Straflos vor Gericht
Der Auftritt Martin Winterkorns als Zeuge im VW-Dieselprozess zeigt, wie schleppend die Aufklärung läuft. Es ist dringend nötig, dass die Justiz ihn auch als Angeklagten vor Gericht bekommt.
Der Auftritt Martin Winterkorns als Zeuge im VW-Dieselprozess zeigt, wie schleppend die Aufklärung läuft. Es ist dringend nötig, dass die Justiz ihn auch als Angeklagten vor Gericht bekommt.
Der Prozess war wegen gesundheitlicher Probleme des heute 76-Jährigen abgekoppelt und verschoben worden. Doch nun liegt dem Gericht ein wichtiges medizinisches Gutachten vor.
Gegen BMW läuft ein Anhörungsverfahren zu möglichen Schummeleien bei Diesemotoren von Modellen der Jahre 2010 bis 2014. Es geht es um den Verdacht einer unzulässigen Abschalteinrichtung in der Motorsteuerung.
Das Verwaltungsgericht Schleswig hat abermals zugunsten von Umweltschützern entschieden. Bei dem Rechtsstreit geht es um zu Unrecht erteilte Genehmigungen im Dieselskandal.
In Braunschweig gibt der einstige Topmanager tiefe Einblicke in die Stimmung kurz vor Auffliegen des Dieselskandals. In Amerika wurde es eng, US-Behörden stellten unbequeme Fragen – doch entscheidende Details bleiben im Dunkeln.
Fast zehn Jahre ist es her, seit der Abgasskandal publik wurde. Die Folgen spüren die deutschen Autohersteller und ihre Aktionäre noch immer.
Lange war er abgetaucht, jetzt soll der einst mächtigste Manager der Republik vor Gericht erscheinen – als Zeuge in einem Anlegerprozess. Auch andere frühere VW-Chefs sollen aussagen. Kommt Bewegung in die Aufarbeitung des Dieselskandals?
Das Strafverfahren wird wieder aufgenommen. Gegen den ehemaligen Chef von Volkswagen wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft gleich in zwei Fällen ermittelt.
Rechtsschutzversicherer melden einen Rückgang der Dieselklagen. Doch die Justiz ächzt weiter unter der Verfahrenslast.
Erstmals überhaupt beschäftigt sich das höchste deutsche Zivilgericht mit den zu hohen Abgasemissionswerten von Wohnmobilen und dort verwendeten Abschalteinrichtungen.
Eine neue Studie zeigt: Im VW–Dieselskandal haben Protestanten den Autohersteller für sein Fehlverhalten strenger abgestraft als Katholiken.
Vor dem Oberlandesgericht Stuttgart begann am Mittwoch das Musterverfahren zu Schadenersatzklagen von Anlegern. Sie werfen dem Konzern vor, nicht richtig informiert zu haben.
In Braunschweig kämpfen Aktionäre seit Jahren um Schadenersatz für Kursverluste. Jetzt beginnt eine größere Beweisaufnahme – mit schwierigen Vorzeichen.
Der neue Vorstand für Integrität und Recht hat mit dem Thema weiter reichlich zu tun. 200 Terabyte an Daten werden ausgewertet.
Im Volkswagen-Abgasskandal ist der frühere Audi-Chef Rupert Stadler wegen Betrugs schuldig gesprochen worden. Stadler ist zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt worden.
Spätestens seit dem Dieselskandal und dem Wirecard-Skandal ist Managerhaftung kein Nischenthema mehr. Insgesamt steigen Regressansprüche. Manager müssen mehr in ihren Versicherungsschutz investieren.
Bisher mussten Dieselhalter in Deutschland sittenwidrig getäuscht worden sein, um im Dieselskandal Schadenersatz zu bekommen. Nun könnte der Bundesgerichtshof diese Hürde senken.
Der erste Strafprozess im Dieselskandal hat gut zweieinhalb Jahre gedauert, jetzt steht noch die Urteilsverkündung aus. Der Rahmen ist schon abgesteckt. In den Plädoyers der Verteidiger bekam die Staatsanwaltschaft die Leviten gelesen.
Im Abgasskandal fordert die Staatsanwaltschaft eine milde Strafe für den einstigen Audi-Chef.
Der frühere Audi-Chef ist laut Staatsanwaltschaft für einen Schaden von lediglich 69 Millionen Euro verantwortlich. Seine früheren Untergebenen hingegen hätten einen Schaden in Milliardenhöhe verursacht.
Das amerikanische Umweltinstitut ICCT hatte einst den Stein des Dieselskandals mit ins Rollen gebracht. Nun bekommt VW wieder bessere Noten.
Warum sagt der Ex-Audi-Chef so komische Sachen? Und welche Lehren sich daraus ziehen lassen nicht nur für diesen Fall.
Vor dem Landgericht München hat der ehemalige Audi-Chef Rupert Stadler im Dieselskandal ein Geständnis abgelegt und sich damit die Freiheit erkauft. Derweil ächzt die deutsche Justiz noch an ganz anderen Stellen. Mit der Aufarbeitung ist sie noch längst nicht am Ende.
Im Dieselprozess legt der frühere Audi-Chef Rupert Stadler spät ein Geständnis ab. Es erspart ihm das Gefängnis. Und könnte eine Signalwirkung haben.
Durch sein Geständnis kann Rupert Stadler auf eine Bewährungsstrafe hoffen. Mit einem „Ja“ bestätigte er am Dienstag vor dem Landgericht München eine von seiner Verteidigerin verlesene Erklärung.
Der ehemalige Audi-Chef Rupert Stadler will gestehen, dass er von den Manipulationen seiner Autos wusste. Was wurde aus den anderen Managern, aus den geprellten Kunden und aus den Fahrverboten? Eine Zwischenbilanz.
Der frühere Audi-Chef Rupert Stadler kommt im Dieselprozess glimpflich davon. Andere Angeklagte werden es künftig aber schwerer haben.
Es geht um Zehntausende betroffene Dieselfahrzeuge und einen Milliardenschaden, aber Rupert Stadler hat jahrelang seine Unschuld beteuert. Nun hat er sich doch auf einen Deal mit dem Gericht eingelassen.
Der frühere Audi-Chef muss sich im Dieselprozess entscheiden: Legt er für ein mildes Urteil ein Geständnis ab, oder kämpft er weiter für seinen Freispruch?
Nach Auffassung des Oberlandesgerichts Stuttgart hat die Porsche SE ihre Börsenpflichten nicht verletzt. Die Anleger erhalten deshalb keinen Schadenersatz. Die Kläger wollen nun vor den Bundesgerichtshof ziehen.
Die VW-Großaktionärin sei nach Auffassung des Gerichts nicht verpflichtet gewesen, den Kapitalmarkt schon im Juni 2008 über die Abgasmanipulation bei VW-Dieselfahrzeugen zu informieren.
Der ehemalige Audi-Chef Rupert Stadler muss im Strafprozess wegen des Abgasskandals nach Angaben des Landgerichts München mit einer Verurteilung rechnen.
Die Führungsriege in Wolfsburg soll deutlich mehr verdienen können. Das gilt auch für Konzernchef Oliver Blume. Durch eine Doppelrolle hat er allerdings Nachteile.
Die Richter am Europäischen Gerichtshof treffen im Dieselskandal eine sehr verbraucherfreundliche Entscheidung. Doch die eigentliche Arbeit delegiert man mal wieder an die nationalen Gerichte.
Erstmals hat der Europäische Gerichtshof ein Urteil gegen Mercedes gefällt. Die Hürden für Dieselklagen gegen Autohersteller werden dadurch deutlich niedriger.