Krieg, bis ihn alle lieben
Pandemie, Rassismus, Polizeigewalt – Amerika könnte einen Landesvater gebrauchen, der Trost spendet und Zuversicht verbreitet. Doch im Weißen Haus sitzt ein Narziss, der nur mit einer Person mitfühlt: sich selbst.
Pandemie, Rassismus, Polizeigewalt – Amerika könnte einen Landesvater gebrauchen, der Trost spendet und Zuversicht verbreitet. Doch im Weißen Haus sitzt ein Narziss, der nur mit einer Person mitfühlt: sich selbst.
In der Krise spitzt sich der Konflikt zwischen Präsident Donald Trump und Washingtons Bürgermeisterin Muriel Bowser zu. Sie beschwerte sich über den Einsatz der Armee in ihrer Stadt. Doch sie hat wenig Macht.
Der Streit zwischen den Vereinigten Staaten und China geht in die nächste Runde. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Richard Grenell war als Botschafter so knallig wie sein Präsident Donald Trump. Jetzt tritt er in Berlin ab – und könnte im amerikanischen Wahlkampf noch eine prominente Rolle spielen.
Eigentlich sollte die zweite Ostsee-Gasleitung seit Monaten fertig sein. Doch nach amerikanischen Sanktionsdrohungen sind die Bauarbeiten gestoppt. Das Baukonsortium kämpft an vielen Fronten.
Präsident Donald Trump und seine Frau Melania haben in Washington einen Schrein besucht, der dem früheren Papst Johannes Paul II. gewidmet ist.
Im Schatten des Kampfes gegen Polizeigewalt zerstören Kriminelle in Amerika Geschäfte und rauben Einkaufszentren aus – während die Beamten anderweitig im Einsatz sind.
Als die Ausschreitungen Washington erreichten, wurde Donald Trump in einen Bunker gebracht. Seit das bekannt wurde, inszeniert sich der Präsident als Oberbefehlshaber im Kampf gegen linke Anarchisten.
In einer Rede übt der demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden scharfe Kritik an Donald Trump. Dessen Besuch bei einem Schrein für Johannes Paul II. stößt auf heftige Kritik der katholischen Kirche.
In Washington wurden schon Black Hawks eingesetzt, um Randalierer im Tiefflug einzuschüchtern. Können anderswo die Gouverneure einen Armeeeinsatz verhindern? Und warum nennt Trump die Antifa eine Terrororganisation? Die wichtigsten Antworten.
Präsident Trump droht, die Unruhen im ganzen Land mit der Armee niederzuschlagen. Er will sich notfalls über den Willen der Gouverneure hinwegsetzen. Aus seiner eigenen Partei kommt kaum Gegenwind.
Viele vermissen einen Staatsmann wie Barack Obama. Im Zuge der Unruhen gilt das umso mehr. Der frühere Präsident steht für ein anderes Amerika und teilt gegen seinen Nachfolger Donald Trump aus. Kann das gutgehen?
Der Tod George Floyds durch Polizeigewalt entfesselt eine Wut auf das System. In Washington muss Präsident Trump für eine Stunde in den Bunker. In Minneapolis schlagen Demonstranten einen Lkw-Fahrer, der hupend in die Menge fuhr.
In Atlanta verletzt ein Wurfgeschoss einen Polizisten. In New York fährt ein Polizei-SUV in eine Menschenmenge. In Richmond wird ein Brand gelegt. Präsident Trump setzt auf die Armee, um „Amerika wieder großartig zu machen“.
Der G7-Gipfel in Amerika wird verschoben. Das Treffen war für Mitte Juni geplant, Merkel hätte wegen Corona nicht anreisen wollen. Trump will die G7 nun um einige Länder erweitern. Moskau will aber nicht bloß Zuschauer sein.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird nach derzeitigem Stand der Einladung von Präsident Donald Trump zu einer persönlichen Teilnahme am G7-Gipfel im Juni in Washington nicht folgen. Hintergrund ist die Corona-Pandemie.
Wegen der Corona-Pandemie will Angela Merkel nicht zum G-7-Gipfel Ende Juni nach Amerika fliegen. Zunächst war das G-7-Treffen als Videokonferenz geplant, doch in dieser Woche lud Donald Trump die Regierungschefs ein, nach Washington zu kommen.
Das Justizministerium in Washington geht davon aus, dass Pjöngjang sich über ein Betrugsnetz 2,5 Milliarden Dollar verschafft hat. Nun soll der Zugang zu Amerikas Finanznetz gekappt werden.
Amerikas Präsident Donald Trump ist erzürnt über einen Faktencheck auf Twitter. Noch heute will er deshalb eine neue Verordnung zum Umgang mit sozialen Netzwerken unterzeichnen.
In der chinesischen Provinz Xinjiang sind laut Menschenrechtsaktivisten mehr als eine Million Uiguren und andere Muslime in Haftlagern eingesperrt. Nun will Amerika die Regierung in Peking dafür bestrafen.
Der scheidende amerikanische Botschafter in Deutschland deutet neue Sanktionen gegen die im Bau befindliche Nord-Stream-Gasleitung an. Mehrere Möglichkeiten kämen in Frage.
Fast 100.000 Menschen sind in Nordamerika an den Folgen von Covid-19 gestorben. Besonders die Ureinwohner trifft es hart. In der Navajo Nation, dem größten Reservat amerikanischer Ureinwohner, haben sich pro Kopf mehr Menschen angesteckt als im ganzen Land.
Wer glaube, Amerika werde Deutschland in Ruhe lassen, kenne die Vereinigten Staaten nicht, sagt Richard Grenell. Politiker von Grünen und Linken hatten seinen möglichen Rückzug vorher begrüßt.
Wegen der Corona-Pandemie sollte das Treffen der sieben Staaten eigentlich als Telefonkonferenz abgehalten werden. Nun schlägt die amerikanische Regierung allerdings ein physisches Treffen vor.
Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen steht in Washington hoch im Kurs. Zur zweiten Amtszeit bekommt sie hochkarätige Glückwünsche, und Waffenlieferungen gibt es weiterhin, obwohl China sich darüber ärgert.
Generalinspekteure in Ministerien sollen eigentlich Fehler der Regierungsarbeit finden und abstellen. Doch Donald Trump scheint daran nicht gelegen. Und so ist der Job schon für viele zum Schleudersitz geworden.
Senator Richard Burr ist als Vorsitzender des Geheimdienstausschusses zurückgetreten. Er soll mit seinem Wissen über das Coronavirus Insider-Geschäfte an der Börse gemacht haben. Der Republikaner ist nicht der Einzige, der sich gegen diesen Vorwurf wehrt.
Über eine Verschiebung der Wahlen habe er noch nicht einmal nachgedacht, sagte Donald Trump kürzlich. Sein Schwiegersohn Jared Kushner schloss dies nun nicht aus. Zur Corona-Politik der Republikaner passt das nicht.
Der amerikanische Präsident geht weiter auf Distanz zu seinem Corona-Berater. Anthony Fauci hat davor gewarnt, bald wieder mit dem Schulbetrieb zu beginnen. Trump nennt die Mahnung „inakzeptabel“. Das Virus wirke sich „sehr wenig“ auf jüngere Menschen aus.
Melania Trump wendet sich in der Corona-Krise dem Volk zu – mit Anleitungen zum Maskentragen und Rätseln für Kinder. Das öffentliche Engagement kostet die Ehefrau des 45. Präsidenten weit mehr Überwindung als ihre Vorgängerinnen.
Venezuelas Oppositionsführer galt als Hoffnungsträger. Dass Söldner offenbar Präsident Maduro und weitere Repräsentanten des Regimes töten wollten, bringt ihn in Erklärungsnot. Denn die Spuren führen bis in das Apartment seines Beraters.
Prominente Geistliche warnen davor, dass dubiose Mächte die Pandemie nutzten, um Bürger- und Menschenrechte außer Kraft zu setzen. Würdenträger machten sich damit gemein mit Verschwörungstheoretikern, kritisiert die Laienbewegung „Wir sind Kirche“.
Der Wirtschaftsprofessor Scott Galloway zählt zu den schärfsten Kritikern der amerikanischen Technologiegiganten. Er fordert ihre Zerschlagung – erst recht wegen der Corona-Krise.
Paukenschlag in der Russland-Affäre: Gegen den früheren Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn wird nicht mehr ermittelt. Präsident Trump hatte ihn wiederholt als unschuldig bezeichnet – und nannte ihn nun einen „Helden“.
In der größten Volkswirtschaft der Welt herrscht Massenarbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote ist nun zweistellig.
Der amerikanische Präsident verbreitet in der Corona-Krise optimistische Parolen. Die vergangenen Wochen bezeichnet Trump als „Horrorshow“. In der jetzigen Form wird es die Taskforce im Weißen Haus bald nicht mehr geben.