Warburg gegen „Süddeutsche“
Bei der Berichterstattung über den „Cum-Ex“-Skandal hatte die "Süddeutsche Zeitung" aus den Tagebüchern des Bankers Christian Olearius zitiert. Vor Gericht sieht es nun schlecht für die Zeitung aus.
Bei der Berichterstattung über den „Cum-Ex“-Skandal hatte die "Süddeutsche Zeitung" aus den Tagebüchern des Bankers Christian Olearius zitiert. Vor Gericht sieht es nun schlecht für die Zeitung aus.
Als den größten Fehler seines Berufslebens bezeichnete der Ex-MM-Warburg-Banker seine Teilhabe an den Cum-ex-Geschäften. Dieser Fehler wird nun mit über drei Jahren Haft geahndet.
Der Leiter der Steuerabteilung im Bundesfinanzministerium hat seine Kollegen in Hamburg schwer belastet. Diese hätten trotz Verdachtsfall und möglicher Verjährung zuerst nicht gegen die Warburg Bank handeln wollen.
Vom Saulus zum Paulus: Anwalt S. verdiente viel Geld mit Cum-ex-Deals und ist nun Kronzeuge der Anklage. Im aktuellen Strafprozess in Bonn legt er im Privatstreit mit der Warburg-Bank nach.
Vom „systematischen Missbrauch“ der steuergetriebenen Handelsstrategie will der frühere Chef von Warburg Invest nichts gemerkt haben. Doch die Strafkammer in Bonn lässt den angeklagten Detlef M. auflaufen.
Das Schweizer Bundesstrafgericht in Bellinzona weist die Beschwerde des deutschen Steueranwalts gegen seine Auslieferung zurück. Wegen seiner Beratung zu Cum-ex-Geschäften erwarten Berger zwei Strafprozesse.
Mit einem Großaufgebot haben Ermittler und Steuerfahnder ab Dienstag die Deutschlandzentrale der schwedischen Großbank SEB in Frankfurt sowie mehrere Privatwohnungen durchsucht.
Der Prozess gegen den Cum-ex-Aufklärer Eckart Seith nimmt eine überraschende Wende: Ein früher mit dem Fall befasster Staatsanwalt wurde für befangen erklärt. Dessen Ermittlungsergebnisse seien nicht mehr verwendbar.
Die Kölner Oberstaatsanwältin und „Cum-Ex“-Expertin Brorhilker lässt kein gutes Haar an den Hamburger Finanzbehörden. Deren Nachsicht gegenüber der in den Steuer-Skandal verwickelten Warburg Bank sei nicht nachvollziehbar.
Zwei Anteilseigner der Warburg-Bank sind mit einer Verfassungsbeschwerde gegen Urteile wegen Cum-Ex-Geschäften gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erklärte diese am Freitag für unzulässig.
Die vom früheren Grünen-Politiker Schick gegründete Bürgerbewegung Finanzwende will den Finanzminister mit einer Klage zu mehr Transparenz zwingen.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Deutschen keine politischen Experimente mögen, Stabilität war häufig das Maß der Dinge. Doch wie ist heute die Stimmung im Land? Sind wir bereit für Veränderung?
Die Diskussion um mögliche Einflussnahme in der Cum-ex-Affäre wird der SPD-Kanzlerkandidat nicht los. Nachdem die Wohnung seines Vertrauten Kahrs durchsucht wurde, gerät eine Feierstunde zur Abrechnung mit Scholz.
Man stelle sich vor, Kohl hätte gesagt, er erinnere sich nicht an die Begegnung mit seinen Spendern. Bei Scholz gilt Amnesie als Ausweis von Souveränität.
Im Cum-Ex-Skandal ist die Rolle von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz weiterhin unklar. Nun wurde bei einem Vertrauten die Wohnung durchsucht. Weitere Beschuldigte sind ein ehemaliger Senator und eine Finanzbeamtin.
In Bonn hat am Donnerstag ein weiterer Strafprozess wegen der illegalen Aktienkreisgeschäfte begonnen. Abermals steht dabei die Warburg-Gruppe im Mittelpunkt.
In der neuen Folge des F.A.Z. Einspruch Podcast knöpfen wir uns gleich mehrere Grundsatzurteile aus Karlsruhe vor: Facebook-Löschungen, Rundfunkgebühren und Cum-ex.
Alle Parteien begrüßen die höchstrichterliche Entscheidung zu Cum-ex, da die verwerfliche Praxis doch den Staat Milliarden gekostet hat. Der Bürger darf sich weiterhin fragen, wie es dazu kommen konnte.
Immer wenn es um Cum-Ex geht, stehen auch die Verstrickungen des SPD-Kanzlerkandidaten im Raum. So auch nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs. Erinnerungen an ein Treffen werden wach.
Der Bundesgerichtshof hat Klarheit in der Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals geschaffen. Doch einfacher wird sie dadurch trotzdem nicht.
Mit Hilfe von Cum-Ex-Geschäften sollen Aktienhändler über Jahre hinweg dem Staat das Geld aus der Tasche gezogen haben. Der Bundesgerichtshof hat nun erstmals klargestellt, dass das strafbar war. Das Urteil hat Signalwirkung.
Das Datum für eine erweiterte Testpflicht für Reisende steht, sagt Söder. Wird der Klimaschutz das zentrale Wahlkampfthema? Und im „Cum-Ex“-Skandal wird es wichtige Weichenstellungen geben. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Frühdenker.
Eine Schlüsselfigur im wohl größten Steuerbetrug der Nachkriegsgeschichte ist aufgrund eines Haftbefehls des Landgerichts Wiesbaden festgenommen worden.
Die Staatsanwaltschaft Köln hat im Zuge des Cum-Ex-Skandals am Dienstag Räume der früheren HSH Nordbank durchsucht. Die Durchsuchung richte sich aber nicht unmittelbar gegen die Bank.
Nach zwei Abgängen sind nur noch zwei Geschäftsführer an Bord. In dieser brenzligen Lage besinnt sich der Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Thiemann auf eine alte Verbindung.
Unser aller Geld: Eine Dokumentation zeigt den bravourösen Einsatz einer Kölner Oberstaatsanwältin gegen die organisierte Finanzkriminalität. Skrupellose Magnaten werden den Film nicht mögen.
Erstmals hat ein Gericht einen deutschen Banker wegen der Aktienkreisgeschäfte rund um den Dividendenstichtag zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Weitere Urteile könnten schnell folgen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Das Landgericht Bonn hat den ehemaligen Generalbevollmächtigen der Hamburger Privatbank M.M. Warburg zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Hessen sieht die Verschwiegenheitspflicht im Börsengesetz nicht mehr als zeitgemäß an. Der Informationsaustausch zwischen den Finanzämtern und Börsen soll verbessert werden.
Nach Informationen der F.A.Z. ist Risikovorstand Stuart Lewis in den Cum-Ex-Komplex verwickelt. Und Aktionäre kritisieren auf der Hauptversammlung die hohen Boni.
Welche Rolle hat die Führungsriege der insolventen Maple Bank in den „Cum-Ex“-Aktiendeals gespielt? Der Strafprozess dürfte lange dauern. Auch weil Personen außen vor bleiben, die zur Aufklärung beitragen könnten.
Die Frankfurter Maple Bank musste im Zuge des Cum-Ex-Skandals Insolvenz anmelden. Der Insolvenzverwalter des Instituts will von den Wirtschaftsprüfern wegen angeblich falscher Beratung Schadenersatz. Nun hat man sich außergerichtlich geeinigt.
Nordrhein-Westfalen baut sein Personal an Staatsanwälten, Richtern, Fahndern und Polizisten zur Bekämpfung der organisierten Steuerhinterziehung massiv aus. Das überzeugt einen großen Kritiker von Armin Laschet.
Der Ausschuss soll klären, ob führende SPD-Politiker Einfluss auf die steuerliche Behandlung der Warburg Bank genommen haben. Die Stadt Hamburg ließ mögliche Steuernachforderungen von 47 Millionen Euro verjähren.