„Wir wollen kein Debattenwächter sein“
Lord Richard Allan saß für die Liberalen im britischen Parlament. Heute versucht er als Cheflobbyist Regierungen zu erklären, was Facebook sein soll: Eine Plattform? Ein Verlag? Richter oder Debattenwächter?
Lord Richard Allan saß für die Liberalen im britischen Parlament. Heute versucht er als Cheflobbyist Regierungen zu erklären, was Facebook sein soll: Eine Plattform? Ein Verlag? Richter oder Debattenwächter?
Die Annexion der Krim im Jahr 2014 löste Wirtschaftssanktionen der EU und der USA gegen Russland aus. Nun fordern Mitglieder der Alternative für Deutschland die Strafen gegen Russland einzustellen.
Anne Will zückt das PR-Besteck und fragt nach der großen Überschrift der nächsten Bundesregierung. Das Ergebnis reicht von altem Liedergut über grelle Bremsgeräusche bis hin zu detailverliebten Irrwegen.
Der Vorsitzende der Landtagsfraktion in Dresden bekam beim Parteitag eine deutlich Mehrheit. Gegenkandidaten hatten vor der Wahl zurückgezogen. Der neue Vorsitzende rief zu Geschlossenheit auf.
Der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke möchte nicht nur keine neuen Flüchtlinge aufnehmen, sondern auch die bereits hier befindlichen „fit for return“ machen.
Nach Frauke Petrys Austritt aus der Partei beginnt sich die AfD in den Bundesländern im Osten Deutschlands immer weiter untereinander zu verbünden.
Die Sozialdemokraten können in aktuellen Umfragen nicht von den Koalitionsverhandlungen mit der Union profitieren. Auch die Zahlen von Parteichef Schulz gehen auf Talfahrt. Der beliebteste Politiker des Landes kommt dennoch von der SPD.
In einem Video des Süßwarenherstellers Katjes bewirbt ein Model mit Hidschab Fruchtgummis ohne tierische Gelatine. Das reicht schon, um eine Welle der Empörung auszulösen.
Von seinem Verein erhielt der Präsident von Eintracht Frankfurt bereits breite Rückendeckung. Nun erfährt er im hessischen Landtag viel Lob für seine klare Haltung gegen Rechtspopulismus.
Bei der ersten Wahl für das Gremium zur Kontrolle der Geheimdienste wurden Mitte Januar alle Kandidaten gewählt – nur der AfD-Abgeordnete fiel durch. Im zweiten Anlauf erreichte Roman Reusch jetzt allerdings die nötige Mehrheit.
Knapp 100 Tage ist es her, dass der Bundestag seine Arbeit aufgenommen hat – und mit ihm auch die AfD. Nun übernehmen Abgeordnete der Partei auch erstmals den Vorsitz in drei Ausschüssen. Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Diskutieren Sie ab 11 Uhr live mit F.A.Z.-Redakteur Justus Bender!
Die deutsche Hängepartie kann enden, oder sie geht weiter. Ärgerlich ist der Etikettenschwindel, mit dem die Groko-Verhandler Zwischenergebnisse groß oder klein reden. Die Welt da draußen spielt dabei offenbar kaum eine Rolle.
Nach seinem Rücktritt als Landesvorstandmitglied und seinem Übertritt zum Islam beteuert Wagner, weiterhin AfD-Mitglied sein zu wollen. Wie die Zukunft des Islam aussehen soll, weiß er auch schon.
Der umstrittene AfD-Abgeordnete Peter Boehringer wurde am Mittwoch mit den Stimmen von AfD und FDP zum Chef des einflussreichen Haushaltsausschusses gewählt. Traditionell stellt die stärkste Oppositionsfraktion den Vorsitzenden des Haushaltsausschusses.
Oliver Hilburger hat eine kleine, rechte Gewerkschaft gegründet und will es mit der großen, linken IG Metall aufnehmen. Aber wie rechtsradikal kann eine Gewerkschaft sein, wenn einer ihrer Kandidaten Abdullah Kabak heißt?
Abgeordnete der AfD übernehmen den Vorsitz in drei Bundestagsausschüssen. Doch über den Umgang mit den neuen Kollegen herrscht unter den anderen Parteien vor allem eines: Uneinigkeit.
Der Jurist Stephan Brandner könnte offenbar Vorsitzender des Rechtsausschusses werden. Grüne und Union wollen sich nicht dagegen stellen. Für geeignet halten sie den AfD-Politiker jedoch nicht.
Die sächsische AfD will Flüchtlingskinder ohne Bleibeperspektive aus den regulären Schulen herausnehmen und in Volkshochschulen unterrichten – in ihrer Landessprache. Die anderen Parteien sind empört.
In geschlossenen Facebook-Gruppen hetzen Rechte gegen Flüchtlinge und Juden, leugnen den Holocaust, warnen vor einer „muslimischen Invasion“, rufen zum Mord an Politikern auf. Auch die Namen von AfD-Politikern tauchen in den Foren auf.
Wer die AfD wählt oder Mitglied ist, passt nicht zur Eintracht. Das sagte Peter Fischer in der F.A.Z. Bei der Mitgliederversammlung hat er seinen Kurs gehalten. Aber wer genau hinhörte, erkannte eine Differenzierung.
Björn Höckes zeichnet sein Feindbild Islam immer wieder in grellen Farben. Auf einer Parteiveranstaltung kündigte er nun an, auch außerhalb Deutschlands gegen die Religion vorgehen zu wollen: „wenn wir die Macht bekommen.“
Mit überwältigender Mehrheit wird Peter Fischer als Präsident von Eintracht Frankfurt wiedergewählt. Geprägt ist die Versammlung von der Diskussion um Rechtspopulismus, die er in einem F.A.Z.-Interview ausgelöst hatte.
Es gibt viele gute Gründe, der AfD zu widersprechen. Peter Fischers Weg des Generalverdachts ist nicht der richtige. Eintracht Frankfurt sollte nicht Mitgliedern hinter die Stirn, sondern Hooligans in die Taschen schauen. Ein Kommentar.
Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer greift die AfD scharf an. Diese schießt zurück. Auf der Mitgliederversammlung könnte der Streit in die nächste Runde gehen.
In der Führung der jungen Fraktion rumort es offenbar. Ein Mediator soll die Streitigkeiten mit Teambuilding-Übungen und psychologischem Coaching beenden.
Cottbus galt als Vorbild für die Aufnahme von Flüchtlingen. Doch jetzt mehren sich die Stimmen, die sagen: Damit Integration funktioniert, braucht es eine Pause.
Ein Mitglied des Hamburger SV stellt den Antrag, dass alle AfD-Mitglieder aus dem Verein geworfen werden. Nun empört sich der Bundestagsabgeordnete Kay Gottschalk über die Forderung mit scharfen Worten.
Würde Gustav Stresemann heute die AfD wählen? Die Partei möchte nun zumindest eine Stiftung nach ihm benennen. Doch Stresemanns Erbe ist ein völlig anderes.
Der Präsident von Eintracht Frankfurt will keine AfD-Mitglieder im Verein. Die Partei erhebt nun schwere Vorwürfe gegen den Klub.
Ein Jahr nach Trumps Amtsantritt ist keine politische Strategie erkennbar, wie Europa auf dessen Politik antworten könne. Seit Trumps Wahl gab es nur Beschwörungen, denen bis heute keine Taten gefolgt sind.
Vom Flüchtlingskind in Kreuzberg zum Anwärter auf den Deutschen Fernsehpreis: Kida Ramadan spricht im Interview über Gangstergeschichten, Gentrifizierung, Deutsche auf dem Bouleplatz und seine Wut auf die AfD.
Der CSU-Politiker Hans Michelbach verdient neben seinem Bundestagsmandat mehr als 250.000 als Inhaber einer Unternehmensgruppe. Bei den Grünen gibt es keinen Nebenverdienst, doch die Angaben sind noch vorläufig.
Wenn es um Provokation von Rechtsaußen geht, geizt die AfD nicht mit ihren Reizen. Doch nun ist die neue Partei im Bundestag offenbar im Parlament schon domestiziert worden.
Für Arthur Wagner ist es eine Privatsache und für die AfD in Brandenburg kein Problem: Eine Konversion zum Islam. Doch noch im Bundestagswahlkampf hatte die Partei vor einer Islamisierung gewarnt.
Was ist bloß los in den „neuen Ländern“? Pegida, Wut und AfD. Die Frage bewegte auch einen Mann aus Franken. Er lud eine Ministerin aus Sachsen ein, die eine Geschichte von Hoffnung, Kränkungen und dem Verlust der Heimat erzählt.
Eintracht Frankfurts Präsident Fischer begann in einem F.A.Z.-Interview die Diskussion um AfD-Mitglieder in Bundesliga-Vereinen. Nun gibt es beim HSV einen Antrag auf Ausschluss. Die AfD reagiert sofort.