Bilanzbetrügern mit Künstlicher Intelligenz auf der Spur
Computer können Muster in Finanzdaten erkennen und Bilanzbetrug aufdecken. Die digitale Forensik hat aber auch Tücken, erklären unsere F.A.Z.-Gastautoren
Computer können Muster in Finanzdaten erkennen und Bilanzbetrug aufdecken. Die digitale Forensik hat aber auch Tücken, erklären unsere F.A.Z.-Gastautoren
Ein Jahr ist die große Indexreform her. Für Anleger war es bisher eine Enttäuschung. Ein junges Tesla würde der Index nicht aufnehmen.
Kurz nach dem Wirecard-Skandal verschärfte die Bafin die Regeln für private Finanzgeschäfte ihrer Belegschaft. Nun schreibt die Behörde das weitgehende Handelsverbot fest.
Für das Prüfungs- und Beratungsunternehmen EY rückt die Stunde der Wahrheit nach dem Wirecard-Skandal näher. Der Gesetzgeber hat der Prüferaufsicht APAS scharfe Sanktionsschwerter zur Verfügung gestellt.
Auch das Beratungsgeschäft ist alles andere als harmlos und kann zu Reputations- und Schadenersatzrisiken führen.
Die Bundesregierung will Menschen schützen, die Skandale aufdecken. Doch die Pläne sind halbherzig.
Einst sprach Dirk Metz für Roland Koch. Heute hilft er der Familie von Walter Lübcke. Aber auch ein Mandat für den Wirecard-Chef schreckt ihn nicht.
Die Satireserie „King of Stonks“ verwurstet den Jahrhundertskandal der Firma Wirecard auf geniale Weise. Matthias Brandt glänzt als dummdreistgefährlicher Finanzbetrüger.
Der Berufsstand kämpft nach Bilanzskandalen wie Wirecard um Vertrauen. Nun wird ein neuer Kodex vorgestellt, an dem Branchenvertreter schon seit Jahren gearbeitet haben.
Eine deutsche Serie, auf amerikanischem Niveau produziert? Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann von der Bildundtonfabrik zeigen, wie das geht. Zum Beispiel mit der Wirecard-Story „King of Stonks“.
Rolf Nonnenmacher leitet seit fünf Jahren unprätentiös die Regierungskommission zur „Corporate Governance“. Er ist der erste Wirtschaftsprüfer auf diesem Posten. Jetzt hat er die nächste Reform des Kodex eingetütet.
Der Wirtschaftsprüfer Martin Wambach ist als Sonderermittler für den Wirecard-Untersuchungsausschuss bekannt geworden. Nun hat er an der Uni Düsseldorf einen Vortrag über den Fall gehalten. Sein Fazit: Bilanzbetrug läuft oft mit simplen Mitteln.
Ein Großteil des Vermögens von Markus Braun bleibt eingefroren.
Ein Münchner Richter verhängt einen Arrest über einen Teil des Vermögens des inhaftierten Wirecard-Vorstandsvorsitzenden Markus Braun. Der jedoch kann einen Teilerfolg erringen.
Es hat eine Weile gedauert, aber das Warten hat sich gelohnt. Der britische Investigativjournalist Dan McCrum hat ein Buch darüber geschrieben, wie er den Wirecard-Skandal enthüllt hat.
Fehlt den Bilanzkontrolleuren die für ihre Arbeit wichtige Skepsis? Nein, meint unser Gastautor. Die Regeln des Berufsstands fördern aus seiner Sicht eine kritische Grundhaltung der Prüfer und sanktionieren Blauäugigkeit.
Knapp zwei Jahre nach der Aufnahme für Wirecard folgt der Abstieg des wohl umstrittensten Dax-Konzerns. Ein alter Bekannter kehrt dafür zurück.
Wirecard war nicht nur der größte deutsche Bilanzskandal. Der Fall hat auch komplexe Ermittlungen gegen die zuständige Wirtschaftsprüfung EY zur Folge. Noch in diesem Jahr will die Prüferaufsicht über mögliche Sanktionen entscheiden.
Die Finanzaufsicht soll in Zukunft operativ unabhängiger arbeiten. Und darf auch die Öffentlichkeitsarbeit eigenständig verantworten.
Ein Gericht hat alte Wirecard-Bilanzen für nichtig erklärt. Verlieren gebeutelte Aktionäre so bald auch noch ihre Dividenden? Die meisten müssen das nicht befürchten.
Zieht die Finanzbranche ausgerechnet moralisch wacklige Kandidaten an? Eine Langzeitstudie legt das nahe.
Die Verwirrung um die Bilanz der Adler Group zeigt: Der nach dem Wirecard-Skandal beschlossene Wandel von Finanzaufsicht und Wirtschaftsprüfung läuft zu langsam.
Etappensieg für den Insolvenzverwalter: Das Landgericht München hat die Bilanzen des Skandalkonzerns der Jahre 2017 und 2018 für nichtig erklärt. Jetzt stellt sich die Frage, was mit den damals ausbezahlten Dividenden passiert.
Das betrifft die Bilanzen von Wirecard der Jahre 2017 und 2018. Nichtig sind damit auch die Dividendenbeschlüsse für die beiden Jahre
Die Prüfgesellschaft EY will Lehren aus dem Wirecard-Skandal ziehen. Scheiterten die Mitarbeiter an Überarbeitung, Unterausstattung und Kadavergehorsam - oder war allein die kriminelle Energie des Mandanten schuld?
Was wussten die deutschen Geheimdienste über den Aufenthaltsort von Jan Marsalek, einer zentralen Figur im Bilanzskandal von Wirecard? Der Finanzpolitiker Markus Herbrand fordert, dass im Bundestag alle Informationen öffentlich gemacht werden.
Erinnerungslücken gehören längst zum Mainstream in der Politik und der Wirtschaft.
Der mutmaßliche Drahtzieher im Wirecard-Skandal, Jan Marsalek, soll sich in Moskau befinden. Die deutsche Justiz verlangt offenbar seine Auslieferung.
Bald wird der Wirecard-Skandal vor Gericht verhandelt. Auf der Anklagebank wird ein wichtiger Protagonist fehlen, dessen Spur nach Russland führt.
Seit Jahren weltweit gesucht, soll der ehemalige Wirecard-Vorstand in Moskau leben. Münchner Staatsanwälte, die darüber offenbar lange im Dunkeln gehalten wurden, bemühen sich nun offenbar um eine Auslieferung.
Deutsche Behörden waren über den untergetauchten Wirecard-Vorstand früh informiert.
Der flüchtige Wirecard-Vorstand lebt wohl unter der „Obhut“ des russischen Geheimdienstes FSB in Moskau. Deutsche Behörden sollen davon seit Anfang 2021 gewusst haben, verzichteten aber auf eine Befragung.
In Unternehmen und Behörden können an vielen Stellen Dinge schieflaufen, nur selten kommen die Missstände ans Licht. Wer Skandale aufdeckt, soll vor Repressalien geschützt werden – das soll ein längst überfälliges Gesetz sicherstellen.
Anlegerschützer wollen die Wirtschaftsprüfung EY zu einem Vergleich außerhalb der Gerichte zwingen. Auf dem Spiel steht ein Schaden von 1,5 Milliarden Euro. Privatanleger haben im Schnitt 45.000 Euro pro Kopf im Feuer.
Rund 900 Klagen gegen Wirtschaftsprüfung EY müssen auf komplexes Musterverfahren warten.
In München liegen 900 Klagen von Wirecard-Anlegern gegen die Wirtschaftsprüfung EY. Ihre Hoffnung auf rasche Klärung ihrer Ansprüche wird nun enttäuscht, weil sie erst auf ein komplexes Musterverfahren warten müssen.