Wir hielten es für Propaganda
Die Fotokünstlerin Fatimah Hossaini konnte in der letzten Woche Kabul noch verlassen – mit nicht viel mehr als ihrer Kamera. Sie dokumentierte ihre Flucht und ist verzweifelt über das, was die Taliban jetzt zerstören.
Die Fotokünstlerin Fatimah Hossaini konnte in der letzten Woche Kabul noch verlassen – mit nicht viel mehr als ihrer Kamera. Sie dokumentierte ihre Flucht und ist verzweifelt über das, was die Taliban jetzt zerstören.
Der Kanzlerkandidat der SPD spricht im Interview mit der F.A.S. über die Ereignisse in Afghanistan, den kommenden Pandemie-Herbst und über mögliche Koalitionspartner nach der Bundestagswahl.
Der preisgekrönte afghanische Fotograf Massoud Hossaini warnt vor „nordkoreanischen Bedingungen“ in seinem Heimatland. Die Zusage der Taliban, Journalisten weiterhin frei arbeiten zu lassen, sei Augenwischerei.
Wie weit darf das Lachen gehen? Regisseur und Schauspieler Christian Ulmen über die Grenzen des Humors und Stars, die in seiner Serie „jerks.“ lieber nicht mitspielen wollen.
Die radikalislamischen Taliban kontrollieren in Afghanistan mittlerweile wieder weite Teile des Landes. Sie geben sich als Beschützer der Bevölkerung. Doch viele Menschen fürchten die Islamisten so sehr, dass sie aus Afghanistan fliehen wollen.
Die Taliban haben alle im Gesundheitssektor beschäftigten Frauen in Afghanistan aufgefordert, wieder zur Arbeit zu gehen. Dem stehe nichts im Wege. Bisher ist unklar, inwiefern Frauen in ihre Berufe zurückkehren können.
Als Vergeltung für den Selbstmordanschlag am Flughafen von Kabul hat die US-Armee in Afghanistan einen Drohnenangriff auf einen „Planer“ des regionalen Ablegers der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat geflogen.
Nie wieder sollen die Amerikaner einen Fuß in Moskaus „Vorhof“ Zentralasien setzen. Unter diesem Blickwinkel ist die westliche Niederlage in Afghanistan ein Erfolg für Russland. Aber was ist, wenn Terroristen einsickern?
Showjournalisten und andere Horror-Geschichten: So war die erste Woche mit dem neuen Dauerwerbesender BILD.
Kurz nach dem Terroranschlag am Flughafen von Kabul kündigte Präsident Biden Rache an. Keine 48 Stunden später schlug das amerikanische Militär zu. Die Lage am Flughafen ist unterdessen weiter extrem gefährlich.
Trotz des verheerenden Selbstmordanschlags am Flughafen von Kabul wollen die USA weiter „bis zum letzten Moment“ Menschen aus Afghanistan ausfliegen, die sich vor den radikalislamischen Taliban in Sicherheit bringen wollen. Die deutschen Soldaten kehrten derweil nach Deutschland zurück.
Am bitteren Ende des Afghanistan-Einsatzes bekommt die Bundeswehr die Anerkennung, die sie verdient. Die Politik muss die Lektionen vom Hindukusch beherzigen.
Elf Tage dauerte das Nachspiel der Bundeswehr in Kabul. Die deutschen Soldaten haben mehr als 5000 Menschen gerettet, nun sind sie zurück. Und diesmal holte die Ministerin sie auch ab.
Von Afrika gehen Probleme aus, es bietet aber auch Chancen. Deutschland sollte sich hier stärker engagieren, aber nicht die Fehler aus Afghanistan wiederholen.
Die Flughafenanschläge in Kabul zeigen, dass die Sicherheitsversprechen der Taliban leer sind. Sie könnten dennoch von ihnen profitieren.
Nach dem Anschlag in Kabul schwört der amerikanische Präsident Vergeltung. Doch es hatte konkrete Hinweise auf einen Angriff gegeben. Die Republikaner wollen Joe Biden deswegen absetzen.
Im Umgang mit Afghanistan macht der Bundesinnenminister eine unglückliche Figur. Scheiterte die rechtzeitige Rettung von Ortskräften an übermäßiger Bürokratie?
SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz hat die Geschehnisse in Afghanistan „bitter“ und „schrecklich“ genannt. Angesichts des Siegeszuges der radikalislamischen Taliban und des Abzugs der internationalen Truppen müsse versucht werden, Bedrohten weiter zu helfen, sagte er bei einem Wahlkampfauftritt in Berlin.
Die Islamisten sind pragmatischer als früher. Aber die Richtung, in die Afghanistan geht, ist auch unter den „neuen“ Taliban eindeutig.
Die Warnungen westlicher Staaten vor Terrorakten in Kabul sind schreckliche Realität geworden: Zu den Anschlägen am Flughafen bekannte sich der afghanische Ableger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). In Afghanistan sind die IS-Kämpfer mit den radikalislamischenTaliban verfeindet.
Nachdem die Taliban nun weite Teile Afghanistans kontrollieren, könnten sich die Vereinigten Staaten einer Zusammenarbeit mit den Radikalislamisten für weitere Evakuierungen nicht verweigern, sagte Sprecherin Jen Psaki.
Das deutsche Kontingent aus der afghanischen Hauptstadt wird am Freitagabend in Wunstorf erwartet. Der Anschlag am Flughafen führte zu einem Notfall-Abzug.
Eben noch war der Westen erschüttert, wie schnell die Taliban Afghanistan eroberten. Schon gehen Amerika und die Islamisten eine Allianz gegen den IS ein. Das ist ein Vorgeschmack.
Amerikas Präsident droht der Terrormiliz „Islamischer Staat“ mit Vergeltung für den Anschlag von Kabul, bei dem 13 US-Soldaten getötet wurden. Eine Reihe von Republikanern fordert Bidens Rücktritt.
In Frankfurt ist der letzte Flug der Luftbrücke aus Kabul gelandet. Derweil hat sich die Lage in Afghanistan nochmal verschärft. Nach dem Anschlag am Flughafen sind mindestens 72 Zivilisten gestorben.
Der US-Präsident will die Terroristen in Afghanistan „jagen“. Die Kanzlerkandidaten bereiten sich auf das erste TV-Triell vor. Und es gibt neue Probleme für Flutopfer. Der F.A.Z.-Newsletter.
„Wir werden nicht vergeben. Wir werden nicht vergessen.“ Nach dem Selbstmordanschlägen in Kabul kündigt Präsident Biden an, dass die Drahtzieher „gejagt“ werden würden. Das Militär warnt vor weiteren Anschlägen.
Die Regierungen, die an der Rettungsmission in Afghanistan beteiligt sind, hatten vor wachsender Terrorgefahr gewarnt. Die Warnungen waren allzu berechtigt, wie sich zeigt.
Elf Tage lang halfen 200 Soldaten der Bundeswehr, den Flughafen von Kabul zu sichern. Sie wollten Tausende vor den Taliban in Sicherheit bringen. Es war ein Kampf gegen die Uhr – und gegen viele Ungewissheiten.
Mit dem Anschlag vor den Toren des Flughafens in Kabul bestätigen sich die schlimmsten Befürchtungen der Amerikaner. Schon vorher hatten Terrorwarnungen die Arbeit der Evakuierungsmission erschwert.
Der „Islamische Staat“ soll in den vergangenen Jahren schwere Anschläge in Afghanistan verübt haben. Die Ideologie eines extrem militanten salafistischen Islams verfängt auch dort.
Auch nach der Evakuierung Kabuls und der Beendigung militärischer Operationen, soll ein Austausch nach Afghanistan gepflegt werden. Sowohl zu deutschen Staatsbürgern, als auch zur Taliban, sagte Außenminister Heiko Maas.
Bei dem Anschlag außerhalb des Flughafens von Kabul seien mehrere amerikanische Soldaten getötet worden, teilt die amerikanische Regierung mit. Bundeskanzlerin Merkel spricht von einem „absolut niederträchtigen Anschlag“.
Aus Afghanistan gilt es viel mehr Menschen zu retten, als in ein paar Flugzeuge passen. Wer berichtet, was passiert, wenn die Taliban endgültig die Macht haben?