Russisches Gericht erlässt Haftbefehl gegen Nawalnyj-Witwe
Nach dem Tod des Kremlkritikers Alexej Nawalnyj im Februar ging seine Frau Julia Nawalnaja ins Exil. In ihrer russischen Heimat droht ihr nun Haft.
Nach dem Tod des Kremlkritikers Alexej Nawalnyj im Februar ging seine Frau Julia Nawalnaja ins Exil. In ihrer russischen Heimat droht ihr nun Haft.
Ein Linksbündnis hat überraschend die Parlamentswahl in Frankreich gewonnen, die Regeln für das Bürgergeld sollen verschärft werden und AfD-Ko-Chefin Alice Weidel wünscht sich Donald Trump als US-Präsident. Der F.A.Z. Frühdenker.
Für seine nicht abgestimmte Moskau-Reise hat der ungarische Ministerpräsident viel Kritik eingesteckt - das scheint ihn nur anzuspornen. Sein Außenminister lädt Annalena Baerbock kurzfristig wieder aus.
Nach der umstrittenen Moskau-Reise Viktor Orbáns lobt der slowakische Ministerpräsident Fico die Aktion. Die deutsche Außenministerin Baerbock wird derweil von Ungarn ausgeladen.
Der ungarische Ministerpräsident ist nach Moskau gereist, ohne sich vorher mit der EU oder den europäischen Partnern abzustimmen. Die reagieren entsprechend empört.
Orbán will „Frieden“ während der ungarischen Ratspräsidentschaft in den Mittelpunkt stellen, während Putin die russischen Maximalforderungen bekräftigt. Brüssel und Kiew üben Kritik an dem Besuch.
Eine Handvoll Ausländer unterstützt medienwirksam die russische Landnahme in der Ukraine. Einem davon ist seine Herkunft nun wohl zum Verhängnis geworden.
Indiens Ministerpräsident Narendra Modi will im Juli offenbar Putin besuchen. Der Westen sieht das kritisch. Doch Indien wird auch künftig Kooperationen mit diversen Partnern suchen.
Wer in Russland zum „Inoagenten“ degradiert wird, dem ergeht es schlecht: Wie ich – und andere exilierte Putingegner – von Kremlprovokateuren hereingelegt wurden. Ein Gastbeitrag.
Rafael Seligmann wollte wissen, was Putin, Trump, Netanjahu, Hitler, Xi und Saddam Hussein gemeinsam haben. Eine wirkliche Antwort konnte er nicht finden.
Der umstrittene US-Rapper, der sich bereits positiv über den russischen Präsidenten äußerte, ist nach Moskau gereist. Ob er dort ein Konzert spielen wird, ist nicht klar. Er scheint aus einem anderen Grund dort zu sein.
Moskau glitzert wie eh und je. Doch dazwischen mischen sich Misstöne: Putins Krieg in der Ukraine ist nicht mehr fern und unsichtbar.
Vier Bankmitarbeiter hatten das Geld des Musikers Sergey Roldugin verwaltet. Laut einem Gericht sollen sie nicht geprüft haben, ob das Vermögen tatsächlich dem Patenonkel einer der Töchter Putins gehört.
Freigebige Ganoven: Die EU investiert in Gagausien, einer der ärmsten Regionen der Republik Moldau, die Beitrittsgespräche mit Brüssel begonnen hat. Dennoch hoffen viele Gagausen auf Putin.
Das Republikoberhaupt verbindet den Doppelanschlag von Dagestan mit dem Ukrainekrieg, Putins Sprecher stellt ihn auf eine Stufe mit ukrainischen Angriffen auf die Krim.
Dagestans Republikoberhaupt verbindet den Terroranschlag vom Sonntag mit dem Ukrainekrieg. Putins Sprecher stellt ihn gar auf eine Stufe mit ukrainischen Angriffen auf die Krim. Islamismus hingegen wird ausgeblendet.
Putin sagt, es wäre ein „großer Fehler“, wenn Südkorea der Ukraine Waffen liefern würde. Dabei zöge Seoul damit nur die logische Konsequenz aus bitterer Erfahrung. Nachgiebigkeit gegenüber Putin bringt nichts.
Von Kim Jong-un bekam Putin ein Militärabkommen, in Hanoi vor allem warme Worte. Aus westlicher Sicht ist die Reise dorthin für Putin trotzdem ein Erfolg.
Wladimir Putin ist bei seinem Angriffskrieg auf Nordkorea angewiesen. Aber auch für westliche Putinversteher hält der Pjöngjang-Besuch des russischen Präsidenten eine wichtige Lehre bereit.
Nach dem Schulterschluss mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un sucht Kremlchef Putin nach weiteren Partnern in Asien und reist nach Vietnam. Präsident Selenskyj verspricht den Ukrainern Lösungen für die Energieprobleme. Der Überblick.
Ist heute vom russischen Imperialismus die Rede, gilt das als Schimpfwort. Aber welche Strategie verfolgt Russland, wenn es tatsächlich imperialistisch agiert? Ein Gastbeitrag.
Wladimir Putin und Kim Jong-un schließen einen strategischen Pakt. Was ist darunter zu verstehen?
Russlands Präsident ist zu einem zweitägigen Staatsbesuch in Nordkorea. Die USA sehen das mit großer Sorge. Der ukrainische Präsident Selenskyj begrüßt die neuen Regeln für westliche Waffen. Der Überblick.
Russlands Präsident ernennt seine Nichte zweiten Grades zur Stellvertreterin des Verteidigungsministers. Auch der Sohn eines früheren Ministerpräsidenten bezieht mit ihr den Posten.
Kurz vor dem Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin habe das nordkoreanische Militär Minen verlegt und Truppen an der Grenze stationiert. Das sagt ein Sprecher des Generalstabs der südkoreanischen Streitkräfte.
Um die anstehende Auslandsreise des russischen Präsidenten werden wie so oft Geheimnisse gewoben. Rüstungsfragen dürften ein wichtiges Thema sein.
Auf dem Weg hin zu direkten Gesprächen mit Russland ist noch viel politische Kärrnerarbeit zu leisten. Eine Lösung des Konflikts wird ohnehin nicht möglich sein, solange Putin unter „Frieden“ nur Unterwerfung versteht.
In einem Treffen mit der Leitung seines Außenministeriums bekräftigt Putin seine Kriegsziele. Seine Rede zielt auf den G-7-Gipfel und die Friedenskonferenz in der Schweiz.
Vor gut 20 Jahren führte Putin eine pauschale Einkommensteuer ein. Nun wird sie abgeschafft – um trotz des teuren Krieges noch Wahlversprechen zu finanzieren.
Es ist angerichtet, und zwar in der Tradition von Strindberg: Christian Lollike inszeniert „Very Rich Angels“ von Madame Nielsen an den Münchner Kammerspielen. Musk, Zuckerberg und Putin spielen mit.
Der ukrainische Präsident hat in seiner Rede vor dem Bundestag vor „prorussischen populistischen Losungen“ gewarnt. Die seien für andere europäische Länder noch gefährlicher als für die Ukraine. Es dürfe keine Kompromisse mit Putin geben.
Moskau erwägt, Gegner des Westens so zu bewaffnen wie dieser die Ukraine. Das zeigt ein Interesse daran, eine direkte Konfrontation zu vermeiden.
Zum Sankt Petersburger Wirtschaftsforum reiste einst auch die westliche Wirtschaftselite. Jetzt feiert Russland dort seine Kriegswirtschaft und es treten Nachkömmlinge von Putin-Vertrauten auf – in wichtigen Ämtern.
Russlands Herrscher gibt sich zuversichtlich, die Ukraine und den Westen auch konventionell niederzuringen. Die Präsidenten Boliviens und Simbabwes sitzen dabei an seiner Seite.
Der russische Präsident hat die AfD vor der Europawahl so reingewaschen, dass sie geradezu aprilscherzfrisch riecht. Treue wird vom Kreml eben belohnt.