Ein Abschied auf Raten
Es ist ungewöhnlich und klug, dass Merkel am Parteivorsitz nicht klebt und auch nicht am Kanzleramt. Ihr könnte dadurch ein doppeltes Kunststück gelingen.
Es ist ungewöhnlich und klug, dass Merkel am Parteivorsitz nicht klebt und auch nicht am Kanzleramt. Ihr könnte dadurch ein doppeltes Kunststück gelingen.
In Freiburg gingen nach der mutmaßliche Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen sowohl AfD-Sympathisanten als auch Gegendemonstranten auf die Straße. Während den Kundegebungen blieb es relativ friedlich.
Frankreichs Präsident würdigt die Ankündigung von Angela Merkel zum schrittweisen Rückzug aus der Politik als „äußerst würdevoll“ – und warnt zugleich vor der AfD. Ziemlich kühl fällt dagegen die Reaktion von Donald Trump aus.
Die Grünen sind die großen Gewinner in Hessen. Es ist der Partei nicht zu verdenken, wenn sie jetzt ihre politische Dividende sehen will.
+++ „Besser inne gehalten“ - Kritik Laschets an CDU_Kandidaten +++ Saar-CDU unterstützt offen Kramp-Karrenbauer +++ AfD traut Merz keinen Kurswechsel in der CDU zu +++ Parteiübergreifende Anerkennung für Merkels Verdienste +++ Nahles wehrt sich gegen Personaldebatte in der SPD +++ Alle Entwicklungen im FAZ.NET-Liveblog. +++
Nach der Wahl in Hessen ist die Mehrheit von CDU und Grünen denkbar knapp. Eine Koalition mit der FDP ist aber von Anfang an aussichtslos. Derweil gibt es eine interessante Personalie beim Landtagsneuling AfD.
Die CDU bleibt am stärksten in Osthessen. Doch verliert sie dort auch stark, während die AfD deutlich zulegt. Dass die Grünen erstmals Direktmandate gewonnen haben, bezeugt ihre Stärke in den Großstädten. Aber nicht unbedingt die Bekanntheit der Sieger.
Mit dem Verzicht auf den CDU-Parteivorsitz erkennt Angela Merkel die Tatsache an, dass eine „Rückkehr zur Sachpolitik“ das Vertrauen der Wähler kaum wiedergewinnen wird. Das erhöht den Druck auf die SPD noch mehr.
Bei den Wahlen in Hessen erreicht die schwarz-grüne Koalition ganz knapp eine Mehrheit. Möglich sind aber auch andere Bündnisse. SPD und CDU müssen starke Verluste hinnehmen – und beraten nun über Konsequenzen.
Politik wird wieder spannender. Deshalb muss der Wähler nicht traurig sein, wenn als Erbe zu vieler „großer“ Koalitionen hessische Verhältnisse auf ganz Deutschland zukommen.
Nichts Genaues weiß man nicht. Das war bei Wahlen in Hessen schon immer so. Dabei steht doch früh fest, wer feiern darf und wer nicht. Denkste! Am Ende gibt es anscheinend fast nur Verlierer. Ein denkwürdiger Abend.
Wie in Bayern haben auch in Hessen die CDU und SPD massiv an Stimmen einbüßen müssen. Merkel stellt sich nun dem schwindenden Rückhalt in Berlin. Was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Erst nach 1.30 Uhr hat der Landeswahlleiter das vorläufige Endergebnis der Hessen-Wahl verkünden können. CDU und Grüne kommen demnach auf 69 Sitze. Diese Zahl ist nötig, um eine Mehrheit im Landtag zu bilden.
Die Spitzenkandidaten von CDU und SPD, Volker Bouffier und Thorsten Schäfer-Gümbel, haben viel getan, um vom Bundestrend ihrer Parteien nicht nach unten gezogen zu werden. Es hat nichts genutzt. Drohen jetzt „hessische Verhältnisse“?
Im Frankfurter Römer haben viele Gründe zum Feiern. Schwarze und Grüne rücken nicht nur in der Gunst der Wähler immer enger zusammen.
„Mission completed!“ In Wiesbaden feiert die hessische AfD ihren Wahlerfolg – und verbittet sich Fragen nach noch höheren Zielen.
In Hessen haben die Wähler CDU und SPD abgestraft. Die AfD zieht erstmals mit einem zweistelligen Ergebnis in den Landtag ein. Die Grünen sind auf Augenhöhe mit den Sozialdemokraten. Alle Ergebnisse im Überblick.
Was ist die Ursache für den Erfolg der Grünen? Sind es womöglich die Grünen selbst? Ein Blick in das neue Buch „Wer wir sein könnten“ ihres Vorsitzenden Robert Habeck.
Frankfurter Rapper haben ihre Fans dazu aufgerufen, wählen zu gehen. Wie denken sie über die AfD, über Rassismus und über Heimat? Ein Treffen im Tonstudio.
Große Themen der hessischen Landtagswahl sind vor allem Wohnraum, Infrastruktur und Bildung. Die Sportpolitik gerät schnell in Vergessenheit. Was steht diesbezüglich auf der Agenda der Parteien?
Bei der Wahl in Hessen ist alles möglich – sogar ein grüner Ministerpräsident. Und während CDU und SPD unter der Misere im Bund leiden, spielen die Grünen frei auf. Auch dank der Unterstützung aus Berlin.
Roter Norden, schwarzer Süden: Die Zeiten, in denen die Machtverhältnisse in Hessen übersichtlich waren, sind am Sonntag vorbei. Das Land hat sich sehr verändert. Das merkt man im Wahlkampf auf der Straße.
Volker Bouffier regiert ein erfolgreiches Land, doch seine Umfragewerte sind schlecht. Berlin fährt ihm immer wieder in die Parade – und vielleicht ließ er die hessischen Grünen zu sehr glänzen.
Wie hat sich die politische Positionierung einzelner Bundestagsparteien verschoben? Bei „Wissenschaft im Dialog“ gab Historiker Andreas Rödder eine Einordnung.
Das hat es in Deutschland bislang nicht gegeben: Die Chefredakteure von ARD und ZDF stellen sich in Dresden einer Diskussion mit der AfD. Es geht hoch her. So manchem platzt dabei der Kragen.
Kurz vor der Landtagswahl steht das schwarz-grüne Bündnis in Hessen auf der Kippe – das zeigt eine aktuelle Umfrage. CDU und SPD drohen herbe Verluste.
Grüne und AfD sind die Profiteure im Diesel-Drama. CDU und SPD dagegen, die in Berlin die Kuh vom Eis holen müssen, werden bestraft. Am Ende könnte in Hessen ein grüner Ministerpräsident stehen.
Das Haus von Erika Steinbach wurde mit Farbe beschmiert. Die ehemalige CDU-Politikerin gibt der „Schutztruppe von Merkel“ die Schuld. Der Staatsschutz ermittelt.
Das kleine Dorf Brombachtal im Odenwald ist besonders: Es hat 2013 so gewählt wie ganz Hessen. Gibt der Ort auch dieses Mal Hinweise auf die Wahlergebnisse des ganzen Bundeslandes?
Die Union liegt einer aktuellen Umfrage zufolge immer noch deutlich vor allen anderen Parteien. Für eine Fortsetzung der schwarz-grünen Koalition würde es aber nicht reichen – das liegt nicht an den Grünen.
Die Grünen als Volkspartei, CDU und SPD im steten Abwärtstrend, noch mehr Parteien im Parlament: Was Wahlprognosen für Bund und Land vorhersagen, ist in Darmstadt schon Wirklichkeit.
Mit dem Einzug der Rechtspopulisten um Spitzenkandidat Rainer Rahn könnte das Wiesbadener Landesparlament in Zukunft sechs Fraktionen umfassen. Die hessische Landtagswahl wird auch zu einer Art Schicksalswahl für Bundeskanzlerin Angela Merkel stilisiert.
Aber wie? Seit seiner Kanzlerkandidatur ist es um Martin Schulz relativ ruhig geworden. Dann bietet sich ihm die Chance im Bundestag zu reden. Seine acht Minuten Sprechzeit sind ihm wichtig – da schauen alle zu.
Vor der anstehenden Landtagswahl hat sich Hessens Ministerpräsident zu seinen Zukunftsplänen geäußert und zugleich bekräftigt, dass er mit Jamaika liebäugelt.
Der Wahlkampf in Hessen wird auch gewalttätig geführt. Ein AfD-Helfer soll einen Mann mit der Waffe bedroht haben. Doch der sieht sich im Fall als das eigentliche Opfer.
Auch in Berlin gibt es nun eine AfD-Internetplattform, auf der Schüler und Eltern Lehrer melden sollen, die sich im Unterricht negativ mit der rechtspopulistischen Partei auseinandersetzen. Gerechtfertigt oder eine Gefahr für die Demokratie?