Der wahre Grund für Italiens Misere
Italien hat Geld verschwendet? Stimmt nicht, das Problem liegt woanders. Das Land muss über einen Euro-Austritt nachdenken. Ein Gastbeitrag.
Italien hat Geld verschwendet? Stimmt nicht, das Problem liegt woanders. Das Land muss über einen Euro-Austritt nachdenken. Ein Gastbeitrag.
Yanis Varoufakis will in Deutschland für die Partei „Demokratie in Europa“ bei der Europawahl antreten. Er sagte, er wolle in den nächsten Monaten in Deutschland Wahlkampf machen, aber auch in Griechenland und anderen EU-Ländern präsent sein.
Bis 2015 war Giannis Varoufakis Finanzminister in Griechenland. Jetzt kandidiert er für die Europawahl – und zwar in Deutschland. Die Voraussetzungen dafür erfüllt er.
Nicht links, nicht rechts, sondern paneuropäisch will die junge Partei Volt sein. Auch in Frankfurt hat sie Unterstützer. Ihre Ziele sind so idealistisch wie ambitioniert.
Nach mehr als acht Jahren endet das vorerst letzte Hilfsprogramm für Griechenland. Ministerpräsident Tsipras, der keines seiner Versprechen gehalten hat, soll das Land zurück an die Märkte führen.
Pünktlich zum Ende der Griechenland-Hilfen meldet sich der ehemalige griechische Finanzminister zu Wort. Er zeichnet ein düsteres Bild.
Das dritte und vorerst letzte Hilfsprogramm für Griechenland endet. Im Interview sagt der deutsch-griechische Unternehmer Dimitris Kamargiannis, warum er darüber nicht begeistert ist – und wie Athen vom Ende des Syrienkrieges profitieren könnte.
Die neuen Regierungsparteien in Italien erwägen eine Parallelwährung zum Euro. Ökonomen hatten über eine solche Lösung schon für die Griechen diskutiert. Kann so etwas funktionieren?
Die linkspopulistische griechische Regierung – bekannt für antikapitalistische Sprüche – hat eine prominente Investmentbank beauftragt, im Schuldenkampf zu helfen. Irgendwo muss das Geld ja herkommen.
Schon als Minister legte er Wert auf große Gesten. Yannis Varoufakis bleibt sich auch in diesem Buch treu.
Was bedeutet der Brexit? Großbritannien blickt einer Lage ins Auge, die es immer vermeiden wollte: Europa vereinigt sich unter französischer Führung. Ein Gastbeitrag.
Griechenlands ehemaliger Finanzminister startet eine politische Kampagne. Gleichzeitig wollen amtierende Spitzenpolitiker neues Geld von Deutschland – und von den Anlegern.
Athen nimmt eine der letzten Hürden vor dem Auslaufen des dritten Hilfsprogramms. Die Rückzahlung von Schulden überlässt die Regierung dabei den folgenden Generationen.
Viele Staaten Europas sind immer noch hoch verschuldet. Es kann einem Angst und Bange werden.
In der Finanzkrise war Wolfgang Schäuble mit seinem harten Sparkurs für viele ein Feindbild. Nun hat er seinen letzten Auftritt unter den europäischen Finanzministern - und geht mit einer eindringlichen Warnung.
Innenminister, Kanzleramtschef, Finanzminister: Wolfgang Schäuble ist 75 Jahre alt und hört wohl als Kassenwart Deutschlands auf. Wenn er etwas sagt, hören viele zu. Das sind seine besten Sprüche.
Europa wird die Herausforderungen, die von außen kommen, erst bewältigen, wenn die Euro-Krise überwunden ist. Frankreich und Italien haben eine klare Agenda, Deutschland leider nicht. Ein Gastbeitrag.
Ist das schon ein neuer viraler Hit von Jan Böhmermann? Diesmal postet er auf Facebook einen Chat mit einem angeblichen Hater, der ihn beleidigt haben soll.
In Griechenland treffen sich die Austeritätsgegner aus den Mittelmeer-Staaten. In den Reden kommt eine neue Zurückhaltung zum Ausdruck: Niemand soll das Treffen als Kampfansage an den Norden verstehen können.
Griechenlands Wirtschaft steht auf tönernen Füßen. Nichts funktioniert. Die Regierung Tsipras knüpft an die Vorgänger an: Sie versagt auf ganzer Linie.
Ihre Karriere begann sie mit feministischen Texten, heute feiert Antje Kunstmann, die Vorzeigefrau der Verlagsbranche, vierzig Jahre Unabhängigkeit. Ein Gespräch über Internetmonopole und wirklich gute Autoren.
Die Architekturbiennale hat das Motto „Reporting from the Front“. Das klingt, als widme sie sich dem drängenden Flüchtlings-Thema. Doch davon sieht man in Venedig nicht viel. Gibt es keine Ideen?
Griechenland ist wieder in den Schlagzeilen. Alexis Tsipras gibt sich optimistisch für eine Rückkehr an den freien Kapitalmarkt. Und sein ehemaliger Finanzminister Varoufakis gibt ein Interview, in dem er kräftig austeilt.
Um den türkischen Präsidenten Erdogan geht es im „Neo Magazin Royale“ diesmal nur am Rande. Dafür beschert Jan Böhmermann RTL einen heißen Abend: Er hat zwei falsche Kandidaten bei der Show „Schwiegertochter gesucht“ eingeschleust.
In Brüssel geht wieder das Wort Grexit um. Nach dem Treffen der Eurogruppe wurden allerdings optimistische Töne angeschlagen – auch von Wolfgang Schäuble. Eine Entscheidung über neue Hilfen ist aber noch nicht gefallen.
In Frankreich probt die Bewegung „Nuit Debout“ den Aufstand. Da jubelt die Linke, die Rechte zetert und die Regierung zittert. Doch ist das eine demokratische Revolte? Dass der Philosoph Alain Finkielkraut misshandelt wurde, ist kein gutes Zeichen.
In Amerika stehen sich zwei feindlich gesonnene Lager gegenüber. Das strahlt bis nach Deutschland aus.
Die Linken-Politikerin Janine Wissler ist eine der bedeutendsten Kapitalismuskritikerinnen in Deutschland. Ein Gespräch über Luxus aus sozialistischer Sicht.
Der türkische Präsident Erdogan hat jetzt einen persönlichen Strafantrag gegen Jan Böhmermann gestellt. Damit werden Ermittlungen auch dann möglich, wenn Berlin dafür kein grünes Licht gibt. Ausgerechnet Böhmermanns Satireopfer Varoufakis schlägt sich jetzt auf die Seite des Kabarettisten.
Der ZDF-Satiriker war tatsächlich nicht bei der Verleihung des Grimme-Preises in Marl. Doch es ging natürlich vor allem um ihn. Und in Abwesenheit sorgte er für eine positive Überraschung.
Heute Abend sollte Jan Böhmermann in Marl den Grimme-Preis in Empfang nehmen. Jetzt hat er seine Teilnahme abgesagt. Ist das einer seiner Fakes? Warum bat er das Bundeskanzleramt um Hilfe? Und wieso meldet sich das ZDF bei der Türkei?
Das Ziel der Kapitalismuskritiker ist nun Berlin. Doch die Stadt Frankfurt ist mit den Gewalttätern noch nicht fertig: Die juristische Aufarbeitung der Krawalle vor einem Jahr ist mühsam.
Großbritanniens Sozialdemokraten erhoffen sich Hilfe von dem prominenten Linksaußen der europäischen Politik. Für die konservative Regierung in London ist die Personalie ein gefundenes Fressen.
Griechenland wehrt sich dagegen, in der Flüchtlingskrise alleingelassen zu werden – und hält das zuvor so verhasste Deutschland von Angela Merkel plötzlich nicht mehr für das Böse. Wie ist es dazu gekommen?
Ja, es ist viel zu einfach, auf „das Establishment“ oder „die da oben“ zu schimpfen. Es muss aber manchmal sein, wenn der Wille zur Veränderung sich artikulieren soll.