Ist der Rassemblement National in der Mitte angekommen?
Marine Le Pen nutzt die AfD zur Abgrenzung nach rechts. Ihre Wähler sollen sich beim Urnengang nicht für ihr Kreuz schämen. Die Normalisierungsstrategie scheint zu wirken.
Marine Le Pen nutzt die AfD zur Abgrenzung nach rechts. Ihre Wähler sollen sich beim Urnengang nicht für ihr Kreuz schämen. Die Normalisierungsstrategie scheint zu wirken.
Schulklassen auf dem Soldatenfriedhof, neuer Museumsbau und alte Panzer: Achtzig Jahre nach dem D-Day sind die Schauplätze der Schlacht eine Touristenattraktion ersten Ranges.
Frances Stonor Saunders erzählt von der Geschichte ihrer Familie und dem Schicksal Großrumäniens
Ruth Maria Kubitschek ist vielen wegen ihrer Rollen in „Monaco Franze“, „Kir Royal“ oder im „Traumschiff“ bekannt. Ihre Größe bewies sie davor schon im Genrekino und im Theater der DDR. Nun starb sie mit 92. Ein Nachruf.
Im Krieg geht es um den Körper und die Seele eines Menschen: Ein Freiwilliger aus dem ukrainischen Slovjansk sammelt seit zehn Jahren die Leichen gefallener Soldaten – beiderseits der Frontlinie.
Mit dem Staatsbesuch schreibt sich Emmanuel Macron in die Annalen der deutsch-französischen Einigung ein. Der Präsident versteht sich auch als Geschichtspolitiker.
Ein Bombenangriff zerstörte im September 1944 Darmstadt. Daran erinnern ein Buch, ein Film und Ausstellungen. In das Gedenken werden Flüchtlinge einbezogen.
Das Berliner Gymnasium zum Grauen Kloster feiert seine Gründung vor 450 Jahren. Am ursprünglichen Standort möchte eine Stiftung an die bedeutende Bautradition anknüpfen, von der nur noch die Kirchenruine kündet. Ein Gastbeitrag.
Wohnungen, Strom und Pflegeplätze: Alles wird den Deutschen zu teuer. Da gewinnen Ludwig Erhards alte Thesen neue Freunde von unerwarteter Seite.
Die nationalen Minderheiten sind nicht im Wortlaut des Grundgesetzes verankert. Das ist ein historisches Versäumnis, das wir ausräumen sollten.
Otto Ritschl ist einer der wichtigsten abstrakten Maler Deutschlands und zugleich ein Geheimtipp. Dafür hat er zu Lebzeiten selbst gesorgt. Jetzt ist sein Spätwerk im Kunsthaus Wiesbaden zu entdecken.
In der Vorbereitung für die Fanzone der Fußball-Europameisterschaft müssen die Organisatoren allerhand Auflagen erfüllen. Sogar Spezialtaucher sind im Main im Einsatz.
Rom hat sich strenge Gesetze gegen den Faschismus gegeben. Durchgesetzt werden die jedoch nur selten, da Justiz und Politik in Italien keine Gefahr sehen.
Der AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah will nicht alle SS-Angehörigen zu Verbrechern erklären. Das brachte für Marine Le Pen das Fass zum Überlaufen: Keine Fraktion mit der AfD mehr, heißt es jetzt.
Jährlich wollen tausende Menschen über den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuz erfahren, was ihren seit dem Zweiten Weltkrieg vermissten Angehörigen zugestoßen ist. Johanna Treß und ihr Team liefern Antworten – doch wie lange noch?
Als sie sich trauen ließen, war der Zweite Weltkrieg noch nicht vorbei. Damit sind Gottfried und Ursula Schmelzer laut Staatskanzlei Rheinland-Pfalz das derzeit in Deutschland am längsten verheiratete Paar. Wie haben sie das geschafft?
Ein Festtag, der ein ganzes Dorf mobilisiert und weit darüber hinaus wirkt: In Hausen im Wiesental wird der Hebelpreis an den elsässischen Schriftsteller Pierre Kretz verliehen.
Der Streit über den Neubau des Schlosses hat die Berliner gespalten. Jetzt eröffnet ausgerechnet im Humboldt- Forum eine Ausstellung zur Geschichte des abgerissenen Palasts der Republik. Und eine Initiative junger Berliner fordert den Abriss des Baus, der ihn ersetzt.
Während eine deutsche Schule seinen Namen streicht, wird Otfried Preußler in seiner tschechischen Heimatstadt geehrt: Was das großzügige Liberec dem engstirnigen Pullach voraus hat.
Die grenznahe Stadt Charkiw wird ständig beschossen. Mit Russland zu verhandeln, lehnen die Bewohner ab. Einige junge Männer, versuchen, der Mobilisierung zu entgehen.
Seine Karriere verdankte sich auch einem hohen Maß an politischem Opportunismus: Franziska Augstein porträtiert Winston Churchill in einer flott geschriebenen Biographie.
Trotz Razzien und Verboten: Moskauer Kunstschauen präsentieren Ikonen der russischen Gefängniskultur, Bilder der inneren Emigration und Avantgardestars aus der Ukraine.
Die Schweizer Hochschulen werden vom Gaza-Protest erfasst. Dahinter steht eine Sozialwissenschaft, die sich in leeren politischen Gesten erschöpft. Ein Gastbeitrag.
Claudia Roths Entwurf zur Erinnerungspolitik verwechselt Staat und Gesellschaft: Migrantische Erfahrungen sind kein Gegenstand nationaler Gedenkkultur. Kolonialverbrechen dagegen schon.
Vor über 100 Jahren wurde erstmals in Deutschland der Muttertag gefeiert. Welche feministischen und kapitalistischen Hintergründe diese Tradition hat.
Heiliger Krieg in Berlin: Anhänger der Kremlpropaganda feiern Russlands Tag des Sieges im Treptower Park. Einige fordern, Deutschland müsse demilitarisiert werden, eine Frau hofft auf einen russischen Einmarsch.
Von der Ukraine war auf dem Roten Platz keine Rede, dafür kamen Gäste aus Guinea-Bissau, Kuba und Laos. So lief der 9. Mai in Moskau.
Am Tag vor einer großen Militärparade preist der Kremlchef die Eurasische Wirtschaftsunion als Mittel gegen westliche Sanktionen. Der Verbund hat fünf Mitglieder, eines davon fühlt sich von Moskau im Stich gelassen.
In Deutschland und Russland wurde des Zweiten Weltkriegs auf ähnliche Weise gedacht. Deswegen wurde übersehen, wie Putin die Geschichte zur Vorbereitung eines neuen Kriegs nutzte. Ein Gastbeitrag der Deutsch-Ukrainischen Historischen Kommission.
Die CDU startet in die heiße Phase des Europawahlkampfs, Xi Jinping reist nach Serbien und Ungarn, und der FC Bayern will im Bernabéu bestehen. Der F.A.Z. Newsletter.
Frankfurt hat als erste Stadt in Deutschland 1873 eine kommunale Abfallentsorgung eingerichtet. Anlass für die heute zuständige FES, zurückzublicken.
Einen eindeutigen Abräumer gab es dieses Jahr zwar nicht – doch am Ende setzt sich in der Hauptkategorie mit „Sterben“ doch der Favorit durch. Corinna Harfouch holt die Auszeichnung als Beste Darstellerin.
Vor hundert Jahren wurde der BWL-Papst Günter Wöhe geboren. Das nach ihm benannte Standardwerk kommt als nüchternes Lehrbuch daher, ist aber eine Kampfschrift für ein freies Unternehmertum. Das reizt auch Kritiker.
Gewaltdynamik +++ Nationalhymne +++ Praxisreform +++ Umgang mit Abtreibungen
Die Amerikanerin Edith Anderson wanderte Ende der Vierzigerjahre in die DDR aus. Und schrieb einen Roman über das Recht der Frauen auf selbstbestimmte Arbeit. Jetzt ist „A Man’s Job“ neu übersetzt worden.
Am Stadtrand von Mainz mussten rund 3500 Anwohner ihre Häuser verlassen, damit ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden konnte.