Einheit trotz tiefer Gräben
Nach sieben Jahren bilden Hamas und Fatah wieder eine gemeinsame Regierung. Wie wenig aber auch das neue Kabinett zu sagen hat, zeigte sich schon während der Vereidigung.
Nach sieben Jahren bilden Hamas und Fatah wieder eine gemeinsame Regierung. Wie wenig aber auch das neue Kabinett zu sagen hat, zeigte sich schon während der Vereidigung.
Die israelische Regierung will härter gegen Hassangriffe radikaler Siedler durchgreifen. Die Siedler sehen sich allerdings eher als Opfer von Übergriffen denn als Täter – und reagieren mit noch mehr Gewalt.
Fast täglich verüben radikale Siedler im Westjordanland Angriffe auf Palästinenser, Araber und Christen. Jetzt wurden mehrere israelische Jugendliche wegen rassistischer Hassparolen gegen Araber festgenommen.
Seit neun Monaten laufen die Friedensgespräche zwischen Israel und Palästina, nun drohen sie zu scheitern. Anfang nächster Woche läuft die Frist für eine Fortsetzung der Verhandlungen ab.
In Kürze erscheint „Breaking News“, der neue Roman von Frank Schätzing, Thriller und Geschichtslektion, Startauflage: 500.000 Stück. Was steckt im Buch? Was dahinter? Ein Besuch.
Bundeskanzlerin Merkel will mit Israels Premier Netanjahu über den stockenden Friedensprozess reden, vor allem die Siedlungspolitik sieht sie kritisch. Der israelische Historiker Segev hofft, Deutschland werde das selbstzerstörerische Israel retten.
Damit Israel einem Friedensabkommen mit den Palästinensern zustimmt, erhöht die EU den Druck. „Die Seite, die für das Scheitern der Verhandlungen verantwortlich sein wird, muss mit Konsequenzen rechnen“, sagte der EU-Botschafter in Tel Aviv der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Als EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in der Knesset über den Wasserverbrauch von Israelis und Palästinensern sprach, ging es hoch her. Zahlen sind im Nahost-Konflikt immer hochpolitisch – und selten verlässlich.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz eine „selektive Wahrnehmung“ der Lage in Nahost vorgehalten. Zuvor hatten nationalreligiöse Abgeordnete Schulz’ Rede vor der Knesset mit Zwischenrufen gestört.
Während des „Super Bowl“ machte die Schauspielerin Scarlett Johansson Werbung für die Sprudelgeräte von Soda Stream. Nun ist der israelische Hersteller zwischen die Fronten einer Boykottdebatte geraten.
In Israel wächst die Sorge angesichts zunehmender europäischer Boykotte. Die Regierung Netanjahu weiß noch nicht, wie sie damit umgehen soll.
Im Westjordanland bieten israelische Soldaten ein Anti-Terror-Training an, Schießübungen inklusive. Ein Grenzfall des Tourismus im Selbstversuch.
Der verstorbene Ariel Scharon war ein eigenwilliger und draufgängerischer Politiker. Bevor er vor acht Jahren ins Koma fiel, überraschte er sein Land mit einem radikalen Kurswechsel in der Gaza-Frage.
Vor fast genau acht Jahren fiel der israelische Likud-Politiker Ariel Scharon nach einer Hirnblutung ins Koma. Nun ist Scharon in einer Klinik in Tel Aviv gestorben. Er stand für die Siedlungsgeschichte Israels wie kein anderer.
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann trifft Siedler aus dem Westjordanland. Danach schreiben israelische Medien von einer „neuen Lobby im Bundestag“ für den Siedlungsbau. Connemann fühlt sich missverstanden - und ist „bestürzt“.
Israel setzt zum Jahreswechsel ein Zeichen des guten Willens und lässt 26 palästinensische Häftlinge frei. Im Friedensprozess zeichnen sich währenddessen neue Spannungen ab.
Bei Bethlehem bieten Palästinenser Zimmer für Touristen an. So können christliche Pilger auch etwas über den Nahostkonflikt lernen.
In Jerusalem ist alles politisch, selbst der Naturschutz. Israels neuester Nationalpark nimmt den Palästinensern Bauland. Dabei wächst die Wohnungsnot in der arabischen Bevölkerung.
Nach Schätzungen der Weltbank verliert die palästinensische Wirtschaft jedes Jahr rund 3,4 Milliarden Dollar, weil sie von Israel besetzte Gebiete nicht nutzen kann.
Die Angreifer hatten es auf die Kreuze abgesehen. Sie zertrümmerten sie mit Felsbrocken. Selbst das Grab eines kleinen Jungen verschonten die Täter nicht.
Unter palästinensischen Jugendlichen gärt es. Viele wenden sich von der Politik ab – und träumen doch davon, es den jungen Tunesiern oder Ägyptern gleichzutun. Vor allem in Gaza herrschen Angst und Hoffnungslosigkeit.
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat die Planungen für 23.000 neue Wohnungen in Ostjerusalem und im Westjordanland vorerst gestoppt. Doch die Friedensverhandlungen bleiben schwierig. In Afula erstach ein Palästinenser einen israelischen Soldaten.
Israel will ungeachtet der internationalen Kritik neue Wohnungen in den besetzten Gebieten bauen. Palästinenserpräsident Abbas drohte daraufhin mit dem Abbruch der Nahost-Friedensverhandlungen.
hcr. JERUSALEM, 6. November. Der amerikanische Außenminister John Kerry hat Israel aufgefordert, den Siedlungsbau im besetzen Westjordanland und in ...
Die israelische Armee hat im Gazastreifen vier Palästinenser getötet. Es soll sich um Mitglieder der radikal-islamischen Hamas handeln.
Israel hat 26 palästinensische Häftlinge freigelassen. Fast alle hatten Israelis umgebracht. Während es in Israel zu heftigen Debatten kommt, fließen bei den Palästinensern Freudentränen.
Vor vierzig Jahren begann der Jom-Kippur-Krieg. Der arabische Angriff auf Israel am 6. Oktober 1973 brachte das Land an den Rand einer Niederlage. Der Schock wirkt bis heute nach.
Israelis und Palästinenser treffen sich erstmals seit 2010 wieder in Jerusalem. Und wollen dabei nicht gesehen werden.
Nach einem Raketenangriff radikaler Palästinenser hat Israels Luftwaffe Ziele im Gazastreifen beschossen. Vor den Friedensgesprächen am Mittwoch kündigte Jerusalem den Bau Tausender Wohnungen im Westjordanland an.
Kurz vor der nächsten Runde in den Friedensgesprächen hat die israelische Regierung 1200 neue Wohnungen ausgeschrieben. Der palästinensische Chef-Unterhändler sagte, das solle die Friedensgespräche zum Scheitern bringen.
Im israelisch besetzten Westjordanland finanziert die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau den Palästinensern eine Mülldeponie. Siedler, Israelis und Umweltschützer laufen Sturm.
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat eine diplomatische Offensive begonnen. Sie soll verhindern, dass die EU neue Förderrichtlinien in Kraft setzt, die besetzte Gebiete ausschließen.
So klar wie nie zuvor unterscheidet die EU-Kommission zwischen Israel und den besetzten Gebieten. In letztere soll kein EU-Geld mehr fließen. Die israelische Regierung nennt das „einen großen Fehler“.
In den Palästinensergebieten sind selbst die Küchengespräche eine politische Angelegenheit. Was auf den Tisch kommt, das hängt von Israel ab. Oder vom Nachschub der Schmuggler.
Die Führung der Hamas steht bei Ägyptens Armee nicht hoch im Kurs. Sie scheint nun wie paralysiert.
Ein 23 Jahre alter Palästinenser aus einem Flüchtlingslager in Gaza ist Sieger der Castingshow „Arab Idol“. Zehntausende feierten und tanzten nach dem Triumph bis spät in die Nacht.