Der große Betrug
Der Dieselskandal hat Volkswagen bis ins Mark erschüttert. Vor mehr als zehn Jahren sind die Abgasmanipulationen an Millionen Autos aufgeflogen – und noch immer ringt die Justiz mit der Aufarbeitung.
Eine frühere VW-Vorständin, ein Bosch-Ingenieur und Ermittlungen bis heute: Die neue Folge des Podcasts „Die VW-Story“ rekonstruiert den Ursprung des Abgasbetrugs – und warum er bis heute nachwirkt.
Der Dieselskandal hat Volkswagen bis ins Mark erschüttert. Vor mehr als zehn Jahren sind die Abgasmanipulationen an Millionen Autos aufgeflogen – und noch immer ringt die Justiz mit der Aufarbeitung.
Der Abgasskandal ist für VW längst nicht ausgestanden. Investoren verlangen immer noch Milliarden. Hilft im jahrelangen Prozess jetzt die Aussage eines Zeugen, der schon rechtskräftig verurteilt ist?
Deutschland steht vor riesigen Veränderungen. Und bei Volkswagen zeigen sich die Schmerzen der Transformation besonders deutlich. Hören Sie hier die erste Folge unserer neuen Serie.
Lange hat sich der Autozulieferer mit früheren Managern gestritten. Jetzt sollen 44 Millionen Euro von deren Versicherungen fließen.
Mehr als fünf Jahre nach der Anklage startet das zweite Audi-Verfahren zum Dieselskandal. Die lange Verfahrensdauer stellt die Effizienz der Strafjustiz infrage – und belastet das Vertrauen in die rechtsstaatliche Aufarbeitung von Wirtschaftskriminalität.
Was als Strafe begann, ist heute ein Geschäft: Nach dem Abgasskandal musste Volkswagen in den Vereinigten Staaten ein Schnellladenetz für Elektroautos aufbauen – und traf damit einen Nerv.
Der Bundesgerichtshof bestätigt drei Bewährungsstrafen im Dieselskandal. Davon sind auch der frühere Porsche-Vorstand Wolfgang Hatz und der mitangeklagte Ingenieur Giovanni P. betroffen.
Für mutmaßliches Fehlverhalten ehemaliger Vorstandsmitglieder im Dieselskandal soll Continental 40 bis 50 Millionen Euro ausgezahlt bekommen. Der Autozulieferer will einen Schlussstrich unter der Affäre ziehen.
Haftungsexperte Mark Wilhelm spricht über Folgen des gekippten Vergleichs von Volkswagen im Dieselskandal. Auch die Vergleiche mit Martin Winterkorn und Rupert Stadler könnten seiner Meinung nach neu aufgerollt werden.
Volkswagen hat in diesem Jahr bereits hunderte Kündigungen wegen Fehlverhaltens ausgesprochen. Ein Hauptgrund ist unentschuldigtes Fehlen.
Der Dieselskandal erschütterte vor zehn Jahren die Automobilbranche. Bis heute sind zentrale Fragen offen. Zurück bleiben das Bild einer überforderten Justiz und eine Industrie, die sich neu erfinden muss.
Schon lange liegt das Strafverfahren gegen den früheren VW-Chef wegen dessen Gesundheitszustand auf Eis. Nun wurde es vorläufig eingestellt.
Rund 33 Milliarden Euro hat die Abgasaffäre den Konzern Volkswagen bislang gekostet. Nun gibt es Urteile gegen vier frühere Manager. Doch das letzte Wort ist noch immer nicht gesprochen.
Zehn Jahre nach Auffliegen der Betrugssoftware gibt es erste Urteile gegen Schuldige. Aber der prominenteste Verdächtige ist nicht dabei. Und ein grundsätzliches Problem belastet die Aufarbeitung.
Im Prozess um die VW-Dieselaffäre fallen die Urteile, die EU die EU bekommt Aufschub im Zollstreit mit Trump, und die Minister der schwarz-roten Koalition legen ihre Ausgabenpläne vor. Der F.A.Z. Frühdenker.
Audi hat schwierige Zeiten hinter sich. Jetzt soll der neue A6 die Wende bringen. Auf den Avant folgt nun auch die Limousine. Quattro und TDI bleiben, sonst ändert sich einiges.
VW in Not, Audi abgehängt, Porsche ohne Glanz: Den Milliardärsfamilien um Wolfgang Porsche und Hans-Michel Piëch entgleitet ihr wichtigstes Investment. Wohin steuert der Autoclan?
Die Chancen, dass sich der Gesundheitszustand von Martin Winterkorn bessert und er überhaupt noch vor Gericht kommt, scheinen zu schwinden. Mit jedem Tag wächst der Druck auf die Justiz in Braunschweig.
Der Autozulieferer hat 100 Millionen Euro Bußgeld im Kontext mit manipulierten Motorsteuerungen zahlen müssen. Dieses Geld fordert das Unternehmen nun von den Verantwortlichen ein.
Der Prozess gegen den früheren VW-Boss Winterkorn soll seine Rolle im Abgasskandal beleuchten. Nach einer Zwangspause stellte das Gericht neue Pläne vor. Dagegen wehrt sich nun die Verteidigung.
Der Prozess gegen den früheren VW-Boss Winterkorn sollte dessen Rolle bei der Dieselaffäre beleuchten. Nach kurzer Zeit war aber zunächst wieder Schluss. Jetzt hat das Gericht einen neuen Plan.
Massenverfahren stellen die Justiz bundesweit vor große Herausforderungen. Bringt das neue Leitentscheidungsverfahren des BGH die erhoffte Entlastung?
Der frühere VW-Chef ist aus gesundheitlichen Gründen monatelang nicht in der Lage, am Strafprozess teilzunehmen. Das Landgericht Braunschweig hofft auf einen Neustart im kommenden Jahr.
Nach jahrelangen Verzögerungen sollte der Prozess gegen den früheren VW-Boss Winterkorn dessen Rolle bei der Dieselaffäre beleuchten. Nun ist nach nur wenigen Verhandlungstagen vorerst wieder Schluss.
Die Krise bei Volkswagen trifft Niedersachsen ins Mark. Das liegt auch am Verhältnis von Management, Landespolitik und IG Metall. Einblicke in ein besonderes Beziehungsgeflecht.
Der ehemalige Konzernchef Martin Winterkorn steht vor Gericht. Viele Geschädigte dürften eine hohe Strafe erwarten. Es könnte aber auch anders ausgehen.
Das lang erwartete Verfahren gegen den einst mächtigen VW-Konzernchef beginnt am Dienstag vor dem Landgericht Braunschweig. Was weiß der prominente Angeklagte?
Das Landgericht Erfurt spricht Ökosystemen eigene Rechte zu. Damit wird Neuland betreten. Kritiker sagen, dafür gebe es keine rechtliche Grundlage.
Der Autobauer Mercedes-Benz muss sich weiterhin mit den Altlasten des Dieselskandals auseinandersetzen. Die Investoren werfen Mercedes-Benz vor, kapitalmarktrechtliche Pflichten verletzt zu haben.
Dort, wo einst der Abgasskandal von Volkswagen mit aufgedeckt wurde, sieht man sich den Status quo zur E-Auto-Wende an – für einige Hersteller wird das zur Enttäuschung.
Auch wenn Strafermittlungen in den USA nach acht Jahren und der Vorlage von 300.000 Dokumenten zu Ende sind, beschäftigt der Dieselskandal Mercedes auch künftig weiter: Noch sind 20.000 Klagen deutscher Kunden offen.
Acht Jahre ermittelten amerikanische Behörden gegen den schwäbischen Autobauer wegen möglicher Verstöße gegen Abgas-Regeln. Laut einem Bericht hat Mercedes auch strafrechtlich nichts mehr zu befürchten.
100 Millionen Euro soll der Konzern wegen möglicher Verstrickung in den Dieselskandal zahlen. Damit werde ein „Schlussstrich“ gezogen, heißt es. Doch eine zentrale Frage ist noch offen.
Im Februar wurden BMW von der Flensburger Behörde unzulässige Abschalteinrichtungen bei älteren BMW X3-Modellen mit Zweiliter-Dieselmotoren bescheinigt. Nun geht der Hersteller dagegen vor.
Zehn Jahre nach Bekanntwerden des Abgasskandals in Amerika soll der Ex-VW-Chef als Angeklagter vor Gericht kommen. Die Justiz drückt aufs Tempo - doch es gibt weiter Risiken für den Prozess.
Toyota und Daimler Truck wollen ihre Nutzfahrzeugsparten in Asien zusammenlegen. Doch nun bringt ein Abgasskandal im Toyota-Konzern die Pläne ins Stocken.