Ein Leben nach der Leinwand
Hayao Miyazakis letzter Film läuft gerade in den Kinos, aber im Park des Studio Ghibli leben die Phantasiewelten von Totoro & Co weiter. Ein Besuch im japanischen Nagakute
Hayao Miyazakis letzter Film läuft gerade in den Kinos, aber im Park des Studio Ghibli leben die Phantasiewelten von Totoro & Co weiter. Ein Besuch im japanischen Nagakute
Der französische Komponist Olivier Messiaen war 1940/41 als Kriegsgefangener in Görlitz inhaftiert. Jetzt muss ein Festival, das seinen Namen trägt, aufgeben, weil die Region lieber anderes fördert.
Er hat die Soziologie des Wohlfahrtsstaats praktisch gegründet: Franz-Xaver Kaufmann ist im Alter von 91 Jahren gestorben.
Ein Panorama der polnischen Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg: Jakub Małeckis subtiler, vielschichtiger Roman „Beben in uns“.
Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck erklärt im Interview, warum er das Denkmal für Kardinal Hengsbach „immer für unangemessen“ hielt. Er spricht auch über eigene Fehler und die Zukunft seines Bistums.
Im Januar geht es in den Mediatheken von ARD, ZDF und ARTE unter anderem um den ESC, Frankreich oder den Nahostkonflikt. Eine Auswahl der Streaming-Angebote.
Zwischen Paris und Berlin gab es immer Meinungsverschiedenheiten. Doch seit Präsident Macron es mit Kanzler Scholz zu tun hat, glaubt man in Frankreich, es habe sich etwas Grundsätzliches geändert.
In der Kurstadt Bad Homburg lagert eine kostbare Sammlung von Kopfbedeckungen. Ein Modell heißt sogar nach ihr. Und alle Hüte erzählen von denen, die sie einst trugen.
Zum Ende des Jubiläumsjahres der Paulskirchenversammlung eine Erinnerung an einen ihrer großen Pfarrer: Karl Veidt widerstand den Nazis, auch wenn er selbst nicht frei von Fehlern war.
Der britische Abhör- und Verschlüsselungsdienst verschickt dieses Jahr wieder Weihnachtsrätsel an Schulen. Mitmachen kann aber jeder.
Jahrzehnte vor dem ICE verbargen schnelle Dampfloks die gesamte Technik hinter windschnittigem Stahlblech. Die Stromlinie brachte mehr Tempo im beginnenden Wettbewerb mit dem Straßenverkehr.
Viel mehr als Käse und Schinken: Parma ist nicht nur eine Hochburg der Gastronomie, sondern auch der Oper und besitzt auch noch ein verstecktes architektonisches Weltwunder.
Wo der deutsche Kaiser empfangen wurde: Momme Brodersen geht der Geschichte des letzten Wohnhauses von Walter Benjamins Familie auf den Grund.
Die kulturellen Verbindungen nach Europa sind eng, auch wirtschaftlich und politisch würde Israel die Voraussetzungen als Beitrittskandidat für die EU erfüllen. Über Hightech-Reichtum, bittere Armut und einen Funken Utopie.
Boomtown, Kriegsschauplatz und künstliche Metropole unter der Knute eines Diktators: Walter Sperling erzählt die Geschichte der tschetschenischen Hauptstadt Grosny.
Landkarte eines synästhetischen Genies: Julien Gracqs aus dem Nachlass gewonnene „Lebensknoten“.
Claus Schenk Graf von Stauffenberg beeindruckte ihn, aber sein Attentat verurteilte er: Kurt Salterberg, Zeuge des Attentats in der „Wolfsschanze“, der sein Urteil später revidierte, ist gestorben.
Trotz der kriegerischen Gegenwart hält der Boom der Krimiliteratur an, als wäre die Flucht ins fiktive Verbrechen die einzig verbleibende Form des Eskapismus. Zum Jahresausklang hier ein paar Hinweise auf lohnende Lektüren.
Diese Kunstwerke haben auch Walt Disney inspiriert: Florian Illies erzählt die Geschichte wichtiger Bilder von Caspar David Friedrich.
Der Musical-Erfolg „Ku’damm 56“ nach dem gleichnamigen ZDF-Mehrteiler ist bei zwei Gastspielen in München und Frankfurt zum ersten Mal außerhalb Berlins zu sehen.
Hannovers grüner Oberbürgermeister Onay wollte Autos aus der Stadt verbannen. Doch nun lässt ihn die SPD im Stich. Der ambitionierte Kommunalpolitiker hat nun ein Problem.
Der Komponist Alexander Knaifel begreift Musik als Ritus, egal ob er sich religiösen Texten, Märchen oder den Opfern von Krieg und Gewalt zuwendet. Jetzt wird er achtzig Jahre alt.
Der Weg zu einer internationalen Flüchtlingspolitik war lang und verschlungen. Der Historiker Jakob Schönhagen zeichnet ihn nach.
Sie prägte die klare Linie in der Mode, als das noch Avantgarde war, und baute von Hamburg aus ein weltweites Unternehmen auf: An diesem Montag wird Jil Sander 80 Jahre alt.
Durs Grünbeins neues Buch „Der Komet“ ist eine Studie der Dresdener Gesellschaft, auf die im Februar 1945 die Bomben fielen. Es kommt an manchen Stellen ziemlich pompös daher.
Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine dokumentiert Olexandra Matwijtschuk russische Kriegsverbrechen. Im F.A.Z.-Interview spricht die ukrainische Friedensnobelpreisträgerin über das Versagen des Westens gegenüber Wladimir Putin.
Jil Sander wird Ende November 80 Jahre alt. Aus ihren frühen Jahren macht die Designerin ein Geheimnis. In einem neuen Buch nähert sich unsere Autorin ihrer Geschichte an. Ein Auszug.
Von der Arbeitsteilung einer archaisch strukturierten Parallelgesellschaft: Zwei lesenswerte Bücher rekapitulieren die Ereignisse rund um den Dresdner Juwelendiebstahl von 2019.
Im „Guardian“ wenden sich berühmte Intellektuelle gegen die Äußerungen von Jürgen Habermas zum Krieg in Nahost. Ihre Erklärung jedoch geht ins Leere – und wird der antisemitischen Propaganda zur Zierde gereichen.
Einmischungen und Übergriffe in nicht enden wollender Folge: Ein Sammelband fächert das Sündenregister der nachkolonialen französischen Afrikapolitik auf.
Frankfurts Stärke liegt in einer sich gegenseitig respektierenden und befruchtenden Vielfalt. Doch wir müssen uns in diesen Tagen mehr denn je auf unsere gemeinsamen demokratischen Werte besinnen. Ein Gastbeitrag.
Was will, was soll die Europäische Union eigentlich sein? Vereinigte Staaten von Europa sind auf absehbare Zukunft wohl nicht zu erwarten.
Zerreißproben der Gesellschaft in Öl und Acryl: Die Sammlungsbestände der Berliner Nationalgalerie 1945–2000 präsentieren sich neu.
Unser Verhältnis zu Abfällen hat sich häufig gewandelt. Sie wurden als Störfaktor, Hygienerisiko und schließlich als Umweltproblem wahrgenommen. Der Historiker Roman Köster erläutert die Ursachen dieser Entwicklung.
„Schleichts eich ham, Touristn!“ Linz in Oberösterreich will anders sein und vermarktet sich mit ironischen Werbespots. Nur: Die Realität ist ziemlich unironisch.
Karel Schwarzenberg war sieben Jahre lang Außenminister der Tschechischen Republik. Erst vor kurzem wurde er mit der höchsten Ehrung des Landes ausgezeichnet, konnte sie wegen seiner Krankheit aber nicht mehr entgegennehmen.