Zuflucht im Ländle
Baden-Württemberg will 1000 yezidische Frauen aufnehmen, die von IS-Kämpfern missbraucht wurden. Die ersten 23 von ihnen sind nun angekommen. Das Land lässt sich das einiges kosten.
Baden-Württemberg will 1000 yezidische Frauen aufnehmen, die von IS-Kämpfern missbraucht wurden. Die ersten 23 von ihnen sind nun angekommen. Das Land lässt sich das einiges kosten.
Nach Freiburgs Pokal-Aus klagt Trainer Streich. Mit seinem allzu wortgewaltigen Einsatz und der Griesgram-Attitüde scheint er sich aber, mit Verlaub, zu verrennen. Und weder sich noch seinem Team einen Gefallen zu tun.
Die Kosovaren verlassen in Massen ihr Land, die Regierung bittet um Hilfe. Die Zahl der Asylbewerber steigt dramatisch an. Jetzt werden Bundesregierung und die Europäische Union aktiv.
Der Spitzenkandidat der CDU Baden-Württemberg, Guido Wolf, läuft sich warm für sein Duell mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Im Gespräch mit der F.A.Z. gibt er erste Einblicke in seine politische Agenda und hält sich alle Machtoptionen offen.
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann will traumatisierte Frauen aus dem Irak und Syrien aufnehmen - das ist viel komplizierter als gedacht.
Die Grünen zeigen sich auf ihrem Parteitag in Hamburg pragmatisch. Es gibt breiten Applaus für den umstrittenen Asylkompromiss und selbst für einen Bundeswehr-Einsatz im Irak zeigt sich die Partei offen.
Zum Auftakt des Parteitags der Grünen schwört Cem Özdemir die Delegierten auf einen neuen Kurs ein - gegen einen „Veggie Day“ und für eine freiheitliche Gesellschaft. Die Mehrheit stimmt dem neuen Grundsatzpapier zu.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann spricht auf dem Parteitag der Grünen in Hamburg gleich zweimal. Ein Scherbengericht über den Asylkompromiss soll verhindert werden. Außerdem soll deutlich werden, was die alten Werte der Grünen sind.
Die CDU in Baden-Württemberg will 2016 wieder zurück an die Macht. In einer Mitgliederbefragung wird über den Spitzenkandidaten entschieden: Landtagspräsident Guido Wolf oder der CDU-Landeschef Thomas Strobl. Heute abend kommt es zum Aufeinandertreffen.
Der Bildungsplan der Landesregierung von Baden-Württemberg treibt viele Eltern auf die Barrikaden, obwohl es nicht einmal einen Entwurf gibt. Empört sind viele über den Passus zur Sexualerziehung, der die „Vielfalt“ und die Gleichwertigkeit sexueller Orientierungen in den Vordergrund stellt.
Winfried Kretschmann verlangt von seiner Partei, eine „klassische Wirtschaftspartei“ zu werden, und greift damit die CDU an. Meint er es ernst oder ist das nur der Auftakt zum Wahlkampf im Südwesten?
Seiner Partei hat Winfried Kretschmann schon oft die Leviten gelesen. Nun fordert der baden-württembergische Ministerpräsident die Grünen zu einer inhaltlichen Neuausrichtung auf, die es in sich hat.
Das türkische Außenministerium kritisiert eine aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung übernommene Karikatur in einem baden-württembergischen Schulbuch, die angeblich Präsident Erdogan verunglimpft. Ministerpräsident Kretschmann weist die Vorwürfe zurück.
Die Bilanz von Boris Palmer als Oberbürgermeister in Tübingen kann sich sehen lassen. Doch der Grüne ist ein Provokateur im Rechthabermodus. Deshalb wird es bei der Wahl an diesem Sonntag spannend.
Wohin mit den vielen Flüchtlingen? Viele Kommunen schlagen Alarm. Der Stuttgarter Regierungschef Kretschmann sieht den Bund in der Pflicht, will aber auch selbst mehr Geld in die Hand nehmen.
In Baden-Württemberg treffen sich am Montagnachmittag Flüchtlingsorganisationen, Kirchen und kommunale Spitzenverbände, um über die Unterbringung von Asylbewerbern zu beraten. Die Zahl der Flüchtlinge im Land war seit 2012 sprunghaft gestiegen.
Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer ist für sein aufbrausendes Temperament bekannt. Dass er sich ausgerechnet im Wahlkampf mit öffentlichen Entgleisungen unbeliebt macht, bereitet sogar den grünen Parteifreunden Sorgen.
Dank Winfried Kretschmann ist der Bundesrat der Linie der Regierung gefolgt: Das Asylrecht ist das falsche Instrument, um die Lage der Roma in ihren Herkunftsstaaten zu verbessern. Genau das aber muss das Ziel sein.
Winfried Kretschmann war der einzige Grüne, der dem Asylkompromiss im Bundesrat zustimmte. Damit stellte er sich gegen seine Partei. Die Interessen des Landes waren für ihn wichtiger.
Der Bundesrat hat am Freitag der Reform des Asylrechts zugestimmt. Damit können Asylbewerber aus Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina leichter in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt werden.
Wie viel Geld müssen die reichen Bundesländer für die armen zahlen? Der Streit wird heftiger. Bayerns Finanzminister Söder fordert mehr Aufsicht über verschuldete Bundesländer - ähnlich wie in der Eurozone.
Die EU-Kommission hat Bedenken wegen der Besteuerung von Apple. Die Weltbank kürzt wegen der Ukraine-Krise die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft.
Jürgen Trittin ist gescheitert. Er hat die Grünen in die Sackgasse geführt. Die Kampfzeit der Partei ist vorbei. Endlich.
Heute Vormittag diskutiert der Landtag von Baden-Württemberg wieder über die geplante Fusion der Rundfunkorchester des Südwestrundfunks. Diese Orchesterabschaffungsdebatte im Süden geht uns alle an.
In Baden-Württemberg korrigiert die grün-rote Koalition ihren Plan zur Toleranzerziehung: „Sexuelle Vielfalt“ wird doch keine „solitäre Rolle“ spielen. Die Opposition lobt den Sinneswandel.
Früher zeigte Thomas Strobl gern klare Kante. Heute liefert er, was der politische Markt verlangt. Bald will er Baden-Württembergs Ministerpräsident werden – und erfindet sich mal wieder neu.
Fukushima, Stuttgart 21 und die Mappus-ENBW-Affäre: Vor drei Jahren wurde die Stuttgarter Koalition an die Macht gespült. Und nun? Bei Grün-Rot häufen sich die Fehler, Ministerpräsident Kretschmann erweist sich als führungsschwach.
Der grüne Verkehrsminister Winfried Hermann hat einen Problemberg aufgehäuft. Insbesondere den Straßenbau hat er vorsätzlich vernachlässigt und dafür Millionengelder vom Bund verschmäht.
Im Streit über das Verhalten des Stuttgarter Oberbürgermeisters Fritz Kuhn (Grüne) beim Bau des neuen Bahnhofs ruft Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) den Koalitionspartner SPD zur Ordnung.
Der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann hat die geplante Bundesratsinitiative zur doppelten Staatsangehörigkeit verteidigt. „Wir sollten um jede Person kämpfen, die bereit ist, zu uns zu kommen“, sagte er. Die CDU sieht darin ein „Spiel mit dem Feuer“.
Die Lehrergewerkschaft GEW hat im Streit über das Thema „sexuelle Vielfalt“ im künftigen Bildungsplan in Baden-Württemberg ein Kompromissangebot vorgelegt. Der Plan soll erst für das Schuljahr 2016/2017 in Kraft treten.
Was Bayern und Baden-Württemberg zu den „Eckpunkten“ Sigmar Gabriels zu sagen haben, wird den Wirtschaftsminister nicht umhauen. Er hat ein Mittel gefunden, um die Länder am goldenen Zügel zu führen.
Bayern und Baden-Württemberg fordern einen nationalen Konsens über die Umsetzung der Energiewende. Die Ministerpräsidenten Seehofer und Kretschmann verlangen, dass Windkraftanlagen auch an schwächeren Standorten weiter rentabel betrieben werden können.
In Hessen wird eine schwarz-grünen Regierung immer wahrscheinlicher - auch das Streitthema Flughafen ist ausgeräumt. Das belebt in der Bundespartei die Richtungsdebatte. Die Realos wollen nun ihren Einfluss mehren.
Die im Koalitionsvertrag vereinbarte abschlagsfreie Rente mit 63 könnte den Boden für eine neue Frühverrentungswelle bereiten. Jeder zweite Mann könnte profitieren, Frauen wären seltener begünstigt.
In Baden-Württemberg feiern die Grünen Halbzeit: Nach einer halben Legislaturperiode an der Macht geht es der Partei recht gut. Nur in Berlin wird man kaum ernstgenommen.