„Er war ein beherrschter Mann, außer im Bett“
Zwei Rilke-Abende unter dem Titel „Keiner schwallt so schön wie Rainer“: Der erste verdammt den Dichter noch, der zweite preist ihn.
Das Brandenburger Tor bleibt dunkel, ebenso der Kölner Dom: Mit der Aktion „Earth Hour“ will die Umweltschutzorganisation WWF ein Zeichen setzen.
Zwei Rilke-Abende unter dem Titel „Keiner schwallt so schön wie Rainer“: Der erste verdammt den Dichter noch, der zweite preist ihn.
Nach elf Jahren auf der Flucht ist ein wegen Mordes gesuchter Ex-Hells-Angels-Rocker tot. Die Staatsanwaltschaft ließ seine Leiche am Flughafen Köln/Bonn beschlagnahmen.
Die Künstlerin Jeanne Eschert lädt Bettlägerige zur Erkundung ein mit „bedfold reading“, einer Art Orakel, das sie selbst entwickelt hat. Jetzt hat sie dazu ein Buch geschrieben.
Uschi Niggemann, die frühere Präsidentin von Sotheby's Deutschland, ist gestorben. Von Köln aus spannte sie ein Netzwerk um die Welt, von dem der hiesige Kunsthandel enorm profitierte. Ein Nachruf.
Die Kosten für das Museum „Selma“, das im rechtsrheinischen Köln-Kalk entstehen sollte, laufen aus dem Ruder. Nun droht dem Projekt eine drastische Flächenkürzung. Das wäre falsch.
Schauspieler Klaus Nierhoff engagiert sich gegen eine antiqueere Haltung und lässt sich nicht in Klischeegeschichten pressen.
Der BGH hebt eine Entscheidung des Landgerichts Bonn auf. Christian Olearius bleibt verhandlungsunfähig, doch ein Einziehungsverfahren wird neu geprüft.
Die chinesische Cafékette Cotti macht sich in deutschen Großstädten breit. Welche Strategie steckt dahinter? Und kann das hierzulande Erfolg haben?
Punkt und Linie zur Fläche: Mit der aufwendigen Ausstellung „Yayoi Kusama“ feiert das Kölner Museum Ludwig sein fünfzigjähriges Jubiläum.
Die Zahl der Beschuldigten ist groß, die Datenmengen sind riesig. Nun drohen mehrere Cum-Ex-Fälle zu verjähren. Für den NRW-Justizminister Benjamin Limbach sind das keine guten Nachrichten.
Was wird jetzt mit der Deutschen Bahn? Die ersten Sanierungen laufen aus dem Ruder und bringen kaum Besserung. Ein weiterer Schadenszwischenbericht.
Die Zeitungsvielfalt in Nordrhein-Westfalen schwindet: Zwei große Verlage übernehmen die Konkurrenz. NRW-Medienminister Nathanael Liminski will dem Zeitungssterben nicht tatenlos zusehen.
Die Kölner haben es vorgemacht: Sie wollen Eintritt von Besuchern des Doms verlangen. Wie gehen die großen Gotteshäuser in Mainz, Frankfurt und Limburg damit um?
Ab der zweiten Jahreshälfte können Besucher den Kölner Dom nicht mehr kostenlos besichtigen. Grund dafür ist die finanzielle Situation von Deutschlands bekanntester Kirche.
Was ist, wenn die AfD nicht gesichert rechtsextremistisch ist? Nach dem Kölner Gerichtsbeschluss bricht das Kartenhaus der Ausgrenzung zusammen.
Deutschsprachige Länder seien Weltmarktführer im Bereich der Literaturveranstaltungen, hieß es beim Festival „Kindly Invited“ in Köln. Dort wurde auch gefragt: Wie erhält man Vielfalt gegen die Macht des Marktes?
Das Verwaltungsgericht Köln erkennt kein Gesamtbild verfassungsfeindlicher Bestrebungen bei der AfD. Die Richter selbst sehen im Einzelnen durchaus extremistische Programmpunkte, fragen aber nicht danach, wie sie zusammenhängen. Das ist ein schwerer Fehler.
Das Oberlandesgericht Köln bestätigt: Das Portal Joyn durfte die ARD-Mediathek nicht ohne Erlaubnis übernehmen, auch nicht durch bloße Verlinkung.
Die „Kölnische Rundschau“ gibt es als eigenständige Zeitung nicht mehr. Der DuMont-Verlag übernimmt Redaktion und Herausgeberschaft des Titels. Damit gehen 80 Jahre Kölner Zeitungsgeschichte abrupt zu Ende.
DuMont übernimmt die Herausgeberschaft der „Kölnischen Rundschau“ und verspricht den Fortbestand als Marke. Beschäftigte berichten von 31 wegfallenden Stellen und Freistellungen.
Die Kölner Gerichtsentscheidung ist ein herber Schlag für den Verfassungsschutz. Er wird nun noch ausführlicher darlegen müssen, warum er die AfD für rechtsextrem hält.
Es ist nun schwerer, die Partei mit Schlagworten zu verteufeln. Die Herausforderung, sie politisch zu stellen, ist nicht kleiner geworden.
Der Verfassungsschutz darf die AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistisch behandeln. Die Parteispitze fordert, die Debatte über ein Parteiverbot zu beenden.
Der Komponist York Höller ist trotz seiner Erblindung weiter kreativ. Er glaubt an die Notwendigkeit musikalischen Erzählens jenseits politischer Agitation. Jetzt erhält er den „Deutschen Musikautor*innenpreis“.
Das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft warnt: Für den neuen Rechtsanspruch fehlt vielerorts Ganztagsbetreuung an Grundschulen. Besonders zwei Bundesländer müssen kräftig ausbauen.
Ein Auto rammt mit 200 Kilometern in der Stunde einen Kleinwagen – eine Mutter und ihr Kind kommen ums Leben. Vor Gericht in Köln bestreiten die zwei Angeklagten, dass dem Unfall ein Autorennen vorausging.
Es wird zu wenig gebaut und umgezogen. Mieten und Kaufpreise steigen weiter. Experten nehmen nun die Mieter mit günstigen Altmietverträgen in den Fokus.
Der Straßenkarneval hat seinen Höhepunkt erreicht. Durch Köln, Düsseldorf und Mainz rollten am Rosenmontag die Motivwagen – und nahmen Wladimir Putin, Donald Trump und Friedrich Merz ins Visier.
Jacques Tilly zeigt mit seinem Wagen auf dem Düsseldorfer Rosenmontagsumzug, wie wenig ihn Russlands Gerichtsverfahren gegen ihn beeindruckt. Im Interview erzählt er von seiner anfänglichen Furcht – und der unverhofften Solidarität aus Köln.
In Köln ist der soziale Nexus von Kirche und Karneval zerbrochen, weil die Stadtgesellschaft den Erzbischof ablehnt. Von der Opernbühne aus wird Kardinal Woelki zur Buße gerufen, im Mundart-Musical des Männergesangvereins.
„Nashville in Concert“ präsentiert vier Musiker aus der erfolgreichen TV-Serie „Nashville“, die mit so manchem Klischee über die Country-Musik aufgeräumt hat.
Beziehungen sind oft kompliziert. Aber egal, was war, egal, was kommt, ein Liebesschloss verlängert einen schönen Moment in die Ewigkeit. Wer bringt sie an?
Der queere Amateur-Schiedsrichter Pascal Kaiser macht seinem Partner öffentlich einen Heiratsantrag. Nun ist er Opfer nicht nur eines, sondern mehrerer Angriffe geworden – das berichtet sein Anwalt der F.A.Z.
Der Flugbetrieb auf dem Flughafen Köln/Bonn war am Freitagmorgen wegen eines Sicherheitsvorfalls eingestellt worden. Nun läuft der Betrieb laut Betreiber wieder an – es könne aber zu „längeren Wartezeiten“ kommen.
CDU +++ Oberbürgermeister Mike Josef +++ Sicherheit in Zügen +++ Abgelehnte Afghanen
Vier Bahnbrücken, die der Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs verschont hat, droht jetzt der Abriss. Die Deutsche Bahn argumentiert pragmatisch, aber wenig glaubwürdig.