Putin und die Hamas: Wie Russland den Nahostkrieg für sich nutzt
Wir sprechen mit unserem Russland-Korrespondenten Friedrich Schmidt und der Osteuropa-Expertin Sabine Fischer über die Zusammenhänge der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten.
Wir sprechen mit unserem Russland-Korrespondenten Friedrich Schmidt und der Osteuropa-Expertin Sabine Fischer über die Zusammenhänge der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten.
Russland müsse die gleichen Möglichkeiten haben wie Amerika, begründet der russische Präsident den Schritt. Testen wolle Moskau aber erst, wenn die Vereinigten Staaten das auch tun.
Die Biden-Regierung wirbt für die Verknüpfung der Militärhilfe für Israel und die Ukraine. Ihr Argument: In beiden Fällen gehe es darum, Iran zurückzudrängen.
Die Welt blickt gebannt auf den Nahen Osten – und vergisst den Krieg in der Ukraine. Schuld an dieser gefährlichen Entwicklung ist auch unsere Debattenkultur, die Putin in die Hände spielt.
Russische Sicherheitskräfte haben schon größere Ausschreitungen als die antijüdische Randale in Machatschkala rasch wieder unter Kontrolle gebracht. Dass Putin dennoch seine Funktionäre zusammenrief, zeigt seine Beunruhigung.
Wie Putin die antisemitische Hetzjagd von Machatschkala für den Ukrainekrieg nutzt.
Nach langem Streit und Prozessen wird das sogenannte „Fliegenfenster“ von Markus Lüpertz in der Marktkirche von Hannover präsentiert. Beim Festakt verteidigt Lüpertz Gerhard Schröders Verbindung zu Wladimir Putin.
Nach den antisemitischen Hetzjagden stellt Russlands Präsident die Kriege im Nahen Osten und der Ukraine als Teil eines Abwehrkampfes gegen den Westen dar. Wer den Palästinensern helfen wolle, müsse an die Front ziehen.
Der ukrainische Präsident wirft Wladimir Putin nach den antisemitischen Ausschreitungen in Dagestan vor, sein Land „mit Hass verseucht“ zu haben. Die Niederlande versprechen eine schnelle Lieferung von Kampfflugzeugen. Der Überblick
Antisemitische Hetzjagden im russischen Nordkaukasus alarmieren die Moskauer Machthaber – sie beschuldigen den Westen. Doch im Nahostkrieg erscheint die Hamas als Putins natürlicher Verbündeter.
Mit einer Militärübung ohne Atomsprengköpfe haben die russischen Streitkräfte laut eigenen Angaben für einen nuklearen Gegenangriff trainiert. Zuvor hatte das Parlament ein Verbot für Kernwaffentests aufgehoben.
Buchmessen-Skizzen
Bulgarien erschwert den Verkauf von russischem Öl und Gas in Europa. Auf der Suche nach neuen Abnehmern wird Moskau auch in der Türkei fündig.
Beim Seidenstraßen-Gipfel hat der russische Präsident Wladimir Putin die Bedeutung einer engen außenpolitischen Koordinierung mit China erklärt. Auch Chinas Staatschef Xi Jinping betonte „beide Länder haben ihr gegenseitiges politisches Vertrauen vertieft“.
Kurz vor dem Abflug nach Peking hat Russlands Präsident Putin mit den politischen Führern im Nahen Osten telefoniert. Er lastet die Kämpfe den USA an – und sieht Chancen für seinen eigenen Krieg gegen die Ukraine.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán ist seit April 2022 der erste Regierungschef aus einem EU-Land, der den russischen Präsidenten trifft. Er tut das in China, denn selbst in Ungarn droht Putin die Verhaftung.
Der russische Präsident Wladimir Putin ist zu Gesprächen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi angereist. Es ist das erste Mal, dass Putin in diesem Jahr ein Land außerhalb der ehemaligen Sowjetunion besucht. Der Internationale Strafgerichtshof hatte im März Haftbefehl gegen ihn erlassen.
Putin reist nach China und will dort Staats- und Parteichef Xi Jinping treffen. Zuvor hatte der russische Finanzminister Siluanow eingeräumt, Drohnen fast ausschließlich aus China zu beziehen. Der Überblick.
Zum ersten Mal seit dem russischen Überfall auf die Ukraine reist Wladimir Putin nach Peking. Dort tagt der dritte Seidenstraßen-Gipfel. In anderen Ländern ist das Interesse an dem chinesischen Infrastrukturprojekt abgekühlt.
Warum Wladimir Putin mit Russland identisch ist, wozu Monika Maron zurückgefunden hat, wohin uns die Erzählerin Mojca Kumerdej führt: Das F.A.Z.-Spezial zur Frankfurter Buchmesse.
Ursprünglich wurden in Russland kriminell sozialisierte Bürgerkriegskinder als „Gopnik“ bezeichnet. Viktor Jerofejew erklärt in „Der Große Gopnik“, warum Wladimir Putin mit Russland identisch ist: Ein Roman der Stunde.
Armenien fehlt beim Gipfel der GUS in Bischkek. Beobachter werten dies als Zeichen der Entfremdung von der Schutzmacht Russland. Eriwans Erzfeind Aserbaidschan vermittelt derweil mit Putin über „Verkehrswege“.
Wie die AfD wertet Moskau das Geschehen um den Ko-Vorsitzenden der Partei Chrupalla als „Attentat“. Sogar Putin macht mit. Das hat System.
Russland kappt einen teuren Mechanismus, der heimische Treibstoffpreise begrenzen soll – bringt ihn aber alsbald wieder in voller Höhe zurück. Die Einnahmen aus dem Rohstoffverkauf sprudeln.
Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla berichtet von dem Vorfall auf einem Wahlkampfauftritt in Ingolstadt. Er sieht sich als Opfer eines „Anschlags“. Auch Russlands Präsident Putin äußerte sich vor Kurzem dazu.
Russlands Präsident preist sein Kernwaffenarsenal und spricht über die Option, wieder Nukleartests durchzuführen. Zudem präsentiert er eine erste offizielle Version zum Tod des Rebellen Jewgenij Prigoschin.
Lew Gudkow ist Wissenschaftlicher Leiter des Lewada-Zentrums, Russlands einzigem unabhängigen Institut für Meinungsforschung. Er spricht über die Fügsamkeit der Russen gegenüber Putin und fehlende Hoffnung auf Veränderung.
Welche Konsequenzen hat das historische Misstrauensvotum im US-Repräsentantenhaus für den Krieg in der Ukraine? Nico Lange von der Münchner Sicherheitskonferenz blickt mit Sorge auf die internationale Entwicklung, F.A.Z.-Nachrichtenchef Andreas Ross erklärt, was in Washington passiert.
Der Linkspopulist und Kremlfreund Robert Fico hat in der Slowakei die Wahl gewonnen. Geholfen hat ihm prorussische Propaganda im Netz. Die Digitalplattformen erweisen sich abermals als Gefahr für die Demokratie.
Der Staat formt die ethnische Identität: Putins neue Nationalitätenpolitik definiert auch nichtrussische Staatsbürger um zu Russen. So werden die historischen Wurzeln aller zerstört. Ein Gastbeitrag.
Zwischen Moskau und dem Osten Libyens herrscht reger Besuchsverkehr. Der Kreml will seine Präsenz stärken – und die Wagner-Truppe auf Linie bringen.
Der frühere Prigoschin-Vertraute Andrej Troschew soll Freiwillige für den Einsatz in der Ukraine rekrutieren, wie der russische Präsident Putin verkündete. Troschew gilt als Mitbegründer der Gruppe Wagner und steht auf der Sanktionsliste der EU.
Offiziell soll der Milizenführer vergessen sein. Doch viele verehren Jewgenij Prigoschin weiter. Manche glauben, er lebe noch. Sein Grab ist ein Wallfahrtsort.
Der einst in New York verurteilte Waffenhändler Viktor But ist jetzt Regionalabgeordneter in Russland. Mit dieser Karriere ist er nicht alleine.
Esten und Letten beäugen die russischsprachige Minderheit in ihren Ländern angesichts des Kriegs in der Ukraine mit Misstrauen. Neue Umfragen zeigen, wie diese zu Russland, dem Westen und den Ländern stehen, in denen sie leben.