Börsen nach Fed-Zinsentscheid uneinig
Die Entwicklungen an den Aktienmärkten am Donnerstag
Die Entwicklungen an den Aktienmärkten am Donnerstag
John Reade vom World Gold Council spricht über den spektakulären Preisanstieg des Edelmetalls, aktuelle Zahlen zur Nachfrage – und die Bedeutung von Vertrauen für das Bankensystem.
Der deutsche Aktienindex Dax eröffnet schwächer. Die Börsen in Asien reagieren ebenfalls zurückhaltend. Auch in der Schweiz steigen die Leitzinsen – um 0,5 Prozentpunkte.
Die Inflation in Amerika hält sich hartnäckig hoch. Zugleich sind Regionalbanken in Schieflage geraten. Für die Dollar-Währungshüter führt das zu einer skurrilen Situation.
An den Börsen herrscht kurz vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed Zurückhaltung.
Die US-Notenbank Fed lässt sich trotz des jüngsten Bankenbebens nicht vom Zinserhöhungskurs abbringen. Sie erhöhte den Schlüsselsatz am Mittwoch auf die neue Spanne von 4,75 bis 5,0 Prozent.
Die Aktien von Immobilienunternehmen leiden besonders unter dem Umfeld steigender Zinsen. Aber auch hausgemachte Schwierigkeiten belasten. Im leicht positiven Dax verliert Vonovia besonders.
Finanzministerin Janet Yellen verteidigt Interventionen der Regierung. Die aktuelle Krise und die Finanzkrise von 2008 seien unterschiedlich.
Wie geht es angesichts des Banken-Bebens weiter mit den Zinserhöhungen der großen Notenbanken? Amerikas Fed muss sich am Mittwoch entscheiden. Die EZB hat schon den 4. Mai im Blick.
Die Erholung an den Börsen vom Montag setzt sich fort. Anleger hoffen auf Zurückhaltung der amerikanischen Notenbank Fed bei den Zinsen.
Plötzlich müssen wieder Rettungsmilliarden für Banken her. Düstere Erinnerungen werden wach. Was Sparer nun tun können – und was sie lieber lassen sollten.
Die Verluste an der Wall Street und den Nasdaq-Börsen wurden größtenteils wieder wettgemacht. Unter den Branchen in den USA waren Finanzwerte wieder gefragt.
Die mittelgroßen US-Banken schlagen Alarm. Offenbar spricht das Weiße Haus sogar mit Warren Buffett, um die Lage zu beruhigen. Doch wie steht es um Amerikas Banken? Und sind die größten Geldhäuser besonders sicher?
Ein Gruppe amerikanischer Banken schlägt Alarm und wünscht, dass die Regierung Bankguthaben komplett garantiert. Und auch der Investor Warren Buffett soll offenbar helfen.
Die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten wirken sich auch auf den Goldpreis aus. Zuletzt kostete die Unze 1842 Euro – so viel wie seit April vergangenen Jahres nicht mehr.
Die Notenbanken zeigen schon mal, was sie tun könnten, wenn die Bankenkrise weiter um sich greift. Im Extremfall: alles Erforderliche.
Erst der Zusammenbruch der Silicon Valley Bank, dann die Schieflage der Credit Suisse und schließlich die Zinserhöhung: Für Banken war diese Woche ein Wechselbad der Gefühle.
Für Franck Dixmier, Anleihechef von Allianz Global Investors, darf die EZB den Zinserhöhungszyklus nicht stoppen, wenn sie glaubwürdig bleiben will.
Der Chef des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock hat nach dem Kollaps der Silicon Valley Bank vor anhaltenden Risiken für den Bankensektor gewarnt.
Am Donnerstag will die EZB über weitere Zinserhöhungen entscheiden, am kommenden Mittwoch die amerikanische Notenbank Fed. Zu früh im Kampf gegen die Inflation nachzulassen wäre gefährlich.
Das Scheitern der Silicon Valley Bank erschüttert die Finanzwelt. Zu ihrem Untergang führte eine Mischung aus zu lockerer Regulierung, Profitstreben und Zinswende. Und die Rettungsversuche zeigen unerwünschte Nebenwirkungen.
Die Sorgen um die Banken verunsichern die Anleger auch am Montag. Der Aktienkurs der Commerzbank stürzt in der Spitze um fast 12 Prozent ab. Derweil ist in den USA schon das nächste Institut massiv unter Druck geraten – und auch der Präsident meldet sich zu Wort.
Angesichts der Turbulenzen im amerikanischen Bankensektor ist die Sicherheit von Anleihen gefragt. Auch der Euro trifft auf Interesse.
Warum ist die Silicon Valley Bank in Schieflage geraten? Welche Folgen hat das? Und droht eine neue Finanzkrise? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Das britische Finanzministerium hat schnell gehandelt und muss keine Steuermittel einsetzen. Die Analysten von Goldman Sachs erwarten nicht, dass die US-Notenbank in der aktuellen Stresssituation die Zinsen erhöht.
Die schnell in Schieflage geratene Silicon Valley Bank alarmiert Währungshüter von Washington bis London. Fachleute und prominente Investoren rufen nach schneller Hilfe, um Schlimmeres zu vermeiden.
Sorgen um die zusammengebrochene Silicon Valley Bank erschüttern die Finanzmärkte. Jetzt reagieren Amerikas Währungshüter.
Auch deutsche Sparkassen und Volksbanken haben hohe Bewertungsverluste durch Anleihen im Depot. Dass sie nie realisiert werden, ist nur eine Absichtserklärung.
Wieder einmal ist der Finanzsektor die Sollbruchstelle der Börsenmärkte. Das Straucheln des Tech-Finanzierers SVB sorgt auch am Freitag noch für Misstrauen gegenüber Bank-Aktien und lässt Kurse fallen.
Der Bankenindex verliert an der Wall Street fast 8 Prozent, der Aktienkurs der Deutschen Bank fällt um 8 Prozent. Die Kapitalerhöhung einer auf Start-up-Finanzierungen spezialisierten Bank sorgt für Unruhe.
Die fetten Jahre sind vorbei: Die US-Regierung kann nicht mehr auf Fed-Gewinne zählen. Und nun?
Der Tag an den Börsen
Aussagen des US-Notenbankchefs Jerome Powell zu möglichen weiteren Zinserhöhungen lassen den Dax nach einem starken Start ab Nachmittag absinken. Auch an der Wall Street lastet die Rede auf den Kursen.
Der Dax gewinnt mehr als ein Prozent. Die amerikanische Notenbank sendet beruhigende Zinssignale, und in China überrascht ein Einkaufsmanagerindex.
Eine Verkaufswelle rollt über den Anleihemarkt. Die Renditen schnellen nach oben, weil die Anleger sich neu orientieren müssen.
Der US-Leitindex Dow Jones bewegte sich am Donnerstag durchgehend im Plus und stieg auf 32.949,56 Punkte. Das lag auch am SAP-Konkurrenten Salesforce, dessen Papiere auf das höchste Niveau seit August 2022 sprangen.