War die Mission zum Scheitern verurteilt?
Das Scheitern in Afghanistan beendete den Traum vom weltweiten Siegeszug der Demokratie. Konnte der Einsatz von Beginn an nicht erfolgreich sein? Das klärt eine Frankfurter Konferenz.
Das Scheitern in Afghanistan beendete den Traum vom weltweiten Siegeszug der Demokratie. Konnte der Einsatz von Beginn an nicht erfolgreich sein? Das klärt eine Frankfurter Konferenz.
Bei einem Angriff auf ein Militärkrankenhaus in der afghanischen Hauptstadt sind 19 Menschen getötet und 50 verletzt worden. Für den Anschlag übernahm zunächst niemand die Verantwortung.
Rund zwei Monate nach Ende der Rettungsmission aus Afghanistan haben die letzten Schutzsuchenden den amerikanischen Luftwaffenstützpunkt Ramstein verlassen. Sie können nun in den USA ein neues Leben anfangen.
Vor dem Hintergrund der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan baut Peking seinem Nachbarland eine Basis für Sondereinsatzkräfte. Doch werden dort wirklich nur tadschikische Soldaten eingesetzt, keine chinesischen?
Die frauenfeindliche Politik der Taliban treibt viele afghanische Athletinnen ins Exil. Diejenigen, die nicht fliehen können, bangen um ihr Leben. Der Tod einer Volleyballspielerin sorgt für Entsetzen.
Europäische Souveränität +++ Sowjetische Armee +++ Kragujevac +++ Erziehung in China +++ Rücktritt Jens Weidmann +++ Taiwan
BND-Präsident Kahl äußert sich erstmals zur Fehleinschätzung der Lage in Afghanistan. Seine Kollegen bezeichnen Rechtsextremisten in Sicherheitsbehörden als besondere Gefahr.
Die Themen Afghanistan und Russland stehen beim Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel auf der Tagesordnung.
Gedenktag für den Afghanistan-Einsatz +++ Profil der CDU +++ Gründe für Laschets Wahlniederlage +++ Lehren aus dem Afghanistan-Krieg
Der russische Außenminister hat die neue Taliban-Regierung dazu aufgerufen, die Interessen aller ethnischen und politischen Gruppen zu berücksichtigen. Eine offizielle Anerkennung stehe zur Zeit aber nicht zur Diskussion.
Auf Einladung der russischen Regierung beraten in Moskau Vertreter aus zehn Ländern über die Lage in Afghanistan. Der russische Außenminister Sergej Lawrow bescheinigte den radikalislamischen Taliban, sich seit ihrer Machtübernahme um Stabilität zu bemühen.
Zalmay Khalilzad war einer der wenigen Regierungsvertreter, die Joe Biden aus der Trump-Ära übernommen hatte. Jetzt ist er von seinem Amt zurückgetreten. Kritiker warfen ihm vor, den Taliban gegenüber nicht hart genug gewesen zu sein.
Im Süden Afghanistans, fernab von Kabul, hatten sich jahrelang Abertausende Taliban verschanzt. Ihre Mission: Feinde töten. Jetzt ist die NATO abgezogen – und die Leute wissen nicht weiter.
Das Debakel in Afghanistan hat die Regierung von US-Präsident Biden schwer unter Druck gesetzt. Nun verlässt der US-Sonderbeauftragte für das Krisenland seinen Posten. Er hatte – noch unter Präsident Trump – ein hoch umstrittenes Abkommen mit den Taliban ausgehandelt.
Die FDP kann den Weg frei machen für Ampel-Koalitionsgespräche. Der Deutsche Buchpreis wird verliehen. Und Facebook baut das „Metaversum“. Der F.A.Z.-Newsletter.
Es war notwendig, dass die Politik den Einsatz in Afghanistan offiziell gewürdigt hat. Die Lehren aus dem dortigen Debakel hat sie aber noch nicht gezogen.
Einige Afghanistan-Veteranen weisen auf mangelnde Unterstützung für die oftmals schwerkranken Rückkehrer.
Bei einem Zapfenstreich hat der Staat die Soldaten geehrt, die über Jahre in Afghanistan Dienst taten. Dabei endete der Einsatz allzu unrühmlich. Die Aufarbeitung des Scheiterns soll noch folgen.
Die Ampel-Sondierungen gehen in die heiße Phase. Die EU-Kommission präsentiert eine „Toolbox“ gegen hohe Strompreise. Und in Berlin wird über Auswege aus der Pflegekrise debattiert. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich nach einem G20-Sondergipfel zur Terrorismusbekämpfung in Afghanistan geäußert. Der Kampf gegen den Terrorismus müsse in den Gesprächen mit den Taliban eine ganz zentrale Rolle spielen, sagte die Kanzlerin.
Deutsche Diplomaten haben mit Repräsentanten der Taliban über eine sichere Ausreise aus Afghanistan für jene verhandelt, für die Berlin „eine besondere Verantwortung trägt“. Ziel ist es, die Zahl der Ausreisen zu erhöhen.
Die Gespräche in Doha zeigen, dass der Westen durchaus noch Einfluss nehmen kann am Hindukusch. Europa hat daran mindestens soviel Interesse wie die USA.
Anders als in früheren Koalitionsregierungen hat das Außenministerium für die Profilierung von Parteien an Bedeutung verloren. Dies müsste nicht so sein. Ein Gastbeitrag.
Wahldebakel für Armin Laschet +++ Ausgang der Bundestagswahl +++ Lehren aus Afghanistan +++ Grüne bei der Wahl
Vertreter der USA und der radikalislamischen Taliban haben erstmals seit dem US-Rückzug aus Afghanistan persönlich miteinander gesprochen. Die Amerikaner bewerten das Treffen positiv.
„America first“ ist auch die Maxime des Präsidenten Joe Biden. Das zeigt sich am Rückzug aus Afghanistan – und am U-Boot-Deal mit Australien.
Erstmals seit dem Rückzug der US-Truppen aus Afghanistan kommt es zu persönlichen Verhandlungen zwischen den Amerikanern und den Taliban. Eine offizielle Anerkennung der Islamistenregierung lehnen die USA weiter ab.
Spätestens seit der Machtübernahme der Taliban ist Afghanistans Wirtschaft im freien Fall. Um an Bargeld zu kommen, verkaufen die Menschen ihre letzten Habseligkeiten. Viele stehen vor dem Nichts.
Bei einer Explosion in einer schiitischen Moschee sind am Freitag im Nordosten Afghanistans dutzende Menschen getötet worden. Die Taliban sprechen von einem Anschlag. Ein IS-Ableger reklamiert die Tat für sich.
Bei einer Explosion in einer schiitischen Moschee sind im Nordosten Afghanistans dutzende Menschen getötet und weit über hundert Menschen verletzt worden.
Deutschland sollte seine Entwicklungshilfe stärker politisch konditionieren – und bei der bevorstehenden Regierungsbildung auch über eine Anpassung der Ressortstruktur diskutieren. Ein Gastbeitrag.
SPD, Grüne und FDP treffen sich, der Verfassungsschutzpräsident warnt vor Cyberangreifern und es droht eine Grippewelle. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Bundeswehr beginnt, das deutsche Engagement in Afghanistan zu evaluieren. Doch Außenminister Heiko Maas und das Parlament entziehen sich der Diskussion.
Afghanistans Schicksal +++Synodaler Weg +++ Glocke von Frauenburg +++ Grippeimpfung +++ Betriebsärzte
Auch Außenminister Maas kommt nicht zur Afghanistan-Konferenz Kramp-Karrenbauers. Offenbar hat die politische Klasse kein Interesse an Lehren aus dem Debakel.