Deutsche Autobranche am Limit
Sowohl bei Mercedes als auch bei Volkswagen geht es hoch her: Einige Autos können nicht mehr bestellt werden – und die Beschäftigten diskutieren.
Sowohl bei Mercedes als auch bei Volkswagen geht es hoch her: Einige Autos können nicht mehr bestellt werden – und die Beschäftigten diskutieren.
Deutschlands Autoindustrie sagt, sie engagiere sich nun uneingeschränkt für den ökologischen Umbau. Doch ohne Ladepunkte drohe er zu scheitern.
Eine neue, dezentrale Struktur soll die Allmacht der Zentrale begrenzen und den Konzern effizienter machen. Auch die Kosten des Unternehmens sollen gesenkt werden. Das erfordert jedoch, dass einige Arbeitsplätze gestrichen werden.
Mitten im Mikrochip-Engpass zeigt Toyota Motor, dass es die Lieferketten besser handhabt als die Konkurrenz. Für den Konzern ist es das zweite Jahr nacheinander an der Weltspitze. Der Erfolg geht auch auf eine Katastrophe zurück.
Die neue Regierung will die Wirtschaft umbauen, damit sie nachhaltiger wird. Besonders betroffen ist die Autobranche, die sich der Herausforderung mit neuen Ideen stellen will. Eine Bestandsaufnahme.
Die Autoindustrie verabschiedet sich so aus dem alten Jahr wie man sie kennt: mit hohen Gewinnen und der Forderung nach Unterstützung durch den Steuerzahler.
Vor wenigen Wochen feierte Continental den 150. Geburtstag. Vorstandschef Nikolai Setzer fordert die Autobranche zu mehr Kooperationen in der Software auf – und kämpft zugleich mit immer neuen Versorgungsengpässen.
Die Bevölkerung ist mehrheitlich dafür, selbst der ADAC denkt um: Warum verhängt der Gesetzgeber kein Tempolimit?
Der austro-kanadische Milliardär Frank Stronach hat sein Vermögen in der Autobranche gemacht, dann hat er sich in der Politik versucht. Nun will er sie mit einem elektrischen Kleinstwagen aufmischen.
Es ist der stärkste Auftragsrückgang seit Beginn der Corona-Krise. Besonders die Autoindustrie ist betroffen. Ökonomen sind überzeugt: Wo Vorprodukte fehlen, bestellen Kunden gar nicht erst.
Es ist der fünftgrößte Einbruch der Nachkriegsgeschichte: Die Automobilbranche rechnet mit 18 Prozent weniger Neuwagen als im vergangenen Jahr. Sie fällt damit auf den Stand von 1975 zurück.
Fürs Stromtanken brauchen Autofahrer bisher oft spezielle Apps und Kundenkarten. Von Juli 2023 an reicht dafür die Debit- oder Kreditkarte – ältere Ladesäulen müssen aber nicht umgerüstet werden. Kritik kommt aus der Autobranche.
Die erste Ausgabe der neuen Automesse IAA Mobility in München geht am Sonntag zu Ende. Der Veranstalter VDA zieht eine positive Bilanz. Während der Messe hatte es immer wieder Proteste gegeben.
Es gehe bei der Transformation zu einer klimaneutralen Mobilität darum, dass Arbeitsplätze in Deutschland erhalten bleiben, sagte die Kanzlerin am Dienstag bei der Eröffnung der 69. Automesse IAA, diesmal in München.
Zum letzten Mal hat Merkel als Bundeskanzlerin die Automesse IAA eröffnet. Der Verkehrssektor könne und müsse viel zur Klimaneutralität beitragen, sagt sie. Der Trend gehe unübersehbar zur E-Mobilität.
Krise – welche Krise? Nur rund ein Jahr nach dem herben Corona-Abschwung ist die Autoindustrie wieder obenauf. Wie gut es für die Branche bis Mitte des Jahres lief, zeigt eine Studie.
Das Ende des Verbrennungsmotors ist besiegelt. Das hat auch die Autobranche begriffen. Bedingungslos aber gibt sie nicht auf.
Vom Tisch ist dagegen wohl die ursprünglich geplante Pflicht für Solardächer auf Neubauten. Und auch der Plan, die Vermieter an den Kosten der CO2-Abgabe zu beteiligen.
Lange bremste die Bundesregierung in der EU, wenn es um Klimaschutzziele für die Autoindustrie ging. In einem neuen Positionspapier klingt das plötzlich ganz anders. Auch im Luftverkehr macht Berlin Druck.
Die Vernetzung und Automatisierung von Fahrzeugen kann die Branche nur mit Hilfe schaffen. Sie muss dabei mit jenen kooperieren, die auf das Geschäft mit Daten schielen.
Eine Abfindung zum Abschied ist kein Trost – auch wenn diese im ersten Moment üppig erscheint. Unser Finanzexperte mahnt: Sie ist eine Beruhigungspille auf der Fahrt in die finanzielle Hölle.
Mehr Umsatz und noch mehr Gewinn – für die Porsche-Mitarbeiter gibt es wieder eine große Prämie. Und das Programm der Grünen schreckt die Porsche-Spitze nicht.
Brüssel soll sagen, wann Schluss ist mit Benzin- und Dieselmotoren, verlangt eine Gruppe von Mitgliedsländern, der auch Österreich und die Niederlande angehören. Die Angelegenheit ist aus mehreren Gründen höchst heikel.
Autonomes Fahren, 1000 Schnellladesäulen: Die Bundesregierung will Deutschland in diesen vermeintlichen Zukunftsfeldern zur Nummer 1 machen. Sie streut den Menschen Sand in die Augen.
Halbleiterherstellung in der Pandemie: Globalfoundries produziert in Dresden – der verantwortliche Manager erklärt, worauf es jetzt ankommt.
Die Covid-19-Pandemie hat den globalen Automarkt durcheinandergewirbelt. Wegen Engpässen bei dringend benötigten Halbleitern sind tausende Mitarbeiter deutscher Hersteller in Kurzarbeit. Jetzt soll die Regierung helfen.
Weil Halbleiter fehlen, kündigt mancher Hersteller sogar Kurzarbeit an. Die Branche sucht derweil nach Lösungen und ist dafür auch mit der Bundesregierung im Gespräch.
Im VW Golf wird es dunkel, im Land Rover Defender herrscht ungewollte Stille, die Mercedes E-Klasse presst den Fahrer unters Dach – willkommen im Club automobiler Versuchskaninchen.
Im modernen Auto nehmen allerlei Helfer dem Fahrer das Denken ab. Verlassen kann man sich auf solche Freunde nicht, zuweilen stellen sie einfach die Arbeit ein. Wer dann döst, hat verloren.
Die verschärften EU-Klimaschutzziele können nur mit den Menschen und Unternehmen umgesetzt werden, mahnt der VDA. Volkswagen hat als erster Hersteller reagiert.
Schon vor der Corona-Krise befand sich die wichtige deutsche Industrie im Rückwärtsgang. Deutschland muss sich auf eine neue Auto-Normalität einstellen.
Der Burgfrieden von VW bröckelt. Konzernchef und Betriebsratschef streiten über die Besetzung wichtiger Vorstandsposten – doch es geht um viel mehr.
Klingt so, als könne man der Elektromobilität nur mit Planwirtschaft auf die Sprünge helfen. Ob das der Umwelt und der Wirtschaft auf Dauer guttut?
Beim Spitzentreffen der Autoindustrie mit der Bundeskanzlerin am Dienstag geht es um die Rettung von Arbeitsplätzen und den Klimaschutz . Auf der Agenda steht zudem die Kaufprämie für E-Autos – und die Frage, wo sie laden sollen.
Die Unternehmen haben lange versucht, alleine durch Kurzarbeit die Krise zu meistern. Das geht nicht mehr. Vor allem dort nicht, wo sich Struktur- und Konjunkturkrisen gegenseitig verschärfen.
Der amerikanische Präsident hat der deutschen Autoindustrie mit Strafzöllen gedroht. Die blieben zwar aus. Aber das Vertrauen ist weg. BMW, Daimler & Co. fragen sich, was nach Donald Trump kommt.