Gefangen in einer ausweglosen Hölle
Am zweiten Weihnachtsfeiertag 1942 setzte sich ein Soldat der Wehrmacht von seiner Einheit in Marseille ab. Der Mann war Pole, man hatte ihn zwangsrekrutiert.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag 1942 setzte sich ein Soldat der Wehrmacht von seiner Einheit in Marseille ab. Der Mann war Pole, man hatte ihn zwangsrekrutiert.
Helma Kilian erinnert an das Leben der im Zweiten Weltkrieg deportierten und ausgewanderten Juden aus Gambach, einem Dorf in der Wetterau.
Während des Zweiten Weltkriegs war der Schauspieler Horst Tappert in der Waffen-SS. Jetzt reagieren die TV-Sender - nicht nur in Deutschland.
Während sie sich mit ihrer Vergangenheit im Zweiten Weltkrieg immer schwertat, wird der Umgang der Schweiz mit ihren „Verdingkindern“ nun fast unheimlich rasant aufgearbeitet.
Der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt hat im Zweiten Weltkrieg dem Untergang der europäischen Juden nicht tatenlos zugesehen, sondern mehr als jeder andere Politiker seiner Zeit für sie getan, auch mehr als jeder seiner innenpolitischen Gegner getan hätte.
Der Politikprofessor Peter Beinhart schlägt vor, die Westbank als „Undemokratisches Israel“ zu bezeichnen. Diese Bezeichnung verrate, das es zwei Israel gebe: „Das eine ist eine fehlerhafte, aber echte Demokratie innerhalb der grünen Linie“ der Waffenstillstandslinie von 1949, „das andere eine undemokratische Ethnokratie östlich dieser Linie“.
Die Vollbeschäftigung kommt, auch wenn auf den ersten Blick vieles dagegen spricht. Wir widerlegen die zehn wichtigsten Einwände gegen die optimistische Prognose.
Über seine Zeit im Zweiten Weltkrieg schwieg Horst Tappert sich weitgehend aus. Jetzt sprechen die Akten. Der Schauspieler wird dort als SS-Panzergrenadier geführt.
Italien fällt in den Augen vieler Deutscher derzeit aus seiner europäischen Rolle. Vieles, was nördlich der Alpen unverständlich erscheint, hat seine Wurzeln tief in einer Geschichte, die in manchem der deutschen ähnlich scheint, in der aber ganz andere Kräfte gewirkt haben.
Mit seinem Roman „Europe Central“ hat William T. Vollmann ein Panorama des Zweiten Weltkriegs aus der Sicht von Russen und Deutschen entworfen. Wir trafen den Autor auf einer Lesereise in Berlin.
Margaret Thatcher wusste nicht nur genau, was sie wollte. Sie tat es auch. Ein Nachruf auf die Premierministerin. Und eine weltpolitische Betrachtung der herausragenden Politiker-Generation ihrer Zeit.
Die europäische Einigung folgte der Logik, dass Integration stets Vorrang haben müsse vor Demokratie. Mit dieser Geschichte ist jedoch keine Zukunft mehr zu gewinnen. Der Vorrang des Integrations- vor dem Demokratiegedanken ist vielmehr dafür verantwortlich, dass Europa heute von vielen eher als Bedrohung denn als Fortsetzung der Demokratie wahrgenommen wird. Dabei darf es nicht bleiben.
BERLIN, 3. April. Bei Bauarbeiten in der Nähe des Berliner Hauptbahnhofs ist am Dienstag eine 100 Kilogramm schwere sowjetische Fliegerbombe aus dem Zweiten ...
Die Fliegerbombe, die nahe des Berliner Hauptbahnhofs entschärft wurde, ist sicher nicht die letzte – denn in der Stadt wird viel gebaut.
„Monuments Men“ erzählt, wie amerikanische Kunsthistoriker im Zweiten Weltkrieg hinter den deutschen Linien um Vermeer-Bilder und Nofretete-Büste kämpften. George Clooney verfilmt das Buch in Berlin.
Es war die letzte Stunde vor den Ferien, und um seinen Schülern vom Krieg zu erzählen, wählte er stets die selben Wörter: Unsere Leserin Andrea Fink erinnert sich an ihren Biologie- und Chemielehrer.
Ein bisschen Korruption, ein wenig Wegsehen, eine Prise Größenwahn - Zyperns fatales Geschäftsmodell entstand nicht aus dem Nichts. In der abzuwickelnden Laiki Bank üben sich Bankmitarbeiter in Zynismus. Andere empfehlen künftigen Krisen-Ermittlern, die letzten Käufe griechischer Staatsanleihen unter die Lupe zu nehmen.
Bei Günther Jauch sollten die Generationen ins Gespräch über den Zweiten Weltkrieg und die NS-Zeit kommen. Das klappte nicht recht. Der Schriftsteller Dieter Wellershoff aber machte den Zusammenbruch der Moral gegenwärtig.
„Unsere Mütter, unsere Väter“ war grandios. Der Dreiteiler zeigt aber auch, dass Kinder und Enkel ihren Vorfahren Schuld und Scham abnehmen wollen. Beides gehört in unser aller Bewusstsein.
„Es kommt sicher nicht so häufig vor, dass eine ganze Schulklasse gemeinsam in Tränen ausbricht“: Unsere Leserin Ruth Mahr erinnert sich an ihre Kinderlandverschickung und verschiedene Lager der Kriegs- und Nachkriegszeit.
7,63 Millionen Zuschauern hatte der dritte Teil der ZDF-Trilogie. Der Programmdirektor des Senders freut sich über eine generationsübergreifende Debatte.
Warum sie sich den Dreiteiler antue, wurde unsere Leserin Silvia Friedrich gefragt. Sie erkennt in Friedhelm ihren Vater - und hofft auf Antworten, die sie bisher nicht erhalten hat.
„Der Krieg wird das Schlechteste in uns zum Vorschein bringen“: Das ist der zentrale Satz des Films „Unsere Mütter, unsere Väter“. Europa hat daraus Lehren gezogen. Doch die Demokratie muss jeden Tag neu erkämpft werden.
Vorträge20. März: „Eine neue Landkarte der Rettung und Befreiung von jüdischen Flüchtlingen im Zweiten Weltkrieg“, Vortrag von Atina Grossmann, Veranstalter ...
Der Vater und der Onkel unseres Lesers Rupert Deppe kamen nach Kriegende in ein britisches Gefangenenlager in Yorkshire. Dort schlossen auf ganz unerwartete Weise Freundschaft mit dem Ehepaar Gill und dessen Tochter Mary.
Die Kriegserinnerungen ihrer ostpreußischen Familie bewegen Renate de Moll bis heute.Aber sie weiß auch, dass ihre Eltern und Großeltern viel ausgeblendet haben.
Der Onkel unserer Leserin Birgitta vom Lehn kam nach dem Krieg in russische Kriegsgefangenschaft, wo es ihm nicht viel besser erging, als den russischen Kriegsgefangenen in Deutschland. Am freundlichsten den Deutschen gegenüber waren erstaunlicherweise Juden.
Dass und wie aus dem Zweiten Weltkrieg die deutsch-französische Freundschaft erwuchs, schildert unsere Leserin Ingrid Rossi-Entinger in einer sehr konkreten saarländischen Variante, bei der Omas Kartoffelsalat eine wichtige Rolle spielt.
Von der schweren Arbeit für das Rote Kreuz, der Flucht in den Westen und einer unbekannten Freiheit nach dem Krieg: Gisela Lücks langer Weg durch den Zweiten Weltkrieg.
Der ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ erzählt die Kriegserlebnisse aus der Perspektive junger Menschen. Was sagen Journalisten dazu, die heute so alt sind wie die Protagonisten im Film?
Argentinien in den siebziger Jahren: Das Militär verschleppt die Patres Ferenc Jalics und Orlando Yorio. Erst nach fünf Monaten kommen sie wieder frei. Bis heute glauben manche, dass Jorge Mario Bergoglio sie verriet.
Sie überlebten. Nur lieben konnten sie nicht mehr. Für Henning Scheu reichen die Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart.
Er hat „Unsere Mütter, unsere Väter“ gedreht, einen Film, der im deutschen Fernsehen ohne Vergleich ist: Philipp Kadelbach über Handwerk, das er hinter sich lassen, und Täter, in die er sich hineinversetzen musste.
Die Rückepferde belasten den Boden nicht so stark wie Lastwagen und brauchen weniger Platz. Manchem Förster ist das lieber.
Benjamin Katz und Georg Baselitz kennen einander lange und genau. Nun zeigt der Fotograf den großen Künstler bei der Arbeit - und bei ausgelassenen Blödeleien.
Verteidigungsminister Thomas de Maizière besucht den „OP North“, der bald aufgegeben werden soll. Hier hat sich die Bundeswehr Anerkennung und ein neues Selbstverständnis erworben - und das mit bitteren Verlusten bezahlt.