Worüber der BGH im Dieselskandal urteilt
Das erste höchstrichterliche Urteil im Dieselskandal wird mit Spannung erwartet. Spricht der BGH dem klagenden VW-Fahrer Schadenersatz zu, würde das die Erfolgsaussichten vieler Kläger schlagartig verbessern.
Das erste höchstrichterliche Urteil im Dieselskandal wird mit Spannung erwartet. Spricht der BGH dem klagenden VW-Fahrer Schadenersatz zu, würde das die Erfolgsaussichten vieler Kläger schlagartig verbessern.
Nach fast fünf Jahren urteilt erstmals der Bundesgerichtshof an diesem Montag über den Dieselskandal. VW-Kunden können sich freuen.
Mit der Einstellung des Strafverfahrens gegen führende Köpfe von VW wird die Aufklärung des Diesel-Skandals schwerer.
Im Skandal rund um die Manipulation von Abgaswerten bei Volkswagen will die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren gegen Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch und Vorstandschef Herbert Diess einstellen – zu einem hohen Preis.
Abermals entscheidet das Arbeitsgericht Braunschweig zugunsten einer entlassenen Führungskraft von Volkswagen. Ob eine ordentliche Kündigung des Managers wirksam war, muss eine Beweisaufnahme zeigen.
Mit mehr Frauen an der Spitze könnte die Wirtschaftswelt anders aussehen, meint die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer. Im Interview spricht sie über kriminelle Manager, strukturelle Widerstände und männliche Selbstüberschätzung.
Nach langer Auseinandersetzung vor Gericht muss der Automobilkonzern einen externen Gutachter akzeptieren. Dabei geht es vor allem um den Bericht der amerikanischen Kanzlei Jones Day, die den Abgas-Betrug intern aufgeklärt hatte.
Die Autoindustrie fordert in der Corona-Krise Unterstützung von der Politik. Dagegen formiert sich Widerstand. Ein Gespräch mit Wasilis von Rauch, Sprecher des Bündnisses für eine „Mobilprämie für alle“.
Erstmals muss Karlsruhe am Dienstag über eine Kundenklage gegen VW entscheiden. Derweil haben mehr als 235.000 Verbraucher einem Vergleich zugestimmt und erhalten Entschädigung.
Eigentlich könnten die Sammelkläger nach dem Teilerfolg in London guter Dinge sein. Ob sie Geld von Volkswagen erhalten, steht aber frühestens zum Jahresende fest. Wollen britische Diesel-Fahrer noch so lange warten?
Die Verbraucher vertrauen im Dieselskandal auf den Vergleichsprozess mit dem Automobilkonzern. Bereits 200.000 Vergleichsberechtigte haben sich für das Angebot registriert.
Im Prozess um den Diesel-Abgasbetrug ist eine Einigung von VW mit den Verbraucherschützern in letzter Sekunde gescheitert. Beide Seiten geben sich dafür gegenseitig die Schuld. Den Vergleich bietet der Konzern seinen Kunden dennoch an.
Viereinhalb Jahre nach Bekanntwerden des Dieselskandals bietet Volkswagen hunderttausenden Kunden in Deutschland erstmals eine Entschädigung an. Verhandlungen für einen Vergleich mit der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) scheiterten indes.
Analysten und Anleger sind nervös: Der Autokonzern muss einen weiteren Milliardenbetrag für Diesel-Altlasten zurückstellen. Und auch die Van-Sparte leidet unter einer ganzen Reihe hausgemachter Schwierigkeiten. Ein Beobachter spricht von „einem traurigen Tag für alle Beteiligten“.
Das Jahr 2019 lief schlechter als erwartet. Die Daimler-Aktie rutscht ab. Und nun fallen auch noch weitere Aufwendungen im Dieselskandal an. Für gerichtliche Verfahren ist in diesem Jahr mehr als eine Milliarde einkalkuliert.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat die Geschäftsräume von Mitsubishi durchsuchen lassen. Dem japanischen Automobilhersteller wird Betrug mit illegalen Abschalteinrichtungen bei Diesel-Fahrzeugen vorgeworfen.
Die Braunschweiger Staatsanwaltschaft hat in ihren Ermittlungen zum Dieselbetrug weitere Beschäftigte von Volkswagen wegen schweren Betrugs angeklagt. VW lehnte eine Stellungnahme ab.
Vergleich annehmen? Klagen? Ein geschädigter VW-Kunde berichtet über Jahre seines Ringens um Schadenersatz im Diesel-Skandal. Ein Protokoll.
Auch in Australien haben sich Autokäufer von Volkswagen betrogen gefühlt. Ein Gericht gab den Verbrauchern jetzt Recht. Die Strafe für den deutschen Autohersteller fällt deutlich höher aus als erwartet.
Wenige Wochen nach seiner Rückkehr nach Deutschland ist der frühere Volkswagen-Ingenieur James Lang wieder auf freiem Fuß. Er war vor zwei Jahren wegen Verwicklungen in den Dieselskandal in den Vereinigten Staaten verurteilt worden.
Der Bundesgerichtshof terminiert die Verhandlung für eine Schadensersatzklage wegen Abgasmanipulationen gegen Volkswagen auf Mai 2020. Weitere Revisionsverfahren werden folgen.
Die kanadische Regierung klagt Volkswagen wegen Verstößen gegen Umweltgesetze an. Volkswagen reagiert mit einer Vergleichslösung.
Die Ermittlungen im Diesel-Skandal zeigen, auf welch windige Ideen Volkswagen-Ingenieure kamen, weil sie am Ad-Blue-Tank sparen wollten. Wer muss nun dafür büßen?
Der ehemalige VW-Ingenieur James Liang, der als erster Manager in den Vereinigten Staaten im Rahmen des Abgas-Skandals verurteilt wurde, ist wieder in Deutschland. Und hofft nun auf Aussetzung seiner Haftstrafe.
Das Stuttgarter Landgericht zählt in diesem Jahr bereits 1400 Klagen gegen den Daimler-Konzern wegen umstrittener Abgastechniken. Eine Belastungsprobe für die Justiz, die auch eine europarechtliche Problematik mit sich bringt.
Der BGH weist Klagen von zwei Verbrauchern ab, die ihre Autos mit Darlehen der Banken von BMW und Ford finanziert hatten. Das Urteil ist ein Rückschlag für viele skandalgeplagte Diesel-Fahrer.
Neben den Feierlichkeiten für das Elektrofahrzeug ID.3 sieht sich Volkwagen am Montag mit einer prominenten Klage konfrontiert. Vor dem Arbeitsgericht Braunschweig wehrt sich der frühere Markenvorstand Heinz-Jakob Neußer gegen seine Kündigung.
Im Abgasskandal bieten VW und Porsche Einigungen an. Doch die enthalten Fallstricke, kritisiert ein Anwalt. Die Hersteller wiegeln ab.
Dass Volkswagen in der Diesel-Affäre einen Kompromiss mit der australischen Wettbewerbsbehörde geschlossen hat, regt den Richter auf. Das VW-Management wolle seine Hände in Unschuld waschen. „Ein Fiasko für die Unternehmensaufsicht.“
Im Abgasbetrug muss sich Volkswagen von heute an vor Gericht stellen. Fast 467.000 Kunden haben sich bislang der Musterklage angeschlossen. Wie sinnvoll ist das für den einzelnen?
Von Montag an sitzt die Volkswagen-Führung in Braunschweig auf der Anklagebank – die VW-Manager müssen den Konzern wohl bald aus dem Gerichtssaal lenken. Das haben auch schon andere vor ihnen geschafft.
Wenn es zum Verfahren gegen die Spitzenmanager kommt, wäre die Volkswagen AG Nebenbeteiligte. Nun kündigt sie Widerstand an.
Können Dieselfahrer, die vom Abgasskandal betroffen sind, ihr Geld zurückbekommen? Das Oberlandesgericht in Frankfurt hat nun über den Fall eines VW-Kunden entschieden.
Der Dieselskandal holt Volkswagen mit voller Wucht ein: Die Staatsanwaltschaft Braunschweig klagt die Unternehmensspitze wegen Marktmanipulation an.
Wegen manipulierter Abgaswerte hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Bußgeld gegen den Konzern verhängt. Daimler will keine Rechtsmittel einlegen. Das Konzernergebnis sieht der Autobauer nicht in Gefahr.
Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat den ehemaligen VW-Chef Martin Winterkorn wegen Marktmanipulation im Zusammenhang mit dem Dieselskandal angeklagt. So äußert sich sein Anwalt.