Wer darf auf die große Bühne?
Im deutschen Fernsehen gibt es die „Elefantenrunde“ und das Duell der Spitzenkandidaten. Doch es gibt keine festen Regeln für die Wahldebatten. Die müssen endlich her. Amerika macht uns vor, wie das geht.
Im deutschen Fernsehen gibt es die „Elefantenrunde“ und das Duell der Spitzenkandidaten. Doch es gibt keine festen Regeln für die Wahldebatten. Die müssen endlich her. Amerika macht uns vor, wie das geht.
Die CDU Frankfurter führt ihre Verluste auf den Sondereffekt Flüchtlingspolitik zurück, die Grünen auf den Wegfall des Sondereffekts Fukushima. Doch vieles spricht dafür, dass die Koalition auch ohne das Auftreten der AfD abgewählt worden wäre.
In der Friedrich-Ebert-Siedlung im Gallus hat fast jeder Vierte die AfD gewählt. „Aus Trotz“, sagt eine Frau. Nicht das einzige Argument, dass die Wähler hervorbringen.
Die AfD vermutet hinter dem drohenden Rauswurf aus der konservativen Europa-Fraktion eine atemberaubende Verschwörung. Die Posse zeigt aber nur, mit wem man es zu tun hat.
Die Polizei soll eine AfD-Demo in Jena sichern. Im Einsatzwagen gut sichtbar liegt die rechte Zeitschrift „Compact“. Nun sorgen sich einige um die Gesinnung der Beamten.
Bei Sandra Maischberger werden die Landtagswahlen am Sonntag vorab gedeutet. Fest steht: Wie es für die CDU auch ausgeht, die Bundeskanzlerin ficht es nicht an. Und die SPD fühlt sich gut. Sollen wir das wirklich glauben?
Beatrix von Storch und Marcus Pretzell glauben an einen britisch-deutschen Geheimplan – dessen Ende der Rauswurf der AfD-Abgeordneten aus ihrer Fraktion im Europaparlament sein soll. Dafür gibt es jedoch viel logischere Gründe.
Die Stimmzettel sind nun auch in den Großstädten ausgezählt. Demnach bleibt die CDU in Hessen die stärkste politische Kraft. Aber nur mit einem knappen Vorsprung. Die AfD ist aus dem Stand Dritter.
In Sachsen-Anhalt droht der SPD eine historische Niederlage. Die Schuld für den Untergang sucht Spitzenkandidatin Katrin Budde allerdings bei anderen.
Die große Unbekannte: Die wenigsten Vertreter der AfD, die demnächst den Kommunalparlamenten angehören werden, haben eine politische Vorgeschichte. Eine Spurensuche.
Marcus Pretzell und Beatrix von Storch sind von der Spitze ihrer Fraktion zum Austritt aufgefordert worden - ansonsten könnte es ein Ausschlussverfahren geben. Spaßpolitiker Sonneborn gab inzwischen bekannt, er wolle die beiden nicht in die Gruppe der Fraktionslosen aufnehmen.
Die AfD hat in Frankfurt aus dem Stand etwa neun Prozent der Stimmen geholt. Für den Spitzenkandidaten Rainer Rahn ist die Flüchtlingskrise nur eine der Ursachen. In der Opposition will er konstruktiv arbeiten.
Was will die „Alternative für Deutschland“? Eine Mitgliederbefragung zeigt: Geht es nach der AfD, dann würde ein Großteil der Reformen der vergangenen 20 Jahre sofort zurückgenommen.
Die AfD hat bei der Wahl viele Stimmen bekommen. Es wird darüber spekuliert, ob sie besonders dort zugelegt hat, wo Flüchtlingsheime stehen. Die Wirklichkeit ist komplexer.
Die FDP ist im Aufwind - für Frankfurt kann man das beste Wahlergebnis seit 1968 erwarten. Dabei profitiert die FDP ausgerechnet von ihrer Haltung in der Flüchtlingspolitik.
Für SPD, Grüne und Freie Wähler reicht es nicht mehr - im Offenbacher Stadtparlament muss sich eine neue Mehrheit finden. Auch in Kassel und Darmstadt werden sich die Regierungen ändern.
Unbekannte fälschen mehr als tausend Wahlplakate der Grünen in Sachsen-Anhalt. Das ist nicht der erste Angriff auf die Partei. Ein Abgeordneter bekam zuletzt Morddrohungen.
Im wirtschaftspolitischen Vorzeigeland gelingt es keiner Partei, sich neben Landesvater Kretschmann zu profilieren. Auch die CDU ist auf Schrumpfkurs – der Wirtschaft ist es egal.
In Baden-Württemberg erlebt die CDU den wohl schwierigsten Wahlkampf ihrer Geschichte. Ihr Spitzenkandidat Guido Wolf wird heftig kritisiert – und wirkt nervös und ratlos.
Die Koalitionäre sehen die Flüchtlingskrise als Ursache für Stimmenverluste, nicht jedoch als Abstrafung der bisherigen Landespolitik. Zwei andere Themen bereiten deutlich mehr Sorgen.
Lässt die Kommunalwahl in Hessen mit ihren unübersichtlichen Tortendiagrammen Rückschlüsse auf ein verändertes Gemeinwesen zu? Und wer hat eigentlich gewonnen? Die Demokratie wohl nicht.
Rechtspopulisten und Rechtsextreme holen bei der Kommunalwahl in einigen Städten wie Büdingen, Leun und Bad Karlshafen nach ersten Zahlen zweistellige Ergebnisse. Die Menschen vor Ort haben ihre Erklärungen dafür.
10,2 Prozent in Frankfurt, 15,9 Prozent in Wiesbaden: Die AfD geht aus der Kommunalwahl in Hessen wohl als drittstärkste Kraft hervor. Wahlforscher glauben aber, dass die vorliegenden Trendergebnisse die Rechtspopulisten bevorzugen – das Endergebnis könnte anders aussehen.
Nach dem Erfolg der AfD bei der Kommunalwahl ist der Schock bei den großen Parteien in Hessen groß. Als Misstrauensvotum wollen CDU und SPD die Wahl aber trotzdem nicht verstanden wissen.
Das Trendergebnis der Kommunalwahl lässt noch keine endgültigen Schlüsse zu. Das meint die Forschungsgruppe Wahlen. Das liege am Kumulieren und Panaschieren. Die AfD nimmt derweil die Freien Wähler in den Blick.
Schwarz-Grün hat im Frankfurter Rathaus keine Mehrheit mehr. Nun sind zwei Varianten sicher möglich, zwei weitere könnten sich durch Verschiebungen im Kräfteverhältnis noch auftun. Ein Kommentar.
Bei der Kommunalwahl hat die schwarz-grüne Koalition in Hessens größter Stadt Frankfurt ihre Mehrheit verloren. Für Aufsehen sorgen die Ergebnisse der AfD, die fast überall, wo sie angetreten war, auf zweistellige Prozentzahlen kommt.
Lange lag die CDU in Rheinland-Pfalz vor der SPD, doch kurz vor der Landtagswahl hat die SPD offenbar aufgeschlossen: Eine neue Erhebung sieht beide Parteien auf Augenhöhe. In Baden-Württemberg hält das Umfragehoch für die Grünen an.
Die EU-Staats- und Regierungschef sprechen heute in Brüssel mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu über die Eindämmung des Flüchtlingszustroms nach Europa.
Angela Merkel habe sich noch nie für die Türkei interessiert, kritisiert der Grünen-Vorsitzende Özdemir vor dem entscheidenden Gipfel in Brüssel. Im FAZ.NET-Gespräch fordert er einen neuen Ton gegenüber Erdogan – und Deutschkurse für alle Flüchtlinge.
Die Kommunalwahl in Hessen ist ein Vorgeschmack auf die kommenden Landtagswahlen. Gerade in den Kommunen müssen sich die etablierten Parteien aber fragen, ob sie überhaupt noch Ansprechpartner der Bürger sind.
Die AfD holt auch bei der Kommunalwahl in Frankfurt ein zweistelliges Ergebnis. Aber am Wahlabend ist von ihr nichts zu sehen und zu hören
Worüber haben die Hessen geurteilt? Über die Flüchtlingspolitik haben sie ihr Urteil gesprochen, das zeigen die Ergebnisse der AfD. Wo die AfD nicht antrat, profitierte vielerorts die FDP.
Der SPD-Chef will Geld für alle, um dem Sozialneid auf Flüchtlinge vorzubeugen. Ein simples Kalkül für die Landtagswahlen. Die SPD wird aber wohl trotzdem heftig abgestraft. Das hat Gründe. Ein Kommentar.
Eine Internetseite informiert über die Hochschulpolitik der Parteien. Der studentische Verein, der sie betreibt, hat aber noch viel mehr vor.
Wie umgehen mit der AfD? Kräftige Hiebe sollen sie wieder klein machen. Doch je kräftiger der Hieb, desto stärker geht er daneben. Das liegt an einem gestörten Gleichgewicht der Kräfte. Ein Kommentar.