Griechenlands Zinsen schießen in die Höhe
Griechenlands letzte private Kreditgeber machen sich immer mehr Sorgen um ihr Geld. Die Zinsen auf die Staatsanleihen steigen.
Griechenlands letzte private Kreditgeber machen sich immer mehr Sorgen um ihr Geld. Die Zinsen auf die Staatsanleihen steigen.
Griechenland droht das Geld auszugehen. Trotzdem deutet nichts auf eine Annäherung mit den Gläubigern hin. Im Gegenteil: Finanzminister Varoufakis bekräftigt noch einmal, dass er einer Fortsetzung des Austeritätsprogramms nicht zustimmen werde.
Finanzminister Wolfgang Schäuble widersetzt sich den Wachstumsrezepten von IWF und Weltbank: Investitionen auf Pump würden nur wieder neue Krisen bringen. Wen er damit meint, ist allen Beteiligten klar.
Die Vergangenheit hat schon die Gegenwart Griechenlands ruiniert. Frisst sie jetzt auch noch die Zukunft? Der Titel von Syllas Tzoumerkas’ Film gibt zumindest eine Antwort: „A Blast - Ausbruch“.
Griechenland geht das Geld aus. Lange kann das klamme Land seine Schulden nicht mehr ohne weitere Hilfe bedienen. Deswegen denken die Kreditgeber offenbar darüber nach, wie Hellas trotz Pleite im Euro bleiben kann.
Vor einigen Jahren kamen in Athen noch überwiegend Migranten zu den Armenspeisungen. Heute sind es mehr und mehr Griechen, deren Rente nicht reicht. In der Innenstadt sind aber wenige Bettler zu sehen – denn viele Griechen verstecken ihre Armut.
Der Internationale Währungsfonds wartet auf 450 Millionen Euro aus Griechenland. Allein diese Woche. Danach muss das Land regelmäßig hohe Summen auftreiben, um allein die Ansprüche des Währungsfonds zu befriedigen. Was passiert eigentlich, wenn Athen nicht überweist?
Statt einer Reformliste präsentiert die griechische Regierung den Deutschen eine Rechnung. Vizekanzler Sigmar Gabriel bürstet die Reparationsforderungen gänzlich undiplomatisch als „dumm“ ab. Warum der Ton zwischen Athen und Berlin derzeit wieder rauer wird.
Der Internationale Währungsfonds hat seine Regeln extrem gedehnt, um Griechenland zu helfen. Doch die griechische Regierung reagiert nicht mit Dankbarkeit. Was steckt dahinter?
Was Sie nicht verpassen sollten: die wichtigsten Themen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von morgen – ab jetzt im E-Paper.
Die Schuldenkrise in Griechenland hat das Verhältnis zu Deutschland stark belastet. Gibt man sich als Austauschstudent also besser als Österreicher aus? Junge Deutsche berichten von ihren Erfahrungen.
Griechenlands Finanzminister Giannis Varoufakis besucht den Internationalen Währungsfonds – und stellt fest: Die größten Reformforderungen kommen gar nicht aus Deutschland, sondern aus Washington.
Alle regen sich über die griechische Regierung auf, aber die Kritiker der Hilfsprogramme haben so wenig zu melden wie noch nie. Peter Gauweiler tritt zurück, Sahra Wagenknecht verliert einen Machtkampf, und auf Wolfgang Bosbach hört kaum noch einer. Das hat Gründe.
Die Lage in Griechenland ist ernst. Dennoch sicherte Finanzminister Varoufakis dem Internationalen Währungsfonds zu, einen fälligen Kredit in wenigen Tagen zurückzahlen. Und allen anderen Gläubigern versprach er noch mehr.
Sechs Krisenjahre sind es schon. Und Griechenland ist in dieser Zeit keinen Schritt vorangekommen. Athen bleibt trotz allem gelassen am Pokertisch. Erst wenn die anderen ihre Karten zeigen müssen, wird sich zeigen, wer blank ist.
Griechenland hat seine bisher umfangreichste Reformliste vorgelegt. Große Hoffnung setzt die Regierung auf ein schlankeres Steuersystem, doch sollen auch Renten erhöht werden. FAZ.NET erklärt die Vorschläge.
Auf vielen griechischen Inseln gilt ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz. Mehrere Regierungsmitglieder hatten in den vergangenen Tagen angekündigt, ihn anzuheben. Doch Finanzminister Varoufakis erteilt diesen Plänen nun eine Absage.
Die griechischen Banken bekommen neue Notkredite von der Europäischen Zentralbank. Doch die Summe der neuen Kredite wird immer kleiner.
Wie lange reicht Griechenlands Geld noch? Da ist sich die Regierung selbst nicht einig. Ein Minister sagt, Athen könne seine nächste Kreditrate nicht mehr bezahlen – schon widerspricht der nächste Offizielle.
Euclid Tsakalotos geht mit Geldgebern, der Zentralbank und der Bundesregierung hart ins Gericht. Aber hat der stellvertretende griechische Außenminister auch eine Idee, wie das Land es aus der Misere schaffen kann?
In der Union ist er der bekannteste Kritiker der Eurorettungspolitik von Kanzlerin Merkel. Nun will sich Peter Gauweiler nicht länger politisch verbiegen lassen. Aus Protest gegen die Griechenland-Hilfen legt er sein Amt als stellvertretender CSU-Chef nieder und verlässt den Bundestag. Die AfD umwirbt den „Euro-Rebell“.
Griechenlands Opposition attackiert die Syriza-Regierung: Unerfahren sei sie und könne die Krise nicht bewältigen. Ein prominenter Oppositionspolitiker warnt Athens Geldgeber davor, allein die Liste mit Reformankündigungen für weitere Geldzahlungen zu akzeptieren.
Die griechische Regierung sucht weiter nach neuen Geldquellen. Laut griechischen Medien ist eine Sondersteuer auf fettreiche Lebensmittel im Gespräch - darunter auch auf Gyros.
Der griechische Finanzminister Varoufakis hat deutsche und griechische Politiker aufgerufen, sich nicht mehr gegenseitig zu beschimpfen. Er spricht von einem „toxischen Schwarzer-Peter-Spiel“ und fordert: Das muss aufhören.
Griechenland hat bei den internationalen Gläubigern eine neue Liste mit Reformen eingereicht. Dieses Mal geht es auch um die Vergabe der TV- und Radio-Frequenzen, für deren Nutzung die Sender seit Jahren keine Gebühren zahlen.
Die Gala des Musikpreises „Echo“ fällt aus gegebenem Anlass aus dem Rahmen. Es beginnt mit einem Gedenkmoment für die Opfer des Flugs 4U 9525. Dann werden Trophäen im Dutzend überreicht.
Der Internationale Währungsfonds ist sehr frustriert über seinen Großkunden Griechenland. Dessen Reformverweigerung erinnert an Pakistan und Zimbabwe. Für die Finanzinstitution bedeutet sie eine Legitimationskrise.
Der Fall „Varoufake“ hat gelehrt, wie leicht auch Bewegtbilder heute manipuliert werden können. Welche adäquaten Mittel haben die Medien zur Hand, um die Richtigkeit von Videos zu prüfen?
Griechenlands Ministerpräsident will schnell mehr Geld. Aber ist das alles? Hat seine Regierungspartei ein Programm, das darüber hinausgeht? Die Antwort kann nun jeder auf Deutsch nachlesen.
Jan Böhmermanns Satire war also nur ein Witz. Nur leider haben viele Journalisten noch immer nicht begriffen, dass man nicht lügen muss, um die Unwahrheit zu sagen
Vor dem Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Tsipras in Berlin haben Linkspartei und Grüne die Bundesregierung zu Zugeständnissen aufgerufen. SPD-Chef Gabriel hofft auf einen Neustart in der Beziehung zu Griechenland.
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker scheint einen Geduldsfaden aus Stahl zu haben: Er tut alles, um Griechenland zu helfen, obwohl Alexis Tsipras ihn hintergegangen hat.
Säumige Steuerzahler schulden dem griechischen Staat 76 Milliarden Euro. Ein in der Nacht verabschiedetes Gesetz soll sie mit geringeren Strafen zur Zahlung motivieren. Doch an einen durchschlagenden Erfolg glaubt die Regierung selbst nicht.
Ist vielleicht der ganze Minister Varoufakis ein Fake? Es gibt da etwas, was uns stutzig macht.