So leer ist die deutsche Rentenkasse
Finanzminister Lindner verzockt unsere Rente am Aktienmarkt, lautet häufig der Vorwurf gegen die geplante Aktienrente. Falsch. Wir haben fast nichts angespart, was sich verzocken ließe.
Finanzminister Lindner verzockt unsere Rente am Aktienmarkt, lautet häufig der Vorwurf gegen die geplante Aktienrente. Falsch. Wir haben fast nichts angespart, was sich verzocken ließe.
Ein Student hat mit Nvidia-Aktien viel Gewinn gemacht. Nun überlegt er, die Wertpapiere zu verkaufen. Wenn da nicht die hohen Steuern wären.
Die Koalition will mehr Formen der Altersvorsorge unterstützen. Menschen, die mit Depots ihren Ruhestand absichern, sollen wie Riester-Sparer gefördert werden.
Dieses Los ist nicht selten: Eine 60 Jahre alte Frau lebt allein. Wird sie schwer krank, entscheidet ein gesetzlicher Betreuer über sie. Mit diesen Vorkehrungen stellt sie sicher, dass er in ihrem Sinne handelt.
Planen für die Rente ist gut, kann aber auch zu Ernüchterung führen. Aus Lebensversicherungen, die Arbeitgeber für Beschäftigte abschließen, können die Angestellten später kaum aussteigen.
Wer die bessere Antwort auf die Rentenlücke hat, wird sich durchsetzen. Die Aktie braucht den Wettbewerb mit anderen Anlageformen nicht zu fürchten. Deshalb braucht es keine Mindestaktienquote für die Altersvorsorge.
Das Deutsche Aktieninstitut vergleicht Deutschland und stellt wegen eines geringen Aktienanteils einen eklatanten Rückstand bei Auszahlungen aus der Altersvorsorge fest. Der Verband rät zu einer unbürokratischen Förderung.
Große Lohnlücke, traditionelle Erziehung, konservative Beziehungsmodelle, größere Risikoaversität: Expertin Alexandra Niessen Ruenzi weiß, warum Frauen seltener am Kapitalmarkt investieren als Männer. Und wie man das ändern kann.
Immer mehr Menschen kaufen Aktien und Fonds. Gut so – sie steuern damit selbst gegen die Missstände der staatlich organisierten Altersvorsorge.
Die Rentenreformen seit der Jahrtausendwende sollten die deutsche Alterssicherung stabil machen – jetzt werden sie abgewickelt. Und kaum jemand schreit auf – leider.
Richtig ist, dass die Deutschen mehr privat vorsorgen müssen, um ihren Lebensstandard im Alter halten zu können. Die Pläne der CDU wären aber ein falscher Eingriff in den Markt. Ein Gastbeitrag.
Frauen verdienen im Schnitt weniger Geld und haben später niedrigere Renten. Finanzielle Unabhängigkeit hat für sie dennoch einen hohen Stellenwert, zeigen Befragungen. Der Weg dahin ist jedoch oft lang.
Wird ein Kind geboren, bleibt meist immer noch die Frau zu Hause. Viele für ein Jahr, manche länger. Danach arbeiten viele in Teilzeit. Das hat dramatische Folgen für die Altersvorsorge.
Viel wird über Deutschlands Rentensystem diskutiert. Dabei gibt es Vorbilder, von denen wir lernen können.
Der neue hessische Wohnungsbauminister Kaweh Mansoori (SPD) will den Erwerb von Wohneigentum erleichtern. Dafür gibt es großen Nachholbedarf – gerade in Frankfurt.
Umlage oder Vorsorge: Die Politik streitet bei der Alterssicherung über die falschen Fragen.
Menschen wollten von Menschen beraten werden, nicht von Alogrithmen, sagt Konzernchef Uwe Schroeder-Wildberg.
Das Rentenpaket der Koalition ist eine Zeitenwende in die falsche Richtung: Der bisher im Gesetz verankerte Lastenausgleich zwischen den Generationen wird stillgelegt und durch Sozialpolitik auf Pump ersetzt.
Beschäftigte und Betriebe sollen mehr zahlen, damit die Rente stärker steigen kann. Bis 2035 droht ein Anstieg von heute 18,6 auf mehr als 22 Prozent. Das geplante „Generationenkapital“ fängt bestenfalls einen kleinen Teil davon auf.
Nach der existenzbedrohenden Nullzinsphase mussten Pensionskassen und Lebensversicherer den schnellen Zinsanstieg bewältigen. Ein Trick half dabei, Schieflagen zu verhindern.
Wer wenig bis mittel verdient, zählte während Corona zu den Stützen, die besonders hart arbeiten mussten. Die Inflation trifft sie ebenfalls, was Auswirkungen für die Altersvorsorge hat, wie eine Studie zeigt.
Das Gleichgewicht im deutschen Rentensystem ist gestört. Es drohen weiterer Vertrauensverlust und Absetzbewegungen. Schade, denn eigentlich ist klar, wie es besser geht.
Unser Land hat 20 Jahre lang kaum an der Altersvorsorge reformiert. Dadurch blieb vieles liegen. Was machen Schweden und andere besser?
In sozialen Netzwerken wie Tinder und Bumble gehen Finanzvermittler auf Kundenfang, indem sie sich als Freunde ausgeben. Ihre digitalen Bekanntschaften fühlen sich getäuscht.
Die Bürgerbewegung Finanzwende errechnet die Renditen von Vorsorgeverträgen und kommt zu ernüchternden Ergebnissen. Besonders an der Pflicht zur Verrentung stört sie sich. Andere Fachleute widersprechen den Ergebnissen.
Der Riestermarkt ist am Ende. Daran ändert auch eine Untersuchung von Finanzwende nichts. Aber sie öffnet eine neue Flanke in der Diskussion.
Bei jedem Einkauf gibt es Geld zurück: Das verspricht eine neue Karte des Anbieters Trade Republic. Wir haben sie geprüft.
Für die Aktienrente fehlt das Geld. Doch Deutschland braucht mehr Mut in der Altersvorsorge.
Ein Musikerpaar geht in wenigen Jahren in den Ruhestand. Gespart haben die beiden kaum – und überlegen nun erstmals, wie sie ihren Lebensabend finanzieren.
Laut einer Umfrage sind die eigenen vier Wände für die Deutschen immer noch das wichtigste Standbein. Doch Aktien & Co rücken auf – und vielleicht überraschend: Bargeld liegt ebenfalls weit vorn.
In der Altersvorsorge gibt es Gewinner und Verlierer der hohen Preissteigerungen. Einige profitieren von höheren Zinsen, die anderen warten auf eine Rentenanpassung. An einem Versicherer lässt sich das zeigen.
In der Diskussion um eine neue geförderte staatliche Rentenabsicherung spielen Kosten eine erhebliche Rolle.
Deutschland und die Kapitaldeckung in der Altersvorsorge: keine Erfolgsgeschichte. Nun wird auch noch die Aktienrente verschoben, eines der Lieblingsprojekte der FDP. Sie sollte dann im kommenden Jahr aber wirklich kommen.
Der UN-Sicherheitsrat beschäftigt sich mit dem Krieg in Nahost, das Bundesverfassungsgericht urteilt über die alte Wahlrechtsreform, und Union Berlin hofft auf den Trainer-Effekt. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Das Karlsruher Urteil zur Schuldenbremse verzögert zentrale Vorhaben der Ampel. Dazu zählt auch die von der FDP vorangetriebene Aktienrente. In der Altersvorsorge verändert sich dadurch noch einmal die Statik.
Für die Alterssicherung wäre es wohl am besten, wenn die Ampel gar kein Rentenpaket beschließt. Das, was gerade diskutiert wird, reicht jedenfalls nicht.