VW muss bei Vergleich nachbessern
Eigentlich wollte Konzernchef Matthias Müller zu Weihnachten die gröbsten rechtlichen Probleme der Abgasaffäre in den Vereinigten Staaten vom Tisch haben. Doch eine Einigung bleibt weiter aus.
Eigentlich wollte Konzernchef Matthias Müller zu Weihnachten die gröbsten rechtlichen Probleme der Abgasaffäre in den Vereinigten Staaten vom Tisch haben. Doch eine Einigung bleibt weiter aus.
Neue Vorwürfe im Abgas-Skandal: Offenbar ist das Kraftfahrt-Bundesamt bei seinen Nachforschungen allzu nachsichtig mit den Autoherstellern gewesen. Wurde der offizielle Untersuchungsbericht gar manipuliert?
Die Brüsseler Behörde wirft der Bundesregierung unter anderem vor, Volkswagen nicht für die Manipulation von Schadstoffwerten bei Dieselautos bestraft zu haben. Es gibt jedoch noch weitere Kritik.
Deutschland und weitere Länder sollen endlich mehr Informationen zum Abgasskandal liefern: Haben neben VW noch weitere Hersteller betrogen?
Weil die Werbung ihnen zu gute Abgaswerte vorgegaukelt habe, wollten Käufer Mercedes verklagen. Das hat ein Richter zunächst verhindert. Mit einer ganz einfachen Begründung.
Die Deutschen kaufen weniger neue Dieselautos als Benziner. Dennoch wird hierzulande mehr Diesel verbraucht. Das hat zwei Gründe.
Im Gefolge des Dieselskandals von Volkswagen hat Südkorea die Autoimporteure ins Visier genommen. BMW, Porsche und Nissans droht nun ein Verkaufsverbot für einige Modelle.
Volkswagenchef Müller begründet im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, warum Kunden in Europa schlechter behandelt werden als in Amerika. Die Kritik folgt prompt.
Der Dieselskandal hat den weltgrößten Autokonzern erschüttert. Jetzt muss alles anders werden bei VW: Neue Strategie, neue Technologie – und sogar ein neuer Großaktionär wurde gesichtet.
Volkswagen-Chef Matthias Müller sieht nicht ein, vom Dieselskandal betroffene Kunden in Europa ähnlich zu entschädigen wie in Amerika. Mit harschen Worten wehrt sich der Manager auch gegen Vorwürfe, die deutsche Autoindustrie habe die Elektromobilität verschlafen.
Das Abgasskandal kostet den Volkswagenkonzern viel Geld. Für die Kernmarke hat die Führung gerade umfangreiche Stellenstreichungen angekündigt. CDU-Politiker Michael Fuchs sagt, was er nun erwartet.
Auf Anregung von Nordrhein-Westfalen diskutiert die Justizministerkonferenz über das Recht von Verbrauchern auf eine Sammelklage. Ein Gesetzentwurf ist das Ziel.
VW hat sich mit den amerikanischen Behörden offenbar auch im Fall der manipulierten Audi-Motoren geeinigt. Vor allem bei Audi-Chef Stadler dürfte der Kompromiss gut ankommen.
Überraschend ist der Krankenkassen-Skandal, der jetzt publik geworden ist, nicht. Das System ist kompliziert und intransparent.
Das Kraftfahrtbundesamt hat bei den Prüfungen rund um den Dieselskandal eine weitere Entdeckung gemacht: Diverse Autos stoßen viel mehr CO2 aus als angegeben. Betroffen ist nicht nur VW.
Audi droht neuer Ärger in Amerika, und diesmal geht es nicht um Dieselfahrzeuge. Bei CO2-Werten von Benzinern soll der Autobauer getrickst haben.
Jetzt hat die Staatsanwaltschaft auch Untersuchungen gegen den Aufsichtsratschef von Volkswagen eingeleitet. In den kommenden Monaten werden einige VW-Manager mit den Ermittlungsbehörden beschäftigt sein.
VW hat erklärt, die Abschalteinrichtungen in den manipulierten Dieselmotoren seien in der EU nicht illegal gewesen. Dieser Auffassung hat nun das Verkehrsministerium widersprochen.
VW will mit seinen Abgas-Manipulationen kein EU-Recht gebrochen haben. Niedersachsens Ministerpräsident Weil passt diese Sicht der Dinge gar nicht.
Wegen der Dieselaffäre zieht sich VW aus der Rallye-WM zurück. Die Sparmaßnahmen in der „Luxusabteilung“ Motorsport hat hausintern vor allem Signalwirkung. Für die Serie ist es ein herber Verlust.
Der Konzern kann sich mit den amerikanischen Behörden auf einen Kompromiss einigen. Das sorgt für Planungssicherheit. Für die Zukunft von VW ist aber anderes wichtiger.
Der Konzern hat im dritten Quartal unerwartet den Betriebsgewinn gesteigert. Doch musste VW abermals Sonderbelastungen verbuchen.
Volkswagen kann in Amerika das wichtigste Kapitel im Abgasskandal schließen: Der Richter billigt einen milliardenschweren Vergleich mit den Kunden. Ausgestanden ist die Affäre trotzdem noch nicht.
Volkswagen soll den von der Abgas-Affäre betroffenen Kunden mehr anbieten, findet die EU-Kommission. Der derzeitige Plan ist ihr offenbar zu dürftig.
Gut 2,5 Millionen Menschen fahren hierzulande mit einem Diesel, der von Abgas-Manipulationen des VW-Konzerns betroffen ist. Viele müssen keinen Preisverfall fürchten. Längerfristig sieht es aber düster aus.
Volkswagen tritt wegen des Abgasskandals gegenüber seinen Zulieferern härter auf als in der Vergangenheit. „Es ist sehr schwierig, einen fairen Kompromiss zu finden, aber VW ist einer unserer größten Kunden“, sagt einer.
Weil die Automobilbranche immer mehr auf Elektroautos setzt, erwartet der Betriebsrat von Volkswagen in den nächsten zehn Jahren einen massiven Stellenabbau. Der Konzern kündigt derweil den nächsten Schritt zu mehr Umweltbewusstsein an.
Schon wieder Ärger wegen VW: Die EU-Kommission plant angeblich zwei Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland und andere EU-Länder im Zusammenhang mit der Abgasaffäre.
Immer wieder kommen neue Dokumente ans Licht, die darauf deuten, dass die alte Führungsriege von Volkswagen von der Manipulation ihrer Dieselautos wusste. Es muss nun alles auf den Tisch.
Der ehemalige VW-Chef soll einem Bericht zufolge zugestimmt haben, die Abgasmanipulation zunächst zu vertuschen. Führungskräfte sollten gegenüber den Behörden die Problematik nur „teilweise“ offenlegen.
In Amerika liegt mittlerweile ein gigantischer Datensatz rund um die Abgas-Affäre von Volkswagen vor. Der Konzern und auch sein Zulieferer Bosch versuchen, die Auswertung des Materials in Europa zu verhindern.
In der Abgasaffäre war Audi-Chef Rupert Stadler in den Fokus gerückt. Er darf jetzt allerdings weitermachen: Aus dem Aufsichtsrat dringt, es gebe keinen Verdacht gegen ihn.
Seit 26 Jahren verleiht die Harvard-Universität Jux-Nobelpreise für kuriose Forschungen. In diesem Jahr gingen gleich drei Preise nach Deutschland.
Beim Landgericht Braunschweig sind in Folge der Abgasaffäre rund 1400 Schadenersatzklagen gegen VW eingegangen. Es geht mittlerweile um mehrere Milliarden Euro.
Seit Beginn des Dieselskandals von Volkswagen fuhr Audi im Windschatten des Mutterkonzerns. Nun gerät der Chef in den Fokus.
Andreas Tilp verklagt schon seit mehr als zwanzig Jahren die Großkonzerne der Republik. Jetzt hat er Volkswagen am Wickel. Ein Fall, den er nicht verlieren kann.