Der Mann hat den Schmäh
Bei Netflix schildert Arnold Schwarzenegger sein Leben als Verwirklichung des amerikanischen Traums. Sollen wir ihm das alles abnehmen?
Bei Netflix schildert Arnold Schwarzenegger sein Leben als Verwirklichung des amerikanischen Traums. Sollen wir ihm das alles abnehmen?
Noch immer halten die DDR-Kriegskinder das Binnenkollektiv Ost in ihrem Bann. Die jüngeren Generationen kreieren eine Entlastungserzählung und versuchen, den Westen zum großen Buhmann zu machen. Ein Gastbeitrag.
Fast schon ein Vierteljahrhundert ist Salomon Korn als Vorstandsvorsitzender das Gesicht der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Er hat die Gemeinschaft und die Stadt geprägt – auch durch das von ihm entworfene Gemeindezentrum.
Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck spricht in Frankfurt über die Folgen des Ukrainekriegs und die Fehler der deutschen Entspannungspolitik. Dabei findet er erstaunlich viel Lob für die Sozialdemokratie – und für den Verteidigungsminister.
Im Zweiten Weltkrieg ermordete die SS elf schwarze US-Soldaten in einem belgischen Dorf. Lange interessierte sich niemand für die „Wereth 11“, nicht einmal die eigene Armee. Erst eine mutige Familie brachte die Wende.
Nach der Zeitenwende erwacht Berlin in einer neuen Welt. Moskau und Peking entwickeln Großraumambitionen, strategisches Denken tut not. Aber das ist hierzulande unterentwickelt.
Das Massaker von Bleiburg in Kärnten war das größte Kriegsverbrechen in Europa nach dem 8. Mai 1945. Die Opfer waren vor allem Kroaten. Doch der Umgang damit spaltet die kroatische Gesellschaft bis heute.
Salomon Korn wird am 4. Juni 80 Jahre alt. Seit 1999 steht er der Jüdischen Gemeinde Frankfurt vor. Im Interview spricht er über Roger Waters, Judenhass, seine größten Erfolge – und Misserfolge.
Russlands Parlamentsvorsitzender Wolodin erklärt, dass Polen die deutschen Ostgebiete dank Moskau bekam. Er verlangt „Kompensation“ und will polnische Lastwagenfahrer bestrafen.
Genau am richtigen Ort, genau mit dem richtigen Konzept: Émile Bravo stellt die Geschichte seines Comics „Spirou oder: die Hoffnung“ im Mémorial de la Shoah aus.
Mehr als 3000 Frauen und Männer haben unter lebensfeindlichen Umständen im M.A.N.-Werk Gustavsburg geschuftet. Viele Jahre später hat eine Historikerin die Geschichte der Menschen erforscht und öffentlich gemacht.
In Hiroshima stecken die G 7 ihre Haltung zu Russland und China ab. Für Gastgeber Fumio Kishida ist das Treffen vorläufiger Höhepunkt eines diplomatischen Dauerlaufs. Auch er befindet sich mitten in einer Zeitenwende – und braucht dafür Verbündete.
Seit anderthalb Jahrhunderten besteht der Verein, der sich inzwischen schlicht „Die Kammermusik“ nennt und seine Konzerte im Haus der Casino-Gesellschaft ausrichtet.
Roma in der Walachei und Moldau waren über Jahrhunderte versklavt und wurden gegen Pferde und Kühe getauscht. Ihre Nachfahren wollen nun eine Entschädigung – und dass ihr Leid in den Geschichtsbüchern anerkannt wird.
Ein Einfamilienhaus ist mehr als nur privater Wohnwunsch. Dahinter steckte in der Geschichte der Bundesrepublik ein politisches Programm.
Nachdem Hiroshima 1945 von einer Atombombe zerstört worden war, wollte die japanische Stadt nur noch für den Frieden stehen. Jetzt tagt dort der G-7-Gipfel, und die Menschen müssen sich wieder mit Krieg beschäftigen.
Der Regisseur Thomas Claus hat eine überzeugende Dokumentation über die Paulskirche gedreht. Zum Paulskirchenfest wird der Film nun im Kino des Deutschen Filmmuseums erstmals gezeigt.
Vor 80 Jahren griffen britische Bomber nachts die Sperrmauern deutscher Stauseen an. Ein Ziel der „Operation Chastise“: die Edertalsperre in Nordhessen. Die bis zu acht Meter hohe Flutwelle riss dort mindestens 47 Menschen in den Tod.
Die Jahrhundertglocke der Paulskirche verschwand 1987 aus dem Gedächtnis der Stadt. Jetzt wird sie erstmals wieder präsentiert – nicht hör-, aber sichtbar.
Das Leben des kroatischen Künstlers und Professors Pero Markić ist ein von zwei Kriegen geprägtes Mosaik.
Die SPD gewinnt in Bremen und kann entscheiden, mit wem sie regieren will. Die Grünen stürzen ab – das hilft der Linkspartei.
Radikale Pazifisten sind dagegen, das eigene Land gegen Angreifer zu verteidigen. Sie sagen: Die Ukrainer sollen sich einfach ergeben.
Ungarns Generalstabschef Böröndi hält die Eskalation des Zweiten Weltkriegs für die Folge versäumter Friedensbemühungen seitens Polen. Er schlägt gegenüber Russland eine Appeasement-Politik vor.
Schikaniert von der Polizei, bedroht von Seuchen und Hunger: Alois Berger rekapituliert das Schicksal der letzten jüdischen Siedlung Europas.
Die ZDF-Dokumentation „Geständnisse eines Neonazis“ zeigt die Strukturen rechter Netzwerke anhand der Aussage eines ehemaligen Mitglieds. Und die extreme Gefahr, die von ihnen ausgeht.
Memes kämpfen gegen Bronzestandbilder: Die Historikerin Lin Li untersucht die Kontroversen um die Denkmäler für die „Trostfrauen“ der japanischen Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg.
In Russland wird das Ende des „Großen Vaterländischen Krieges“ einen Tag später als in Deutschland der „Tag der Befreiung“ gefeiert. Das hat mit dem Kalkül des sowjetischen Diktators Josef Stalin zu tun.
In Moskau hat die große Militärparade stattgefunden, mit der Russland den Sieg über Deutschland im Jahr 1945 feiert. Das Fehlen von Kampfpanzern und einer Flugshow blieb von offizieller Seite unkommentiert.
Der ukrainische Präsident Selenskyj fordert eine schnellere Minenräumung. Der Regen verzögert offenbar den Beginn der ukrainischen Offensive. Sowohl Kiew als auch Moskau erinnern an das Ende des Zweiten Weltkriegs.
Menschen legten am Montag am Sowjetischen Ehrenmal im Berliner Tiergarten Blumen nieder. Im Gedenken an den 78. Jahrestages zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Bei Veranstaltungen am Montag und Dienstag in Berlin dürfen keine russischen Flaggen gezeigt werden.
Gesellschaften der Kolonien verstehen: George Steinmetz erinnert an eine unterbelichtete Facette der Geschichte der Soziologie.
Führende russische Politiker fordern nach Vorfall in Moskau „Vernichtung“ der ukrainischen Führung.
Ernst Schoens Tagebuch seiner Reise durch Deutschland 1947.
Bürgerkriegsähnliche Entzweiung: Auf einer Tagung in Schloss Elmau zeichnen Schriftsteller und Intellektuelle aus Israel ein überwiegend düsteres Bild ihrer Heimat.
Bertelsmann lässt die Geschichte des „Stern“ erforschen. Gleichzeitig ist eine neue Kontroverse um die Hitler-Tagebücher entbrannt. Wurde ihr giftiger Inhalt verdrängt?
Das „große Schlimme“ und die Frauen: Ulrike Draesner gibt in ihrem Roman „Die Verwandelten“ Kriegsversehrten aus drei Generationen eine Stimme.