Audi haftet für VW-Dieselmotor
Der Ingolstädter Autohersteller Audi muss seine Kunden auch für die vom Mutterkonzern Volkswagen entwickelten Motoren entschädigen. Das hat Oberlandesgericht München am Montag in mehreren Fällen entschieden.
Der Ingolstädter Autohersteller Audi muss seine Kunden auch für die vom Mutterkonzern Volkswagen entwickelten Motoren entschädigen. Das hat Oberlandesgericht München am Montag in mehreren Fällen entschieden.
Die Ermittlungen gegen den einstigen VW-Chef wegen Marktmanipulation in Stuttgart liegen auf Eis. Die Ankläger wollen ein mögliches Urteil gegen Winterkorn am Landgericht Braunschweig abwarten.
Nach Autokäufern und Aktionären fordern nun auch Anleihegläubiger Entschädigung wegen des Diesel-Skandals. Sie fahren dabei scharfe rhetorische Geschütze auf.
Dem Audi-Prozess um Rupert Stadler folgt bald das Verfahren gegen den früheren VW-Chef Martin Winterkorn. Das Gericht in Braunschweig hat nun den Zeitplan konkretisiert.
Jahrelang ging es für den einstigen Audi-Chef nur nach oben. Dann kam der Diesel-Skandal samt Untersuchungshaft. Und jetzt sitzt Stadler zweimal die Woche vor Gericht.
Fünf Jahre nach dem Dieselskandal haben die Beteiligten im Verfahren gegen den früheren VW-Chef begonnen, das Prozedere zu klären. Winterkorn drohen bis zu zehn Jahre Haft.
Die Regierung stützt Betriebe mit Milliarden. Sie überträgt ihnen aber auch immer mehr Verantwortung – und macht ihnen mit Vorgaben das Leben schwer.
Rupert Stadler hat eine neue Rolle: Er muss sich im Diesel-Prozess verantworten. Früher, in seiner Rolle als Vorstandschef der prestigeträchtigen VW-Marke Audi, fand er mehr Gefallen an öffentlichen Auftritten.
Den Angeklagten im Diesel-Skandal drohen bis zu zehn Jahren Haft. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Prozess zusammengefasst.
Eine Woche vor dem Auftakt im Audi-Prozess legen die Strafverfolger aus Braunschweig nach. Abermals sollen sich mehrere VW-Mitarbeiter im Dieselskandal vor Gericht verantworten. Bei den Beschuldigten soll es sich um Führungskräfte handeln.
Der frühere VW-Chef Martin Winterkorn muss sich wegen des Dieselskandals vor einem Strafgericht verantworten. Das Landgericht Braunschweig hat jetzt die Anklage gegen ihn und vier weitere frühere und aktuelle Volkswagen-Mitarbeiter zugelassen.
Der frühere VW-Chef Martin Winterkorn muss sich wegen des Dieselskandals vor einem Strafgericht verantworten. Das Landgericht Braunschweig hat jetzt die Anklage gegen ihn und vier weitere frühere und aktuelle Volkswagen-Mitarbeiter zugelassen.
In Braunschweig wird in dieser Woche der milliardenschwere Musterprozess von Anlegern fortgesetzt. In dem Verfahren geht es um die Frage, ob VW die Märkte rechtzeitig über den Skandal um Millionen von manipulierten Dieselmotoren informiert hat.
Nach dem Milliardenvergleich in Amerika wird plötzlich auch der Schadenersatz für Mercedes-Fahrer in Großbritannien zum Thema für die Stuttgarter. Die Klägeranwälte sprechen vom „höchsten Volumen in der schottischen Rechtsgeschichte“.
Die oberste Führungsriege von VW im Dieselskandal muss weiterhin keine strafrechtlichen Folgen befürchten. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart stellt ihre Ermittlungen gegen den VW-Aufsichtsrat Pötsch gegen Zahlung einer Geldauflage ein.
Wegen manipulierter Abgasanlagen zahlt Daimler rund 2 Milliarden Dollar nach Amerika. Trotzdem ist der Dieselskandal für den Autohersteller damit noch lange nicht aus der Welt.
Fast zwei Milliarden Euro zahlt Daimler in Amerika für einen Vergleich mit Behörden und den Vertretern einer Verbraucher-Sammelklage. Doch die strafrechtlichen Ermittlungen, die seit 2016 laufen, sind davon nicht betroffen.
Der Autobauer Daimler will in den Vereinigten Staaten mit mehr als zwei Milliarden Dollar Streitigkeiten im Dieselskandal beilegen. Für Vergleiche mit mehreren amerikanischen Behörden werden nach Konzernangaben rund 1,5 Milliarden Dollar fällig, für die Beilegung einer Sammelklage von Verbrauchern etwa 700 Millionen Dollar.
Eine der größten Klagen im Abgasbetrug endet mit einer Niederlage für den Inkassodienstleister Financialright. Der hat sich Ansprüche von 3000 Audi-Fahrern abtreten lassen. Genau daran stört sich das Landgericht Ingolstadt.
Ende September wird der frühere Audi-Chef Stadler der Prozess wegen der Diesel-Affäre gemacht. Er steht zwar nicht alleine vor Gericht. Doch die Ermittler arbeiten den Fall weiter auf - und wollen weitere Audi-Funktionäre vor Gericht sehen.
Immer mehr Prozesse wegen des Dieselskandals bringen die Richter an den Rand der Belastungsgrenze. Und jetzt gerät auch noch EY ins Visier, nicht nur wegen Wirecard.
Der Bundesgerichtshof hat weitere Urteile im VW-Dieselskandal verkündet. Wenn ein Auto bei Bekanntwerden des Skandals schon vollständig abgenutzt war, haben Besitzer demnach keinen Anspruch auf Entschädigung.
Wussten die Käufer von den manipulierten Motoren ihrer Autos, so haben sie keinen Anspruch auf Schadenersatz. Das hat jetzt der Bundesgerichtshof geurteilt. Nicht nur deswegen kann Volkswagen nun erhebliche Summen einsparen.
Das Landgericht Braunschweig eröffnet Verfahren gegen vier leitende Personalmanager des Unternehmens wegen Untreueverdachts.
Wer sein Fahrzeug erst nach Bekanntwerden des Abgasskandals gekauft hat, dürfte nach Einschätzung des BGH wenig Chancen auf Schadensersatz haben. Ein Anwalt erklärt, welche Chancen dennoch bestehen.
Im Skandal um die Manipulation von Abgaswerten ist Volkswagen Teil des größten Erstattungsprogramms für Verbraucher in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Auch in Deutschland befasst sich der Bundesgerichtshof abermals mit dem Thema.
Eigentlich müssen Kläger dort vor Gericht ziehen, wo das Unternehmen seinen Sitz hat, das sie verklagen wollen. Doch der Europäische Gerichtshof hat jetzt entschieden, dass das im Falle des VW-Abgasskandals nicht nötig ist.
Im Zuge der Verfolgung von Verantwortlichen des VW-Dieselskandals ist den amerikanischen Behörden offenbar ein weiterer Beschuldigter ins Netz gegangen.
Der ehemalige Audi-CEO Rupert Stadler muss sich ab September vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm in der Dieselaffäre Betrug vor, das Landgericht München hat die Anklage jetzt zugelassen.
Prozessvertreter des Konzerns beschweren sich wegen aggressiver Kundenwerbung von Diesel-Klagekanzleien. Welche Art von Werbung ist mit der anwaltlichen Berufspflicht noch vereinbar?
Das Unternehmen verliert den Prozess zum Diesel-Skandal an einem Berufungsgericht in den Vereinigten Staaten. Unterdessen sorgen Gerüchte um Konzernchef Diess für Unruhe.
Der Bundesgerichtshof hat im Dieselskandal erstmals ein Grundsatzurteil verkündet und Volkswagen eine „vorsätzlich sittenwidrige Schädigung“ bescheinigt. Das ist Thema im aktuellen F.A.Z. Einspruch Podcast.
Das Urteil des Bundesgerichtshofs im Dieselskandal lässt den Kläger jubeln. Nur: Wer ist für die Manipulationen verantwortlich?
VW muss seinen Kunden in Deutschland im Dieselskandal grundsätzlich Schadenersatz zahlen. Das hat der Bundesgerichtshof am Montag geurteilt.
Volkswagen ist im Dieselskandal grundsätzlich zur Zahlung von Schadenersatz verpflichtet. Klagende Käufer, die das Geld zurückhaben wollen, müssen sich gefahrene Kilometer anrechnen lassen. 60.000 Verfahren sind betroffen.
Im Dieselskandal hat der Automobilkonzern VW eine Niederlage erlitten. Verfolgen Sie die Urteilsbegründung im Livestream.