Erzmilliardär will mit den Taliban verhandeln
Der australische Gründer Andrew Forrest gräbt nach Erz und macht Klimapolitik. Die bietet er auch den Taliban an – sofern diese einige Bedingungen erfüllen.
Der australische Gründer Andrew Forrest gräbt nach Erz und macht Klimapolitik. Die bietet er auch den Taliban an – sofern diese einige Bedingungen erfüllen.
Das afghanische Debakel wird die Vereinigten Staaten nicht schwächen, aber die Weltpolitik verändern: Jetzt geht es um die Eindämmung Chinas.
Kinder spielen auf dem Gelände einer Einrichtung der US-Armee in Kaiserslautern. Sie kommen aus Afghanistan, haben das Land mit ihren Eltern oder Verwandten mit einem der Evakuierungsflüge zunächst Richtung Deutschland verlassen. Die US-Army hat ihnen Notunterkünfte errichtet. Hier können sie blieben bis klar ist, wie es weitergeht.
Die Zeit läuft. Amerikas Truppen verlassen Kabul. Der „Islamische Staat“ verabschiedet sie – mit Gewalt. Das US-Militär verhindert offenbar einen neuen Anschlag.
Usbekistan und Tadschikistan wollen sich vor den Auswirkungen des Siegs der Taliban schützen. Hilft eine Annäherung an Russland?
Großbritannien hat Hunderte afghanische Elitesoldaten aus Kabul geflogen. Sie haben den Briten geholfen, Ortskräfte zum Flughafen zu bringen. Jetzt fordern britische Politiker, sie in die Armee zu integrieren. Ein Vorbild dafür gibt es.
Es wird höchste Zeit, dass Europa „weltpolitikfähig“ wird. Die militärische Asymmetrie im Verhältnis zu Amerika ist nach wie vor erschreckend.
Nicht nur das Militär hat in dem Land versagt, sondern auch die Entwicklungshilfe. Milliarden Dollar haben kaum geholfen: Warlords konnten sich bereichern, zum Teil versickerte das Geld in Steueroasen.
Während am Flughafen Kabul auch die Rettungsmission der Amerikaner vor dem Ende steht, reist Außenminister Maas durch die Nachbarstaaten, um Wege für die zurückgelassenen Ortskräfte zu suchen und eine gemeinsame Linie abzustimmen.
Streit um das EuGH-Urteil des Bundesverfassungsgerichts +++ Einsatz in Kabul +++ Gendern +++ Gastbeitrag von Friedenspreisträger Kermani zu Afghanistan
Frauen sollen nach Angaben der neuen radikalislamischen Taliban-Regierung in Afghanistan auch künftig studieren können. Allerdings solle der Lehrbetrieb nach Geschlechtern getrennt ablaufen, sagte der amtierende Bildungsminister der Taliban, Abdul Baki Hakkani, bei einem Treffen mit Stammesältesten in Kabul.
Der qatarische Botschafter in Berlin, Abdulla bin Mohammed Al-Thani, im Interview über die neue Führung in Afghanistan und warum er Angela Merkel applaudiert.
Die Türkei war am Sonntag die erste Station für Außenminister Heiko Maas im Ringen um die Bewältigung der humanitären und wirtschaftlichen Folgen des Machtwechsels in Afghanistan. Die Bundesregierung versucht in einer zweiten Phase noch zehntausende Afghanen aus dem Land nach Deutschland zu bringen.
Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit versucht, ihren Ortskräften in Afghanistan zu helfen. Bis zu 20 .000 könnten noch nach Deutschland wollen. Jeder Helfer soll 1000 Euro Abschlag erhalten.
Der Abzug aus Afghanistan endete in einem Desaster. Veteranen und Angehörige gefallener Soldaten fragen sich, ob die Opfer vergebens erbracht wurden.
Die Video-Beratungen hat die Psychoanalytikerin Inge Missmahl eigentlich zur Anwendung in Afghanistan entwickelt. Doch jetzt sollen sie auch in deutschen Unternehmen eingesetzt werden.
In der Nähe des afghanischen Hauptstadtflughafens steigt wieder Rauch auf. Augenzeugen hatten zuvor von einem Raketenangriff berichtet. Die Hintergründe sind noch unklar.
Amerika zieht aus Afghanistan ab, die Kanzlerkandidaten streiten im ersten TV-Triell und Hurrikan „Ida“ trifft auf Land. Was sonst noch wichtig wird, erfahren Sie im F.A.Z Frühdenker.
Augenzeugen berichten vom Tod mehrerer Kinder nach dem dem jüngsten Luftschlägen in Kabul. Das amerikanische Militär teilt mit: „Wir wären sehr traurig über den möglichen Tod Unschuldiger.“
Es ist unklar, wie viele Ortskräfte der Deutschen aus Afghanistan ausreisen konnten. Nicht alle sind von der Bundeswehr ausgeflogen worden. Und oft konnten die Papiere erst nach dem Start überprüft werden.
Die deutschen Soldaten sind weg, ihre Flugzeuge auch. Viele afghanische Ortskräfte haben große Hoffnungen in sie gesetzt. Wie geht es nun für sie weiter?
Um eine „unmittelbare Bedrohung“ für den Flughafen Kabul durch Terroristen abzuwenden, fliegt das US-Militär einen Luftangriff in der afghanischen Hauptstadt. Zuvor berichteten Augenzeugen von einer Explosion in der Stadt.
Die Afghanistan-Abstimmung hat es gezeigt: Mit der Linkspartei ist keine verantwortliche Außenpolitik möglich. Vor allem die Grünen gefährden ihre Glaubwürdigkeit, wenn sie eine Koalition nicht ausschließen.
Ein Charterflug mit Hunden und Katzen aus einem Tierheim in Kabul empört viele Briten: War es vertretbar, die private Rettungsaktion zu unterstützen, während noch Ortskräfte in Afghanistan ausharren müssen?
Die Zukunft der Medien in Afghanistan ist ungewiss. Medienunternehmer Saad Mohseni spricht über geflüchtete Kollegen, Versprechen der Taliban und den Plan, solange es geht weiter zu machen.
Familie Zaida ist vor den Taliban aus Afghanistan geflohen, weil der Vater für die Polizei gearbeitet hat. Jetzt hängen sie in Van fest, einem Ort nahe der Grenze zu Iran. Die Schleuser bringen immer neue Flüchtlinge.
In den nächsten Tagen wollen die Taliban das vollständige Kabinett bekannt geben. Doch afghanische Stammesführer melden Ansprüche an.
Nach Afghanistan gilt die Frage umso mehr: Wie soll Deutschland seine Interessen und Werte im ungemütlichen 21. Jahrhundert vertreten? Eine Debatte über diese Frage ist unerlässlich.
In Afghanistan stehen die Taliban bereit, den Kabuler Flughafen von den Vereinigten Staaten zu übernehmen. Doch deren Botschaft warnte vor einem erneuten Anschlag radikaler Islamisten. Bei den Vereinten Nationen ist derweil von einer Sicherheitszone die Rede.
Nach dem Ende der deutschen Evakuierungsflüge haben die Amerikaner laut Diplomaten rund 150 Personen mit Deutschlandbezug ausgeflogen. Wenn am Montag der UN-Sicherheitsrat tagt, soll über eine „sichere Zone“ in Kabul beraten werden.
Von Beginn hat der Westen mit Kriegsverbrechern zusammengearbeitet. Afghanen, die an die Demokratie glaubten, waren in der Unterzahl. Eine Analyse aus persönlicher Sicht.
Biden wurde gewählt, weil viele die Unberechenbarkeit Trumps leid waren. Der neue Präsident galt dagegen als berechenbar. Dieses Image hat er zerstört.
Brüssel will bis Mitte September hören, welches Land wie viele Schutzbedürftige aufnehmen wird. Die EU zahlt den Ländern 10.000 Euro pro Flüchtling.
Die Dokumentation „Afghanistan. Das verwundete Land“ zeigt, wie es dort vor Krieg und Terror war. Und wie die Tragödie ihren Lauf nahm, bis heute, da die Islamisten wieder an der Macht sind.
Elf Tage in Kabul, 5347 Menschen ausgeflogen und dann der Anschlag: Jens Arlt, 52, hat die größte Rettungsmission der Bundeswehr geführt. Wer ist dieser Mann?
Der Chef des Welternährungsprogramms spricht von einer Luftbrücke nach Kabul, um UN-Mitarbeiter und humanitäre Helfer nach Afghanistan zu bringen. Aber ob und wie sie unter den Taliban arbeiten können, ist noch unklar.