Warum 9/11 kein Ende nimmt
Wem nützt der Krieg gegen den Terror? Warum dauert er immer noch an? Der Journalist James Risen hat ein erschütterndes Buch über Amerikas Krieg geschrieben.
Wem nützt der Krieg gegen den Terror? Warum dauert er immer noch an? Der Journalist James Risen hat ein erschütterndes Buch über Amerikas Krieg geschrieben.
Vor 13 Jahren begann in Afghanistan der internationale Kampfeinsatz im Auftrag der Vereinten Nationen. 2014 ist die Zahl der zivilen Opfer in dem Krieg gegen die Taliban so hoch wie nie zuvor.
Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat einen geheimen CIA-Bericht zur gezielten Tötung von feindlichen Kämpfern veröffentlicht. Demnach haben die Missionen aber nur einen „geringen“ Effekt gehabt.
Die deutsche Feldküche im afghanischen Mazar-i-Sharif ist ein babylonischer Ort. Küchenchef Dietmar Noch muss sich daher mächtig ins Zeug legen, um der Nationenvielfalt kulinarisch gerecht zu werden. Ein Besuch vor Ort.
Vor ein paar Jahren haben die als „Kill Team“ bekannt gewordenen amerikanischen Soldaten in Afghanistan willkürlich gemordet. Nun lässt Dan Krauss einige von ihnen in seinem preisgekrönten Dokumentarfilm zu Wort kommen.
In der afghanischen Provinz Helmand haben sich zwei Attentäter in einer Bank in die Luft gesprengt und zahlreiche Menschen getötet.
Die meisten der einst 3000 deutschen Soldaten im Camp Mazar-i-Sharif sind schon abgezogen worden. Trotzdem prägen die Deutschen das Feldlager wie noch nie. Vor allem in der Ausbildung werden sie gebraucht.
In diesen Tagen endet der Afghanistan-Militäreinsatz offiziell. Jetzt wird die Rechnung für den Krieg aufgemacht. Dabei sind noch gar nicht alle Kosten angefallen.
Verteidigungsministerin von der Leyen lobt bei ihrem Afghanistan-Besuch das Engagement der deutschen Soldaten. Nach einem Gespräch mit Präsident Aschraf Ghani in Kabul schließt sie nicht aus, dass der neue Nato-Ausbildungseinsatz über die bisher geplanten zwei Jahre hinausgeht.
Im Alter von 84 Jahren ist der frühere Ministerpräsident Niedersachsens Ernst Albrecht gestorben. Das gab seine Tochter, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, während eines Truppenbesuchs in Afghanistan bekannt.
Der vorweihnachtliche Truppenbesuch Ursula von der Leyens in Masar-e Sharif fällt in eine Umbruchphase des militärischen Engagements. Die Lage in Afghanistan ist fragil - wie die Verteidigungsministerin selbst erlebt.
Bundesverteidigungsministerin von der Leyen ist zu einem Truppenbesuch in Afghanistan eingetroffen. Dort warnt sie vor einem abruptem Abzug der Soldaten. Die Lage sei noch fragil. Als warnendes Beispiel dient der Irak.
Während einer Theateraufführung sprengt sich ein Attentäter der Taliban in die Luft – mindestens ein Besucher wird getötet, zahlreiche werden verletzt. Es ist der zweite Anschlag in Kabul an einem Tag.
Der Rückzug der Amerikaner aus Afghanistan rückt näher: Inzwischen haben sie offiziell keine Gefangenen mehr. Derweil sind bei einem Anschlag in Kabul mehrere Menschen getötet worden.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg findet, dass Afghanistan durch die Präsenz der Nato stärker geworden sei. Das kann man angesichts der Kämpfe nicht sagen.
Barack Obama hatte seinen Verteidigungsminister ernannt, um den Rückzug aus Afghanistan zu organisieren – nicht um einen Krieg zu führen. Vor dem „Islamischen Staat“ aber steht der Pentagon-Chef ratlos da. Das hat nun Konsequenzen.
Soraya Alekozei half ihrer alten Heimat und diente gleichzeitig ihrem sicheren Hafen Deutschland. Am 28. Mai 2011 wurde sie bei einem Bombenanschlag schwer verwundet.
Der Orientalist Behnam Timo Said schildert die jüngste dschihadistische Entwicklung in Syrien und im Irak und warnt eindringlich vor den Folgen für die Türkei und damit für die Nato.
Bei einem Volleyballspiel in der östlichen Provinz Paktia ist es zu einem der blutigsten Anschläge der vergangenen Monate gekommen. Dutzende Zuschauer wurden getötet.
Das afghanische Parlament hat am Sonntag ein für die Stationierung ausländischer Truppen notwendiges Sicherheitsabkommen gebilligt. Damit werden die Isaf-Soldaten vor afghanischer Rechtsprechung geschützt.
Auch 2015 sollen amerikanische Truppen in Afghanistan im Kampfeinsatz sein. Präsident Obama hat dies mit einem geheimen Erlass genehmigt. Die Soldaten sind Teil der Isaf-Folgemission „Resolute Support“.
Am Donnerstagabend sind deutsche Soldaten in ihrem Fahrzeug außerhalb des Camps Kasaba nahe Kabul von Angreifern auf der Straße mit Handwaffen beschossen worden. Deutsche Soldaten wurden nicht verletzt.
Deutsche Soldaten bleiben zwei weitere Jahre am Hindukusch. Das ist richtig – denn es geht nicht mehr primär ums Kämpfen, sondern um Ausbildung.
Bis zu 850 Soldaten werden nach dem Willen der Bundesregierung in Afghanistan bleiben. Der Bundestag muss dem Regierungsbeschluss vom Mittwoch allerdings noch zustimmen.
Auch nach dem Ende des Nato-Kampfeinsatzes in Afghanistan soll die Bundeswehr ab Januar 2015 mit hunderten Soldaten am Hindukusch bleiben, um die afghanischen Streitkräfte zu unterstützen. Unterdessen ist Entwicklungsminister Gerd Müller nach Kabul gereist.
In Afghanistan werden 90 Prozent des weltweiten Opiums produziert. Trotz Anti-Drogen-Kampagne wird die Anbaufläche immer größer.
Foreign Editor Klaus-Dieter Frankenberger talked recently in the United States about Germany’s Foreign and Security Policy. Speaking at the eve of the Fall of the Berlin Wall, he particularly addressed the transition from a culture of restraint to a culture of responsibility. His conclusion: Grandstanding is over.
Im Dezember endet in Afghanistan der längste Kampfeinsatz in der Geschichte der Nato. An der Nachfolgemission „Resolute Support“ beteiligen sich auch 800 deutsche Soldaten, die die afghanische Armee weiter beraten sollen. Der stellvertretende Isaf-Kommandeur Carsten Jacobson zieht im Interview Bilanz.
Im Bosporus vor Istanbul ist ein Boot mit Flüchtlingen aus Afghanistan gesunken. Dabei ertranken vermutlich mehr als 20 Personen, unter ihnen viele Kinder. Die Küstenwache sucht noch nach Überlebenden.
Krisen und Konflikte: Es gibt Länder, in denen das Unternehmersein heroische Anstrengungen erfordert. Die Weltbank hat ein neues Ranking erstellt, welche Länder ihre Unternehmen am schlechtesten behandeln. Darunter sind einige Altbekannte, und ein paar Überraschungen.
Schlüsselfertig haben britische und amerikanische Truppen zwei ihrer größten Militärbasen übergeben. Afghanistans Armee soll nun die Taliban allein bekämpfen. Doch die sind auf dem Vormarsch.
Warum bomben die Amerikaner die IS-Kämpfer nicht einfach weg? Weil das eben nicht so einfach ist. Die Gruppen sind autonom und extrem beweglich. Der Westen antwortet jetzt mit dezentral organisierten Spezialkräften.
Außenminister Steinmeier zieht eine selbstkritische Bilanz des deutschen Engagements in Afghanistan: „Unser größter Fehler war es, zu hohe Erwartungen zu wecken – und dafür zu geringen Aufwand zu treiben“, schreibt Steinmeier in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Unter Beteiligung deutscher Elitekämpfer ist ein deutscher Entwicklungshelfer nach zweieinhalb Jahren Geiselhaft freigekommen. Er war 2012 von den pakistanischen Taliban entführt worden.
Seit fast einer Woche warten rund 150 Bundeswehr-Soldaten auf ihren Heimflug aus Afghanistan. Der Grund: Der Transport-Airbus A310 ist derzeit nicht voll einsatzbereit. Jetzt wird offenbar über eine ungewöhnliche Lösung nachgedacht.