Autobranche unter Bedingungen zu strengeren Klimazielen bereit
Die deutschen Autohersteller und Zulieferer wollen sich zu strengeren Klimazielen der Europäischen Union bekennen. Gleichzeitig stellen sie Forderungen an die Politik.
Die deutschen Autohersteller und Zulieferer wollen sich zu strengeren Klimazielen der Europäischen Union bekennen. Gleichzeitig stellen sie Forderungen an die Politik.
Die Zulieferer, oftmals mittelständisch geprägt, gelten als das Rückgrat der Industrie. Viele hängen am Automobil. Dort weht der Wind des Wandels. Eine Branche zwischen Angst und Aufbruch.
Der nordrhein-westfälische Zuliefererkonzern Voss übernimmt einen Mittelständler aus dem Main-Kinzig-Kreis. Der Grund: Die Hessen fertigen Komponenten für Elektroautos.
Auf die Autohersteller kommen nicht nur striktere CO2-Vorgaben zu, sondern auch strengere Stickoxid-Vorgaben. Der Verband der Autoindustrie und der CDU-Europaabgeordnete Liese warnen.
Es ist falsch, Strukturprobleme mit Geld zuschütten zu wollen, nur weil es sich billig und reichlich beschaffen lässt. Nötig sind mehr Marktfreiheit und Wettbewerb.
Liegt es an der Corona-Krise oder am Strukturwandel? In der Autobranche bauen Unternehmen Arbeitsplätze ab. Continental schließt nun einen weiteren Standort.
Der Chef der Denkfabrik Agora Energiewende, Patrick Graichen, über die verschärften Emissionsziele der EU, den überteuerten Kohleausstieg und neue Zahlen zum riesigen Ökostrombedarf.
Jahrzehntelang galt es als ausgemacht, dass die Politik den Wünschen der Autobranche im Zweifel folgen würde. Doch auf dem jüngsten Autogipfel ist die Branche schon wieder abgeblitzt. Woran liegt das?
Ursula von der Leyen will die Klimaziele der EU verschärfen – und in diesem Zug auch die Autobranche zu einer Senkung der Emissionen um 50 Prozent verpflichten. Für die Autobauer wäre das eine enorme Herausforderung.
Nach Continental nun auch Schaeffler: Der nächste große Zulieferer kündigt in der Krise den Abbau von Stellen an. Ein Standort wird womöglich ganz geschlossen.
Die Reaktionen auf die Ergebnisse des Autogipfels sind gemischt. SPD-Chef Walter-Borjans kritisiert den Wirtschaftsminister – IG Metall und Autohersteller sind ganz zufrieden.
Vor dem Spitzentreffen zwischen Politik und Autobranche erklingt schon wieder der Ruf nach neuen Hilfen für die Branche. Klar ist: Das Geld ist an anderer Stelle besser eingesetzt.
Autogipfel mit der Kanzlerin: Nicht nur der Verkehrsminister verlangt mehr Hilfe für Deutschlands Schlüsselindustrie. Kommt doch eine Verbrenner-Kaufprämie?
Daimler-Chef Ola Källenius spricht im Interview über S-Klassen, Stromantriebe, Steueranreize und was Corona mit den Lieferketten angestellt hat.
Bayerns Ministerpräsident pocht auf zusätzliche Unterstützung für Deutschlands Schlüsselbranche. Dazu gehört für ihn nicht nur Geld.
In den Vereinigten Staaten fuhren einst Straßenbahnen in den großen Städten. Doch in den Sechzigern war Schluss. Bis heute glauben viele: Dahinter steckt eine Verschwörung der Automobilindustrie.
Forschung und Home-Office-Pauschale und mehr: Die CSU präsentiert eine neue Strategie.
Der VW-Aufsichtsratschef warnt vor Unternehmenspleiten in der Zuliefererindustrie – und drängt auf mehr Staatshilfe, etwa für den Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Continental stellt 13.000 Arbeitsplätze in Deutschland zur Disposition. Doch das ist erst der Anfang. Industrielle Arbeitsplätze lassen sich nicht halten, wenn sich nur noch eine Minderheit für sie interessiert.
Der Autozulieferer Continental verschärft sein Sparprogramm. Nach Informationen der F.A.Z. sind davon auch Werke in Hessen betroffen.
Bei der Continental-Tochter Vitesco wird seit dieser Woche verhandelt, ob wirklich jede dritte Stelle im hessischen Schwalbach wegfallen muss. Der Betriebsrat glaubt, das abwenden zu können.
Der Konflikt zwischen dem größten Automobilkonzern Europas und seinem Zulieferer Prevent spitzt sich zu: Es geht um Erpressung, um Briefkastenfirmen – und illegal abgehörte Gespräche.
Die Corona-Krise trifft wichtige deutsche Industriezweige ins Mark. Statt ihnen steuerlich, bürokratisch und politisch neue Vorschriften zu machen, sollte man mehr auf den Fortschritt vertrauen.
Die Kritik an der Volkspartei wächst – doch Chemie ohne China ist kaum vorstellbar. Matthias Zachert, Chef des Spezialchemiekonzerns Lanxess, über sein Engagement in Fernost, regionale Lieferketten und neue Batterietechnik
Durch die Krise sind internationale Absatzmärkte dramatisch eingebrochen. Inzwischen gibt es erste Hoffnungsschimmer. Doch der Weg aus der Krise werde „lang und steinig“, sagte VDA-Chefin Müller.
Fahrassistenz-Systeme, teilweise automatisiertes Fahren sowie komplett eigenständiges Navigieren auf Parkplätzen: Mercedes geht eine neue Partnerschaft ein.
Die weltweit höchste Pro-Kopf-Produktion von Fahrzeugen hat die Slowakei zu Wohlstand gebracht. Nun könnte sich aber rächen, dass sich das Land von der Automobilindustrie total abhängig gemacht hat.
Anders als gefordert, bekommt die Autobranche keine Prämien für Verbrenner. Die großen Hersteller und Zulieferer halten das aus. Aber was passiert mit den kleineren Zulieferern?
Kaufprämien für Autos retten Arbeitsplätze, davon ist zumindest die Gewerkschaft IG Metall In Hessen überzeugt. Sie fordert das Land auf, sich beim Bund dafür stark zu machen.
Mohsen Sohi führt mit der Freudenberg-Gruppe eines der ältesten und größten deutschen Familienunternehmen. Die schwache Nachfrage aus der Autoindustrie macht auch ihm Sorgen, doch die Bilanz sei solide.
Die Autohersteller drängen auf Kaufanreize. Doch für welche Modelle diese eigentlich gelten soll und ob eine „Mobilitätsprämie“ nicht besser wäre, ist umstritten.
Frankreich hat Hilfen von mehr als acht Milliarden Euro für seine angeschlagene Autoindustrie angekündigt. Präsident Emmanuel Macron sagte, damit sollten die Folgen der Corona-Krise abgemildert werden.
Der Plug-in-Hybrid sei staatlich subventionierter Klimabetrug, sagt der Grüne Cem Özdemir. Das kann heiter werden für die Autobranche.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat den Forderungen der Automobilindustrie nach Prämien beim Autokauf eine Absage erteilt.
Die Autobranche fordert schnell Klarheit, ob es Kaufprämien gibt. Sie muss sich aber noch gedulden. Die Länderchefs haben schon konkrete Prämien vorgeschlagen.
Die Autoindustrie fordert in der Corona-Krise Unterstützung von der Politik. Dagegen formiert sich Widerstand. Ein Gespräch mit Wasilis von Rauch, Sprecher des Bündnisses für eine „Mobilprämie für alle“.