Bürger arbeiten weniger für Sprit als in früheren Krisen
Durch den Irankrieg sind die Spritpreise gestiegen. Für einen Liter Benzin müssen Verbraucher heute aber weniger lange arbeiten als noch zu Beginn des Ukraine-Krieges, zeigt eine neue Analyse.
Grüne und CDU setzen ihre Sondierungsgespräche fort. Über die Aufnahme von Koalitionsgesprächen wird womöglich erst nach der Osterpause entschieden.
Durch den Irankrieg sind die Spritpreise gestiegen. Für einen Liter Benzin müssen Verbraucher heute aber weniger lange arbeiten als noch zu Beginn des Ukraine-Krieges, zeigt eine neue Analyse.
In Deutschland waren die Kraftstoffpreise besonders stark in die Höhe gegangen. Doch auch andere Euroländer spüren die Ölkrise wegen des Irankriegs deutlich. Was heißt das für die weitere Entwicklung der Zinsen?
Erst die Kraftstoffe, nun die Rohstoffe: Wegen des Kriegs im Iran steigen die Preise. Politisch motivierte Markteingriffe könnten sich dennoch als schädlich erweisen.
Wirtschaftlich ist Peking bestens auf die neue Ölkrise vorbereitet und beobachtet den US-Angriff auf seinen Partner Iran auffälllig still. Was bedeutet das für die Sicherheitsarchitektur in Asien?
Höhere Energiepreise senken Europas Wachstum und treiben die Inflation. Einige Schwellenländer kommen noch stärker unter die Räder.
1973 steht die Bundesrepublik plötzlich still: leere Tankstellen, autofreie Sonntage, ein Land im Schock.
Kanzler Merz stellt sich den Fragen der Abgeordneten, die FDP sucht ihre Zukunft, und Italien streitet weiter über die „Waldfamilie“. Der F.A.Z. Newsletter.
Der US-Präsident behauptet, es gebe konstruktive Gespräche mit Iran zur Beendigung des Krieges. Unsere beiden Gäste, Sicherheitsexperte Nico Lange und Nahostkenner Rainer Hermann, bezweifeln Trumps Aussage.
Die Internationale Energieagentur warnt, die jetzige Bedrohung sei schlimmer als die Krisen der 1970er Jahre. Dabei fühlt es sich nicht so an. Zeit für einen kühlen Blick auf die Zahlen.
In Kuba herrscht seit der Ölblockade der Trump-Regierung akuter Treibstoffmangel. Das Auswärtige Amt rät von Reisen auf die Insel ab. Was Urlauber jetzt wissen müssen.
Im Krieg am Golf sind mehr als 40 Energieanlagen getroffen worden. Die Folgen sind dramatisch, denn es geht nicht nur um Öl und Gas. Vier Grafiken zeigen die Bedeutsamkeit eines Elements.
Der Dollar bleibt trotz des Irankriegs recht stabil. Die Zinspolitik der Notenbanken in Asien und Europa und geopolitische Vertrauensverluste bremsen seine Aufwertung.
Der Welt droht nach Covid und Ukraine die dritte Großkrise in einem Jahrzehnt. Der wirtschaftliche und menschliche Preis wäre auch in Deutschland enorm.
Die USA machen schon ohne den Angriff auf Iran neue Schulden in atemberaubendem Tempo. Nun ruft der Kriegsminister eine neue Summe auf. Doch nicht nur an dieser Stelle zeigen sich die Folgen des Irankriegs.
Der Chef der Internationalen Energieagentur sagt über den Irankrieg: „Ich habe nicht den Eindruck, dass die politischen Entscheider die Tragweite des Problems verstanden haben.“ Und hat einen Rat für Deutschland.
Turbulenzen durch den Irankrieg belasten weltweite Börsen. Südkorea trotzt dem Trend. Es gibt immer Fluchtpunkte für Investoren. Flexibilität zählt – und das Timing.
Die Drohungen des US-Präsidenten, die NATO zu verlassen, weil er so enttäuscht von den westlichen Verbündeten ist, werden immer unverhohlener. Wir sprechen mit dem F.A.Z.-Außenpolitikchef Nikolas Busse.
Maßnahmen auf der Angebotsseite allein könnten das Ausmaß der Versorgungsstörung nicht vollständig ausgleichen, mahnt die Internationale Energieagentur. Sie rät daher zu zehn Sofortmaßnahmen.
Die großen Zentralbanken lassen ihre Leitzinsen derzeit trotz steigender Energiepreise unangetastet. Das ist richtig. Sie sollten warten, wie sich die Lage am Persischen Golf entwickelt.
Die EU-Staatschefs debattieren in Brüssel über Krieg und Wettbewerbsfähigkeit. Wo Busse und Bahnen heute still stehen. Und: Finnland hat das Glück gepachtet. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran-Krieg habe die Öl- und Gaspreise stark steigen lassen. Allerdings in Deutschland mehr als in anderen europäischen Ländern.
Repräsentation ade: Die in ihrer Bedeutung geschrumpfte Notenbank zieht in die Frankfurter Innenstadt und legt keinen Wert mehr auf einen großen Auftritt. Da möchte man selbst als Steuerzahler ihrem Präsidenten zurufen: Mehr Courage!
Der Ölpreis schwankt heftig, aber die Börsen reagieren vergleichsweise gelassen. Wenn das mal gut geht.
Die Finanzmärkte preisen jetzt bis zum Sommer eine Leitzinserhöhung der EZB ein. Auch die Zinsen für Tagesgeld steigen. Wo gibt es am meisten?
Steigen die Preise für Benzin und Diesel in kurzer Zeit stark an, gibt es in Deutschland nahezu kein anderes Thema mehr. Was macht den Spritpreis so besonders und wie lassen sich die Reaktionen darauf erklären?
Gegen die Zulassung Russlands auf der diesjährigen Venedig-Biennale protestieren nicht nur die Ukraine und die EU. Zu Recht!
Der Inselstaat könnte ein altes Gesetz aus Zeiten der Ölkrise aus der Schublade ziehen, um Autofahrer zu einem Tag Fahrpause pro Woche zu verpflichten. Dabei drohen hohe Geldstrafen.
Kazuto Suzuki, einer der weltweit führenden Fachleute für wirtschaftliche Sicherheit, rechnet mit einer langen Blockade der Straße von Hormus, warnt vor Unruhen im Globalen Süden und erwartet ein Comeback Russlands.
Der Irankrieg setzt die Bundesregierung unter Zugzwang. Sie gibt Ölreserven frei und beschränkt die Preiskapriolen an den Tankstellen. Kann das die Märkte beruhigen?
Die 32 Mitgliedsländer der Agentur wollen 400 Millionen Barrel Rohöl freigeben. IEA-Chef Birol spricht von einer Herausforderung von „beispiellosem Ausmaß“.
Als Mittel gegen die steigenden Ölpreise erlaubt die Bundesregierung, die Notreserven anzuzapfen. Preiserhöhungen an Tankstellen sollen nach österreichischem Vorbild nur noch einmal täglich möglich sein.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bereut beim Atomgipfel in Paris die Reduzierung von Atomenergie im europäischen Strommix. Umweltminister Schneider widerspricht.
VW veröffentlicht seine Jahresbilanz, in Paris diskutieren Spitzenpolitiker über die Zukunft der Kernenergie. Und die Bayern fliegen selbstbewusst zur Kraftprobe nach Bergamo. Der F.A.Z. Frühdenker.
Vor 50 Jahren löste der Mercedes-Benz W 123 den eher steifen W 115 ab, mit Verbesserungen im Detail. Dass er noch heute recht häufig das Straßenbild prägt, hat gute Gründe.
Angesichts hoher Benzinpreise werden die Rufe nach staatlicher Intervention höher. Doch die könnte Innovation sogar hemmen, wie ein Blick in die Siebzigerjahre zeigt.
Seit den Angriffen auf Iran ist der Preis für Benzin und Diesel kräftig gestiegen. Dabei bezieht Deutschland nur einen Bruchteil seines Öls aus der Kriegsregion. Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Energielage.