Volkswagen-Skandal soll verfilmt werden
Die Manipulationen bei VW liefern Stoff für Hollywood: Leonardo DiCaprio und Paramount haben sich jetzt offenbar die Filmrechte an einem Buch über die Affäre gesichert.
Die Manipulationen bei VW liefern Stoff für Hollywood: Leonardo DiCaprio und Paramount haben sich jetzt offenbar die Filmrechte an einem Buch über die Affäre gesichert.
Vor dem britischen Unterhaus hat sich der Großbritannien-Chef von Volkswagen reuevoll gezeigt. „Ehrlich und uneingeschränkt“ bitte er wegen der Abgas-Manipulationen um Verzeihung. Und gab zu, erst verzögert reagiert zu haben.
Die Kommission plant strengere Grenzwerte für den Schadstoffausstoß. Doch aus Deutschland kommt Widerstand gegen Abgastests, die künftig auch auf der Straße stattfinden sollen.
Der Gegenwind, der in diesen Tagen dem Dieselmotor entgegenbläst, bringt manchen auf den Gedanken, jetzt müsse es einen Schub für die Elektromaschine geben.
Volkswagen gerät in der Affäre um manipulierte Abgaswerte weiter unter Druck. In Amerika laufen Ermittlungen über eine zweite verdächtige Software zur Emissionskontrolle.
Der Diesel ist in Verruf geraten. Aber lohnt sich ein Diesel-Auto für Sie überhaupt? Finden Sie es heraus mit unserem Sprit-Rechner.
Der Volkswagen-Vorstand zieht weitere Konsequenzen aus dem Abgas-Skandal und will einen Vorstand für Recht und Compliance einberufen. Andere deutsche Großkonzerne haben das längst.
Der Bundesstaat wirft VW irreführende Handelspraktiken vor und will den Konzern dafür bestrafen. Die amerikanische Umweltbehörde erwartet die neue Software für manipulierte Autos in der kommenden Woche.
In Amerika muss sich die VW-Führung den Kongressabgeordneten stellen. In der Heimat kommt es zur Razzia durch die Staatsanwaltschaft.
In Wolfsburg und an mehreren anderen Standorten sind Räume des Autoherstellers durchsucht worden. Drei Staatsanwälte und 50 LKA-Beamte rückten aus, um Dokumente zum Abgas-Skandal sicherzustellen.
Ökonomen sehen im VW-Skandal eine Gefahr für die deutsche Wirtschaft. Derweil könnte die Nachzahlung von Kfz-Steuern den Wolfsburger Konzern teuer zu stehen kommen.
Der Amerika-Chef von Volkswagen muss vor dem Kongress aussagen. Er wird zugeben, über die Software bereits 2014 informiert worden zu sein. Indessen prüft das Kraftfahrtbundesamt den Maßnahmenplan des Konzerns zur Bewältigung der Krise.
Der VW-Aufsichtsrat berät nicht nur über den umstrittenen bisherigen Finanzchef Pötsch. Der Konzern muss außerdem bis heute Abend erklären, wie er die Krise bewältigen will.
Im Januar will Volkswagen mit der Reparatur manipulierter Autos beginnen, sagt der neue VW-Chef Matthias Müller in seinem ersten Interview seit Amtsantritt. Meist genüge ein Software-Update, aber bei einigen Autos seien schwerwiegendere Eingriffe nötig.
Volkswagen und Fiat stehen sich schon länger eher feindselig gegenüber. Nun will Fiat Chrysler den Abgasskandal nutzen, um Volkswagen Kunden abzunehmen.
Mehr als 20.000 Mitarbeiter haben die Betriebsversammlung in Wolfsburg besucht. Bislang seien noch keine Stellen durch die Abgas-Krise in Gefahr, beruhigt der Betriebsratschef. Langfristig seien die Folgen aber nicht absehbar.
Die meisten der vom Abgas-Skandal betroffenen Fahrzeuge fahren auf Europas Straßen. Nun haben sich die Cheflobbyisten in einem Brief an den Bundestag gewandt.
BP zahlt wegen ’Deepwater Horizon’ 20,8 Milliarden Dollar, der amerikanische Chemiekonzern Dupont hat seine Jahresgewinnprognose gesenkt und S&P droht Ölriesen BP und Eni mit Herabstufung.
VW und die Politik pflegten stets ein besonderes Verhältnis. Doch dieses ist nach dem Skandal zerrüttet. Etwas mehr Unabhängigkeit der Wolfsburger könnte ohnehin nicht schaden.
Werden bald Syrer in der Hauptstadt einen Flughafen errichten, weil die Berliner das nicht schaffen? Werden pakistanische Ingenieure Dieselmotoren ohne Schummelsoftware bauen? Kurz: Werden Flüchtlinge die deutsche Wirtschaft retten? Ein Gastbeitrag.
Von der Überholspur auf den Standstreifen: Die Marke VW verliert drastisch an Wert. Dass sich das aber auch schnell wieder ändern kann, zeigt ein Blick in die Geschichte.
„Existenzbedrohend“ nennt der künftige VW-Aufsichtsratschef den Abgasskandal. Warum bloß setzt ein Konzern seinen Fortbestand so leichtfertig aufs Spiel? Soziologen haben Erklärungen - sogar einen Fachbegriff: „Nützliche Illegalität“. Warum nützlich?
Hans Dieter Pötsch sieht VW offenbar in seiner Existenz gefährdet. Das Vertrauen in die deutsche Wirtschaft sei aber weiter intakt, sagt die Kanzlerin. Jedenfalls, wenn VW schnell aufklärt.
Im VW-Skandal weitet sich der Kreis der Mitwisser aus. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung liegen erste Ergebnisse interner Untersuchungen vor. Demnach habe der Konzern „systematisch Kunden und Behörden getäuscht“.
Volkswagen zerlegt sich. Die Reaktion: nackte Panik. Ob Krise in China, Schuldentragödie in Griechenland oder Flüchtlingsdebatte - Negativnachrichten verkaufen sich mit Vollgas. Jetzt also die Volkswagenhysterie. Plädoyer für eine Vollbremsung.
Die ersten neun Monate sind für die deutsche Autoindustrie gut gelaufen. Das könnte sich nach dem VW-Abgas-Skandal ändern. Für eine Beurteilung taugen die jüngsten Zulassungszahlen nicht.
Schon seit Tagen fragen sich die Fahrer von VW-Diesel-Autos, ob ihr Wagen vom Abgasskandal betroffen ist. Jetzt bekommen sie endlich Klarheit auf einer Website des Unternehmens.
Im Skandal um manipulierte Messwerte warnen die europäischen Autohersteller vor einer Überreaktion der Politik: Sie fürchten um ihre Wettbewerbsfähigkeit. Ihr Argument: Millionen Arbeitsplätze.
Volkswagen droht in immer mehr Ländern Ärger. Jetzt geht die Pariser Staatsanwaltschaft dem Vorwurf des schweren Betrugs nach. Und die Schweiz verhängt ab Montag ein Zulassungsverbot.
Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler schiebt seinen Börsengang nach hinten. Weitere Details will das Unternehmen noch bekanntgeben.
Die Abgasaffäre des Wolfsburger Konzerns hat Zweifel an der Dieseltechnologie geschürt. Erste Zahlen geben einen Eindruck, was die Folgen für die Auto-Verkäufe sein könnten.
Der VW-Diesel für Amerika ist in eine selbst gestellte Falle gefahren. Der Hersteller verzichtete bei der Motorenentwicklung auf neue Erkenntnisse. Die Verantwortlichen können sich nicht länger verstecken.
Sein Wechsel an die Spitze des Volkswagen-Aufsichtsrats stand kurz zur Debatte. Aber es bleibt dabei: Hans Dieter Pötsch soll neuer Oberaufseher werden. Auch seine Nachfolge als Finanzchef ist entschieden.