Mit Liebe gegen Putin
Kremlgegner Ilja Jaschin tritt erstmals seit dem Gefangenenaustausch auf. Seine Anhänger begeistert er in Berlin auf Anhieb. Kann er die Opposition im Exil einen?
Kremlgegner Ilja Jaschin tritt erstmals seit dem Gefangenenaustausch auf. Seine Anhänger begeistert er in Berlin auf Anhieb. Kann er die Opposition im Exil einen?
Während die Kämpfe im westrussischen Grenzgebiet anhalten, wird über die Motive der Ukrainer gerätselt.
Die Rolle einer Regionalspitze in Russland ist die eines Administrators – ob im Kriegsfall oder bei einer Flut. So auch im Kursker Kriegsgebiet.
Mode für den Gefangenenaustausch: Die Kleidung der von Russland freigelassenen politischen Häftlinge steht im Kontrast zu den stilistischen Gepflogenheiten der Sowjetunion während des Kalten Krieges. Ein Gastbeitrag.
Hätte Putin die Ukraine nicht überfallen, würden die vom Vorstoß der Ukraine betroffenen Menschen in Russland in Frieden leben.
Ukrainische Einheiten sollen auf russisches Gebiet vorgedrungen sein. Präsident Putin spricht von einer „groß angelegten Provokation“.
Im März 2023 traf der Amerikaner einen Mann in einem Jekaterinburger Restaurant und wurde festgenommen. Das russische Fernsehen zeigt nun Aufnahmen davon. Sie sollen ihn als Spion darstellen. Dabei machte der Journalist nur seine Arbeit.
China, Russland, Iran und Nordkorea – agressive Autokratien schüren Selbstzweifel im Westen. Völlig zu Unrecht, sagt der Ökonom Holger Schmieding. Und zeigt, warum sich der Westen vor Putin und Co. nicht fürchten muss.
An die freigelassenen russischen Oppositionellen richten sich hohe Erwartungen. Ilja Jaschin sagt offen: Wie er außerhalb Russlands russische Politik machen soll, wisse er nicht.
Putins olympisches Spiel: Der Gefangenentausch Russlands mit dem Westen stellt abgründige Rekorde auf und sendet ein Signal an die Regime-Gegner im Ausland.
Der größte Deal seit Ende des Kalten Krieges: Russland und Belarus haben mit westlichen Staaten 26 Gefangene ausgetauscht. Eine Rekonstruktion und Analyse.
Putin empfängt die Freigelassenen feierlich und dankt den Geheimdienstmitarbeitern unter ihnen für ihre Treue. Er dürfte mit dem Austausch vor allem eines zeigen wollen: dass er seinen Agenten beisteht.
Russland und Belarus haben mit westlichen Staaten 26 Gefangene ausgetauscht. Rico Krieger kommt ebenso heim wie die Amerikaner Gershkovich und Whelan – und der in Deutschland verurteilte Krassikow.
Der FSB-Offizier Wadim Krassikow hat in Berlin einen Exil-Tschetschenen kaltblütig erschossen. Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Wer ist er – und wer war sein Opfer?
Während Russland und die Ukraine Geländegewinne melden, lehnen beide Seiten einen Waffenstillstand ab. Die Ukraine lädt Russland zu einem Friedensgipfel – aber Moskau lehnt ab.
Der EU-Außenbeauftragte Borrell hat ein Ministertreffen in Budapest abgesagt. Er darf das. Aber der interne Streit über die Absage schwächt Europa.
Russland hat immer wieder blutigen Terror gegen die Bevölkerung als bewusste Strategie eingesetzt. Das Muster ist schon aus Syrien bekannt. Ein bevorzugtes Ziel sind dabei immer wieder Kinderkliniken.
Putin und Assad wollten über die Lage im Nahen Osten sprechen. Spekuliert wird über ein Treffen mit Erdoğan unter Putins Vermittlung.
Russland galt als Schutzmacht Armeniens, tat aber nichts, als das Land die Region Nagornyj Karabach verlor. Dennoch warnt Putins Sprecher nun kaum verhohlen vor einer Hinwendung zum Westen.
Ein französisches Unternehmen will in Niedersachsen Brennelemente für Atomkraftwerke sowjetischer oder russischer Bauart herstellen – unter Beteiligung des russischen Staatskonzerns Rosatom. Das stößt auf Widerstand.
Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán hatte vor Kurzem Wladimir Putin getroffen. Nun zieht der EU-Außenbeauftragte Konsequenzen. Die wiederum stoßen auf Kritik.
Wo Kinder vor Frontsoldaten tanzen müssen: Schüler und ein ehemaliger Lehrer berichten, wie Russland in den besetzten ukrainischen Gebieten das Bildungssystem umkrempelt.
Hubert Seipel bekam von einem russischen Oligarchen eine sechsstellige Summe für Bücher über Russland. In einem Interview hatte er bestritten, Geld aus Moskau erhalten zu haben. Nun schließt ihn das Netzwerk Recherche aus.
Unter den angeblich neutralen russischen Athleten in Paris sind etliche, die online Sympathien für Putins Krieg ausdrücken: Das IOC muss sich eine Frage gefallen lassen: Wie passt das zu seiner Friedensbotschaft?
Der Prozess gegen den amerikanischen Journalisten endet unerwartet schnell. Das lässt vermuten, dass Gespräche über einen Austausch vorangekommen sein könnten.
Als Touristen getarnte Soldaten auf einer Fähre und Flugzeuge, die eine Notlandung machen: So könnte ein russischer Überraschungsangriff auf Gotland aussehen. Dafür will Schweden gewappnet sein.
Der Prozess gegen den Journalisten Evan Gershkovich endet unerwartet schnell. Der Journalist wurde zu 16 Jahren Haft verurteilt. Das lässt vermuten, dass Gespräche über einen Austausch vorangekommen sein könnten.
Der letzte Akt des Tyrannendramas: Die russische Regisseurin Schenja Berkowitsch wird demonstrativ grausam zu sechs Jahren Haft verurteilt. Ihre Theaterproduktion „Finist – heller Falke“ ist dafür nur ein Vorwand. Ein Gastbeitrag.
Die Bundesinnenministerin hat das Magazin „Compact“ verboten, weil dort zum Sturz der verfassungsmäßigen Ordnung aufgerufen worden sei. Wie sah die Hetze im Heft genau aus?
Sergej Karjakin rang einst um den Weltmeistertitel im Schach, inzwischen betreibt er Kriegspropaganda für Russland. Vom Weltverband wird er dafür gesperrt – von Putin mit einem Platz im Parlament belohnt.
Russland fälscht und überbaut die antike Stadt Chersones auf der Krim, die zum Weltkulturerbe gehört. Dort entsteht ein Park mit mehreren neuen Museen und einem Heiligtum – eigens für Putin.
Selenskyj will russische Vertreter bei dem nächsten Friedensgipfel sehen. Auch die USA sind dafür, Moskau weiter dagegen. In der EU ist man sich über den Umgang mit Putin uneins. Der Überblick.
Trump und Putin verbindet, dass sie die Biden-Regierung schlechtreden. Das Attentat von Pennsylvania bietet eine Gelegenheit dazu. Washington habe den Vorfall „provoziert“, heißt es aus Moskau.
Die Pressekonferenz nach dem NATO-Gipfel wurde zum kognitiven Leistungstest für Joe Biden. Zwar gab es kleine Patzer. Das eigentliche Problem aber war: Das Format selbst war eine Demütigung für den Präsidenten.
Der erste Besuch des Inders seit Kriegsbeginn bedeutet dem Kreml viel. Während Ärzte in Kiew um das Leben der Opfer des Luftschlags kämpfen, inszeniert Moskau ein Programm mit Hunden, Pferden und Elektromobilen.