Wie Putin den Tod für Russland verherrlicht
Putin beschreibt den Schlachtentod regelmäßig als sinnstiftend. Doch sind die Russen wirklich eher bereit als andere Völker, ihr Leben zu opfern? Ein Besuch auf dem „Pantheon der Vaterlandsverteidiger“.
Putin beschreibt den Schlachtentod regelmäßig als sinnstiftend. Doch sind die Russen wirklich eher bereit als andere Völker, ihr Leben zu opfern? Ein Besuch auf dem „Pantheon der Vaterlandsverteidiger“.
Zwei neue biographische Filme versuchen, in der Überhöhung und Verstellung die Wahrheit ihrer Figuren zu finden: In „Putin“ rechnet KI den russischen Präsidenten klein, in „Better Man“ wird der Popstar Robbie Williams zum Affen.
Putin entschuldigt sich für den Absturz des Passagierflugzeugs in Kasachstan. Dass die russische Flugabwehr das Flugzeug getroffen hatte, gestand der russische Präsident allerdings nicht ein.
Der Kreml-Chef Wladimir Putin hat sich bei einem Telefonat mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew dafür entschuldigt, dass sich „der tragische Vorfall im russischen Luftraum ereignete“.
Russland und die Slowakei werben für eine Friedenskonferenz auf slowakischem Boden. Als Vorbild für einen Frieden in der Ukraine dient dem slowakischen Regierungschef Robert Fico das Münchener Abkommen.
Baku geht von einem russischen Raketenschlag gegen sein Passagierflugzeug aus. Von Absicht spricht jedoch niemand.
Russland zeigt sich offen für Friedensgespräche in der Slowakei, erklärte Präsident Putin nach einem Treffen mit Premier Fico. Die Slowakei wird für ihre neutrale Position hervorgehoben, während Selenskyj die Haltung des Nachbarlandes kritisiert.
Keine Frage: Die Tür für Verhandlungen mit Russland muss offen sein. Doch zu glauben, dass Putin sie auch durchschreiten wird, ist derzeit bestenfalls naiv.
Ein nach Belgrad geflohener russischer Comiczeichner will möglichst viele Serben davon überzeugen, dass Putin ein Verbrecher ist. Leicht ist das nicht. Viele lieben Putin aus der Ferne.
Auf dem EU-Gipfel stritt der slowakische Ministerpräsident Robert Fico mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über das Ende des Gastransits. Daraufhin reiste Fico nun nach Moskau. Die EU schweigt.
Wladimir Putin hat den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico in Moskau empfangen. Laut Fico war das Treffen eine Reaktion auf die Ankündigung der Ukraine, keinen Transit von russischem Gas mehr zuzulassen.
Erschießung durch Vorgesetzte: Russland geht immer rücksichtsloser gegen Militärverweigerer und Deserteure vor. Wer ins Ausland flieht, muss damit rechnen, entführt zu werden.
Für das russische Regime wäre es ein großer Gewinn, wenn seine deutschen Propagandaverstärker bei der Wahl gestärkt werden.
Weihnachtsgeschenke auf den letzten Drücker auszusuchen, stresst jedes Jahr aufs Neue. Inspiration findet man auf dem diplomatischen Parkett: Hier gilt es, von Merkel, Putin, Schröder oder Steinmeier zu lernen.
In seiner jährlichen Presseshow hat Putin klargemacht, wie ein Frieden mit der Ukraine für ihn aussehen müsste: Akzeptieren würde er nur eine Vereinbarung, nach der er das Land jederzeit wieder angreifen könnte.
Der Putin-Vertraute Dmitrij Medwedjew droht Journalisten der „Times“ mit dem Tod. Die britische Regierung reagiert mit Bestimmtheit. Außenminister David Lammy zeigt sich mit seiner Lektüre – der „Times“.
Kurz vor Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hielt die BSW-Vorsitzende einen Einmarsch Moskaus noch für unwahrscheinlich. Das sieht sie nun anders – und distanziert sich von Putin. Doch Schuld am Krieg seien nicht nur die Russen.
Russlands Präsident spricht am Donnerstag viereinhalb Stunden: über die Wirtschaft, Raketen und Assads Entmachtung. Auf wesentliche Fragen gibt er dabei keine Antworten.
Auf seiner jährlichen Pressekonferenz in Moskau gibt sich der russische Präsident Wladimir Putin erwartungsgemäß siegessicher. Um eine vermeintliche militärische Überlegenheit zu demonstrieren, hat Putin unter anderem den USA ein "Raketenduell" angeboten.
Die Thüringer Koalition aus CDU, BSW und SPD steht. Katja Wolf (BSW) berichtet, wie diese überraschende Volte gelang und wie schwierig es nicht nur mit Koalitionspartnern war, sondern auch mit Parteichefin Sahra Wagenknecht.
In „Ici sont les Dragons“ beleuchtet Ariane Mnouchkine Putins Versuche, die Ukraine zu annektieren, mittels einer gut hundert Jahre umspannenden Geschichtslektion. Und erschöpft sich dabei in Tableaus, die kaum poetische Kraft entfalten.
Syriens früherer Herrscher ist nach Russland geflohen. Dort hat Baschar al-Assad politisches Asyl erhalten – ein seltener Status. Politische Auftritte dürfte ihm Wladimir Putin nicht zugestehen.
Jahrelang war Syrien ein Erfolg für Moskau. Jetzt ist schon fraglich, ob die russischen Militärstützpunkte in dem Land bestehen bleiben können.
Die abgestürzte russische Währung hat wieder etwas an Wert gewonnen. Am Freitagmittag überschritt sie die 100er-Marke zum Dollar.
Wegen der Sanktionen gegen russische Athleten hatte Wladimir Putin einst eine Gegenveranstaltung zu Olympia angekündigt. Doch das geplante Megaevent lässt noch immer auf sich warten.
Islamistische Rebellen haben große Teile der zweitgrößten Stadt Syriens eingenommen. Vom fehlenden Widerstand sind sie selbst überrascht. Die Schwächung al-Assads bringt die Türkei in eine günstige Position.
Auf bestürzende Weise rezeptlos gegen die extremen Ränder: Angela Merkel war bei Maybrit Illner zugegen, als sei sie nie weg gewesen.
Explosionen, herabfallende Trümmer, Flugabwehrfeuer: Wieder mussten in der Nacht Zigtausende Ukrainer stundenlang in Schutzräumen ausharren. Putin droht, als nächstes „Entscheidungszentren in Kiew“ anzugreifen.
Putins Seelenverwandter kommt ins Weiße Haus: Welche Perspektiven der Zukunft eröffnen sich für Russland? Ein Waffenstillstand wie in Korea scheint möglich.
Moskau hat die gesamte Wirtschaft Russlands dem Angriffskrieg in der Ukraine untergeordnet. Bleiben die Militärausgaben so hoch wie derzeit, sind die Reserven in anderthalb Jahren aufgebraucht, schreibt unser Kolumnist.
Merkels Autobiographie +++ Mit Putin reden? +++ Sankt Hedwig in Berlin +++ Spitfire +++ Politische Inszenierung
Laut BND-Chef Bruno Kahl steigt das Risiko, „dass sich irgendwann die Frage eines NATO-Bündnisfalls stellt“. Zudem gibt es offenbar Zweifel, ob der künftige US-Präsident Trump zu den NATO-Verpflichtungen steht.
In ihren Memoiren schildert Angela Merkel ausführlich ihre Begegnungen mit dem russischen Präsidenten. Zugleich plädiert sie für Verteidigungsausgaben in einer Höhe, die Deutschland in ihrer Regierungszeit nie erreichte.
Seit dem Einschlag von Putins „neuer Mittelstreckenrakete“ in der Ukraine gibt es mehrere Namen für die Waffe. Was dahinter steckt – und warum die Waffe wohl schwer abzufangen ist.