Dicke Luft
Wenn das Diesel-Fahrverbot für Großstädte kommt, ist schlechte Luft garantiert. Denn die Regelung ist praxisfern und verbraucherfeindlich.
Wenn das Diesel-Fahrverbot für Großstädte kommt, ist schlechte Luft garantiert. Denn die Regelung ist praxisfern und verbraucherfeindlich.
Noch ist nichts beschlossen, doch die „Blaue Plakette“ für Großstädte wird wahrscheinlicher. In München berät man schon jetzt über Ausnahmeregelungen.
Weniger Profit, weniger Umsatz: Volkswagen spürt die Folgen des Dieselskandals weiterhin. Aber immerhin schreibt der Konzern wieder schwarze Zahlen.
Die Deutsche Umwelthilfe will Opel mehrere Werbeaussagen zu Diesel-Autos und deren Schadstoffausstoß verbieten lassen. Am Freitag nächster Woche treffen sich beide Parteien vor Gericht.
Die Deutsche Umwelthilfe stört sich daran, dass Dieselmotoren nicht immer so sauber sind, wie die Werbung verspricht. Aber sie ist auch nur eine Organisation mit eigenen Interessen.
Die Deutsche Umwelthilfe beschwert sich über die Autohersteller und ihre Diesel-Autos. Mit Toyota aber arbeitet sie gerne zusammen. Ist diese Kooperation über jeden Zweifel erhaben?
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt lobt die Zusammenarbeit mit Opel und kritisiert Fiat. Hinweise auf Vergehen anderer Hersteller hat er zurzeit nicht. Und bei VW ist sowieso alles ganz anders.
Die Deutsche Umwelthilfe ist eine Lobbygruppe der ganz besonderen Art. Im Dieselskandal treibt sie die Regierung vor sich her und kriminalisiert die ganze Autoindustrie.
Kommt nach dem Dieselmotor auch der Benziner in den Fokus der Kritik? Mercedes-Benz will sich wappnen und filtert künftig mehr Abgase.
Der Streit um Opel-Dieselautos geht weiter. Weil das Unternehmen bestimmte Werbeaussagen nicht widerrufen will, zieht die Deutsche Umwelthilfe nun vor Gericht.
Volkswagen macht auf dem Weg zu einem Vergleich im Dieselgate-Verfahren in Amerika weiter Fortschritte. Angeblich muss VW für die Strafen und Entschädigungen keine weiteren Rückstellungen vornehmen.
Der Dieselmotor ist in Verruf geraten. Die tatsächlichen Emissionen müssen sinken. Die gute Nachricht: Neue Triebwerke können das. Und noch einiges mehr.
Deutschland erhöht den Druck auf den italienischen Autokonzern. Der Verdacht: Auch in Fiat-Modellen könnte es eine illegale Abschaltvorrichtung geben.
In der Abgasaffäre hat der italienische Autobauer Fiat Bundesverkehrsminister Dobrindt brüskiert. Vor einem deutschen Minister müsste sich Fiat nicht rechtfertigen.
Die Diskussion um zu hohe Abgaswerte bei Opel-Fahrzeugen wirkt sich nicht auf die Verkäufe aus. Nur wenige Kunden zeigen sich kritisch.
Steht Europa vor seinem letzten Countdown? Sandra Maischberger stellte diese Frage. Ihre Gäste nutzten sie auch, um sich ernsthaft mit Staubsaugern zu beschäftigen.
Opel möchte bei der Klärung von Betrugsvorwürfen helfen, beteuert aber, seine Motoren funktionierten einwandfrei. Der Verkehrsminister will allerdings eine eingehende Überprüfung.
Ein Siebener ist immer auch ein Statement. Vor allem für den Käufer, der 120 000 Euro ausgibt. Er bekommt dafür eine fortschrittlich-konservative Limousine, die ist wie eine Pizza mit allem.
In Augsburg entsteht in einem Straßenbahndepot eine kleine, aber feine Kultstätte für Fans der Marke Mazda. Im Oktober eröffnet das Museum. Wir haben jetzt schon einen Blick riskiert.
Gegen die Daimler-Vorstände Dieter Zetsche und Thomas Weber gibt es eine Sammelklage in den Vereinigten Staaten. Die Kläger fühlen sich mit Blick auf die Abgaswerte von Dieselautos getäuscht.
Opel hat im Zafira offenbar eine bislang unbekannte Abschalteinrichtung verbaut. Der Konzern hatte dieses Modell bisher als besonders sauber beworben.
Nach langer Diskussion empfiehlt der Aufsichtsrat der Hauptversammlung, den Vorstand zu entlasten. Derweil flammt schon ein neuer Krisenherd auf.
In Deutschland gelten Finanzinvestoren als Heuschrecken, in Brasilien sind sie Partner der deutschen Entwicklungshilfe. Die Privatwirtschaft soll den Kampf gegen Armut und Klimawandel vorantreiben.
Indien galt lange als eines der dieselfreundlichsten Länder der Welt. Doch künftig dürfen in der indischen Hauptstadt Neu Delhi keine Taxis mit Dieselmotoren mehr fahren. Indiens Diesel-Kehrtwende sorgt für Protest.
Der Rückruf des Passats verzögert sich. VW erhält vermutlich wegen erhöhten Kraftstoff-Verbrauchs nach der Umrüstung keine Freigabe vom KBA. Nun soll zunächst der Golf umgerüstet werden.
In China werden gut 20 Millionen Neuwagen im Jahr verkauft. Auf dem größten und wichtigsten Markt der Welt geben sich alle Hersteller besondere Mühe. Sind die Autos zu klein, werden sie eben verlängert.
Schon bald sollen im Bergbau fahrerlose Kipper unterwegs sein - Entwickler arbeiten an der digitalen Vernetzung der Fahrzeuge mit ihrer Umwelt. Warum das eine Herausforderung für Ingenieure ist.
Wer Kleinwagen zu seinem Kerngeschäft zählt und auf den Diesel als Motor nicht verzichten will oder kann, geht teuren Zeiten entgegen.
Fast die ganze Fahrzeugbranche hat beim Abgas getrickst. Aber nur Volkswagen hat betrogen. Dafür sichern sie sich dort jetzt ordentliche Boni. Das hat System.
Die Automobilindustrie gibt sich gerne grüner als die Grünen. Wenn man der Branche zuhört, könnte man glauben, Dieselmotoren reinigten sogar die Luft. Die Autohersteller ruinieren gerade ihren früher guten Ruf so gründlich wie zuvor die Banken.
Volkswagen kappt wegen des Abgasskandals die Vorstandsboni um 30 Prozent. Allerdings nicht endgültig: Steigt der Aktienkurs in den kommenden drei Jahren hoch genug, soll das Geld nachträglich ausbezahlt werden.
Der Abgas-Skandal hat Volkswagen den größten Verlust in der Konzerngeschichte eingebrockt. Hauptgrund sind die Rückstellungen für die Folgen des Skandals. Zudem verschiebt VW die Veröffentlichung seines Zwischenberichts zur Schuldfrage auf unbestimmte Zeit.
Nicht nur Volkswagen, auch andere deutsche Autobauer haben ein Abgas-Problem. Eine Prüfung auf Druck des Verkehrsministeriums führt zu einem großen Rückruf. Um illegale Manipulationen geht es zwar nicht, doch Zweifel an der guten Absicht der Hersteller gibt es schon.
Droht Daimler eine Abgasaffäre wie bei VW? Nach dem Eingang von Sammelklagen mehrerer Kunden fordert das amerikanische Justizministerium Ermittlungen.
Eine Einigung mit den Behörden wendet einen Prozess in der Affäre um Abgas-Manipulationen vorerst ab. Es bleiben aber viele Unwägbarkeiten. Für den Konzern dürfte es teuer werden.
Der EuGH befasst sich damit, ob Österreich vor Gericht von Amazon Deutschland eine Abgabe auf verkaufte Handy-Speichermedien erstreiten darf.