In anderem Licht
In einer kleinen Stadt im Urwald ging erst die Welt unter. Dann kamen die Helfer. Sie hinterließen viele Hundert Solarlampen. Jetzt, vier Jahre nach der Katastrophe, geht es den Menschen besser als je zuvor.
In einer kleinen Stadt im Urwald ging erst die Welt unter. Dann kamen die Helfer. Sie hinterließen viele Hundert Solarlampen. Jetzt, vier Jahre nach der Katastrophe, geht es den Menschen besser als je zuvor.
Damit die Opfer nicht in Vergessenheit geraten: Ein Internetportal des Studienkreises Deutscher Widerstand informiert über Gedenkstätten in Europa.
Die religiöse Skepsis des frühen Helmut Schmidt lässt sich ohne weiteres als das Pochen eines Protestanten auf seine subjektive Mündigkeit gegenüber den Ansprüchen der religiösen Institution verstehen.
Joachim Gauck spricht sich für eine engere Zusammenarbeit in der EU aus. Man brauche „keine Zauderer, sondern Zupacker“. Die europapolitische Grundsatzrede des Bundespräsidenten im Wortlaut.
Der französische Comiczeichner Emmanuel Guibert hat einen scheinbar ganz normalen Mann berühmt gemacht: Alan Ingram Cope, einen Soldaten, der am Ende des Zweiten Weltkriegs aus den Vereinigten Staaten nach Europa kam und dort blieb. „Alans Krieg" machte aber auch Guibert berühmt. Nun erzählt der Zeichner in einem faszinierenden Band von der Kindheit seines längst gestorbenen amerikanischen Freunds.
2005 wurde Joseph Ratzinger zum ersten deutschen Papst seit fast 500 Jahren gewählt. Als Theologe hatte er Kritik nicht gescheut. Und auch als Papst konnte Benedikt XVI. noch Freund und Feind verwirren.
du. ZÜRICH, 11. Februar. Im Zweiten Weltkrieg hielten sich die Schweizer an das „Réduit“. Sie wollten sich beim befürchteten Angriff von Deutschen und ...
Weltgeschichte ganz eigener Art: Michael Gordin beschreibt die Auseinandersetzung um die Theorien des Pseudowissenschaftlers Immanuel Velikovsky.
In letzter Zeit tauchen immer neue, ja neuartige Quellen auf: Abhörprotokolle, Interviews mit den „allerletzten“ Zeitzeugen, Funkmitschnitte oder Erlebnisberichte, die ganz neue Perspektiven eröffnen können.
Hoch lebe der deutsche Genius: Der britische Historiker Tom Holland sieht trotz der Euroskeptiker Signale für ein besseres Verhältnis zwischen England und Deutschland.
Auch das alte Frankfurt hat Touristen aus aller Welt angelockt - allerdings nicht wegen seiner Skyline, sondern wegen der pittoresken Altstadt, der zahllosen gemütlichen Gaststätten und mondänen Hotels. Eine neue Ausstellung zeigt diese untergegangene Welt.
Morgens um vier umstellten Soldaten das Dorf. Die Bauern wurden zusammengetrommelt, Kommandos ergingen. Umsiedlung. Keiner durfte bleiben - nicht Frau, nicht ...
cag. Tokio, 31. Januar. Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe, ein bekennender Nationalist, hat einen Monat nach seinem Amtsantritt erstmals seine Pläne ...
Wenn Beatrix I. Ende April ihr Amt an ihren Sohn übergibt, wird aus der Königin wieder eine bloße Prinzessin. Als solche will Beatrix vermehrt in der Öffentlichkeit auftreten. Sie hat nie verheimlicht, dass sie die Zurückhaltung, die ihr das Amt auferlegte, als Fessel empfand.
now. BRÜSSEL, 25. Januar. Der belgische Senat hat sich zur Verantwortung von Regierung und Behörden des Landes bei der Verschleppung von jüdischen Bürgern ...
Kaum irgendwo hat die Nuklearindustrie so viele trotzige Unterstützer wie in der Gegend um das britische Sellafield. Ein Besuch im größten Plutoniumlager der Welt.
Da in Duisburg noch zahllose Blindgänger vergraben sind, muss vor jedem Bau nach möglichen Sprengsätzen gesucht werden, sofern ein Luftbild Anlass dazu gibt. Bei einem neu gebauten Doppelhaus ist das versäumt worden - mit teuren Folgen.
Zum Leitartikel „Vor hundert Jahren“ von Reinhard Müller (F.A.Z. vom 5. Januar): Aus der Geschichte sollte man lernen! Daher ist es richtig, in diesem Jahr ...
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges hat Reinhard Janik zum ersten Mal den elliptischen Ball in der Hand gehabt. Er sah den französischen Kriegsgefangenen, ...
Vor 100 Jahren wurde „Speckpater“ Werenfried van Straaten geboren. Er sammelte Lebensmittel für vertriebene Deutsche und setzte sich von Königstein aus weltweit für verfolgte Katholiken ein.
Für die SPD in Büttelborn ist das Ergebnis der Bürgermeisterwahl ein Schock. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat die Partei den Rathauschef gestellt.
Am vergangenen Mittwoch verstarb James McGill Buchanan im Alter von 93 Jah- ren. Er war einer der einflussreichsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts.
Das Wort „alternativlos“ kommt einem bei der Lektüre der Darstellung von Marek Kornat über die polnische Außenpolitik vom Ende des Ersten bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs in den Sinn: In dem speziell für deutschsprachiges Publikum verfassten Werk möchte er die „Dilemmata der damaligen polnischen Außenpolitik“ in einem neuen Licht erscheinen lassen.
Atompolitik unter den Nationalsozialisten: Richard von Schirach nimmt sich noch einmal die deutschen Physiker vor, die während des Krieges an der „Uranmaschine“ arbeiteten.
Sieben Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges übernimmt Rheinland-Pfalz die historischen Anlagen des Westwalls vom Bund. Für den Erhalt der Reste soll das Land fünf Millionen Euro bekommen.
Hans-Erdmann Schönbeck war 20 Jahre alt, als er im Zweiten Weltkrieg aus Stalingrad ausgeflogen wurde. Die Erinnerung belastet ihn nicht mehr.
Das Bäumchen sieht dürr und zerrupft aus, an teilweise geknickten und mit weißer Farbe bestrichenen Zweigen hängen Sterne, Kugeln, eine Engelfigur und ein paar
Mit einer Gedenkstätte in Berlin soll künftig an das Schicksal von mehr als 600 000 italienischen Soldaten erinnert werden, die in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs von Nazi-Deutschland inhaftiert wurden. Das schlägt eine Historikerkommission vor, die jetzt ihren Bericht vorlegte.
MÜHLHEIM. Rechtzeitig vor dem Fest sind die Weihnachtsgrüße angekommen - allerdings mit 71 Jahren Verspätung. Einen vergilbten Brief, den der „Soldat Emil ...
Vor 52 Jahren war das Land, das bis zum Ende dieses Jahres die EU-Präsidentschaft ausübt, noch eine britische Kolonie. Als Großbritannien Zypern im Jahr 1878 ...
Oliver Stone ist gelungen, was er am wenigsten für möglich hielt: Er produzierte eine zehnteilige Fernsehserie und schrieb ein 900-seitiges Begleitbuch, in
In Polen hat eine Sprache des Hasses Konjunktur: Nationalkonservative Intellektuelle rücken die Regierung in die Nähe kommunistischer Herrscher, manche phantasieren gar öffentlich über die Ermordung politischer Gegner.
Vier Jahre nach der Lehman-Pleite haben britische und amerikanische Aufsichtsbehörden nun ein Konzept vorgelegt, wie künftig der unkontrollierte Kollaps einer internationalen Großbank verhindert werden kann, ohne dass der Steuerzahler dafür zur Kasse gebeten wird.
Jan T. Gross schildert den Antisemitismus in Polens Nachkriegsgesellschaft. Er klagt auch jene an, die er im Verdacht hat, den Anteil an der Gewalt gegenüber Juden in Abrede zu stellen.
Schon zu Lebzeiten war er eine Legende des Jazz. Er hat die weiße Mittelschicht für diese Musik erobert. Ungewöhnliche Rhythmen waren sein Markenzeichen. Er hat der Weltmelodie "Take Five" zum Durchbruch verholfen.