Mazedonisch soll nur ein Dialekt sein
Bulgarien blockiert die EU-Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien. Der Oppositionschef in Skopje beklagt, dass Sofia mit seinen Forderungen gezielt die mazedonische Staatlichkeit unterminiere.
Bulgarien blockiert die EU-Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien. Der Oppositionschef in Skopje beklagt, dass Sofia mit seinen Forderungen gezielt die mazedonische Staatlichkeit unterminiere.
Zum zwanzigjährigen Bestehen der Limbach-Kommission gibt es Vorschläge, Raubgut-Fälle effektiver zu lösen. Eine Idee ist: Unwillige Museen müssen Gelder für Provenienzforschung zur Strafe zurückzahlen. Kommt es so weit?
RTL zeigt die Serie „Dark Winds“ nach den Krimis von Tony Hillerman. Vor 50 Jahren schuf er Figuren, in denen sich die Navajo wiederfinden. Hillerman erhielt große Anerkennung. Die Serie wird kritisch beäugt.
Zum ersten Mal seit Kriegsende ist der Hochbunker an der Friedrich-Ebert-Allee in Wiesbaden wieder öffentlich zugänglich gewesen. Nicht alle Interessenten durften hinein. Für das Bauwerk gibt es große Pläne.
Die Mondrian-Sache ist derzeit in Washington anhängig: Der Verein der deutschen Kunstkritiker kürt ein „Museum des Jahres“, das mit einem Provenienzskandal zu kämpfen hat.
Am 8. Mai 2025 jährt sich die Befreiung vom Nationalsozialismus zum 80. Mal. Berlinerinnen und Berliner müssen dann wohl nicht zur Arbeit und in die Schule.
Die Sowjetunion konnte so ziemlich machen was sie wollte. Auf die Wirtschaftsbeziehungen zur Schweiz hatte das kaum Auswirkungen. Dieser „Pragmatismus“ scheint bis heute zu herrschen.
Wiederkehr des „großen Stils“: Russlands neue teure Propagandafilme wie „Der Zeuge“ oder „Nürnberg“ reanimieren die Machart des Spätstalinismus. Dass die Kinosäle leer bleiben, ist den Auftraggebern egal. Ein Gastbeitrag.
Als Hegemon sind die Vereinigten Staaten von Amerika heute überfordert. Aber eine multipolare Welt ist nicht notwendigerweise eine bessere Welt.
Alle vier Brüder der jungen Aenne fielen im Krieg. Ihr Sohn Reinhold Beckmann erzählt in einem Buch nun ihre Geschichte. Im Interview spricht der Fernsehjournalist über Trauer, Schuld und Liebe.
In Schweden sollen wieder Korane verbrannt werden. Deswegen steigt die Terrorgefahr. Die Meinungsfreiheit will trotzdem niemand einschränken. Warum nicht?
Nahe dem Niederwalddenkmal und oberhalb von Rüdesheim im Rheingau sind abermals Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Sie konnten am Abend schnell entschärft werden.
Das Denkmal für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs ist vom Tisch. Jetzt plant die Bundesregierung ein Deutsch-Polnisches Haus in Berlin. Es soll als Gedenkort wie als Begegnungsstätte dienen. Das wird dauern, und es wird teuer.
Mitten im Atlantik lief auf den Azoren einst modernste Kommunikation zusammen. Heute erfinden sich die Inseln mit der Hilfe von Netflix, Ryanair und digitalen Nomaden neu.
Artur Müller wird seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst. Und bleibt unvergessen.
Wenn tschechische Politiker punkten wollten, zogen sie gern über die Deutschen her. Noch vor Kurzem galt militärische Zusammenarbeit mit Berlin vielen als anrüchig. Dann überfiel Putin die Ukraine.
Dem Konzept von freiem Handel und internationalem Austausch bläst der Wind ins Gesicht. Doch ein Blick in ihre Geschichte zeigt, dass es ohne Globalisierung auch nicht besser läuft.
Gefühle sind der Treibstoff, um die Massen für politische Zwecke zu instrumentalisieren. Doch die wahre Staatskunst besteht darin, gefühlspolitische Botschaften zum Mittel vernunftgeleiteter Politik zu machen. Ein Gastbeitrag.
Ärzte sollen vom 1. Januar 2024 an verpflichtet werden können, elektronische Rezepte auszustellen. Der Bundesregierung droht der nächste Heizungsstreit. Der F.A.Z.-Newsletter.
Vier Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg haben am Dienstagnachmittag bei Rüdesheim zu umfangreichen Sperrungen der Verkehrswege zu Lande, zu Wasser und sogar in der Luft geführt. Am frühen Abend konnte Entwarnung gegeben werden.
Vier Kilo Staunen und Erinnern: Ein opulentes Buch zur Geschichte der Digitalisierung zeigt, wie alles begann. Und dass vieles, was heute utopisch und unwahrscheinlich klingt, schon morgen selbstverständlich sein könnte.
Franziskus wird mit Jubelrufen und Beifall im portugiesischen Fátima empfangen. Der Ort ist für seine „drei Geheimnisse“ bekannt.
Paranoia in Paris: Der prophetische Roman „Der Anfang vom Ende“ des Exilrussen Mark Aldanow erklärt die Vorkriegszeit. Angstgetriebene Abgesandte Stalins werben darin um das linksintellektuelle Establishment.
Zwischen leeren Schaufenstern und tristen Betonwüsten drängt sich eine Frage auf: Ist die Fußgängerzone ein Konzept von gestern? Ja. Aber das muss nicht so bleiben.
Den Flugzeugbauer Bücker gibt es lange nicht mehr. Die Maschinen aber fliegen noch immer. Zum letzten Mal aber direkt vor der einstigen Fabrik.
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Der Weg der Max-Planck-Gesellschaft durch die politischen Gemengelagen der Bundesrepublik.
Der Schöpfer der Atombombe J. Robert Oppenheimer hatte einen besonderen Bezug zu Deutschland. Sein Großvater war Kleinbauer und Getreidehändler in Hessen.
Das Ensemble von Paulskirche und Haus der Demokratie soll einzigartig in Deutschland werden. Wenn dafür der Paulsplatz bebaut wird, ist jedoch mit Widerstand zu rechnen. Es geht um eine der wenigen funktionierenden Freiflächen in Frankfurt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg internierten die Alliierten zehn deutsche Atomforscher auf einem Anwesen in der Nähe von Cambridge. Sechs Monate lang wurden sie abgehört. Die Protokolle der Lauschaktion liegen nun in einer Neuauflage vor.
Susanne Fritz bietet mit ihrem Roman „Heinrich“ das Porträt einer Vaterfigur von NS-Zeit bis zum Ende des zwanzigsten Jahrhunderts .
In Hamburg bekommt ein Flakbunker aus dem Zweiten Weltkrieg einen öffentlichen Dachgarten. Es ist einer der spektakulärsten Umbauten dieser Art. Und eine der vorerst letzten.
Er wird gerufen, wenn in Hessen wieder einmal eine Fliegerbombe gefunden wird. Alexander Majunke über gefährliche Sprengkörper, seine Lebensversicherung und warum sein Job niemals langweilig wird.
Im Bewusstsein der Gegenwart steht die Atombombe für die Irrwege der Neugier und des instrumentellen Denkens. Eine neue Sicht scheint unmöglich. Christopher Nolans großer Kinofilm „Oppenheimer“ riskiert sie dennoch.
Der Kulturpass bietet allen Achtzehnjährigen ein Budget von 200 Euro für Kulturangebote. Mit dabei: Bücher aus rechtsextremen Verlagen. Das Kulturstaatsministerium hat eine Erklärung, der Buchhandel ein Problem.
Vor 60 Jahren hielt Egon Bahr eine der bedeutendsten Reden der deutschen Nachkriegsgeschichte: Was seitdem aus der Parole „Wandel durch Annäherung“ wurde. Ein Gastbeitrag.