Das Jahr der verpassten Chancen
Der G-20-Gipfel, der an diesem Wochenende stattfindet, sollte für Saudi-Arabien zu einer Gelegenheit werden, sein ramponiertes Image wieder aufzubessern. Stattdessen gerät Riad nun außenpolitisch ins Hintertreffen.
Der G-20-Gipfel, der an diesem Wochenende stattfindet, sollte für Saudi-Arabien zu einer Gelegenheit werden, sein ramponiertes Image wieder aufzubessern. Stattdessen gerät Riad nun außenpolitisch ins Hintertreffen.
Amerikas Präsident wird an beiden Tagen virtuell beim G-20-Gipfel unter dem Vorsitz des saudi-arabischen Königs Salman dabei sein. Seine Teilnahme war bislang nicht sicher gewesen.
Der Anwalt von Donald Trump hat mit einer fast zweistündigen Verbalattacke gegen Journalisten und Demokraten für Aufsehen gesorgt. Im Internet gab es Spott – auch weil Giuliani offenbar Haarfärbemittel über das Gesicht lief.
Der republikanische Mehrheitsführer im Senat hat es seit der Wahl vermieden, Trump zu kritisieren. Nun aber hat Mitch McConnell dem Präsidenten widersprochen.
Israel schafft Fakten, solange Donald Trump noch im Weißen Haus ist. Jerusalem wird vom palästinensischen Westjordanland abgeschnitten und faktisch Israel einverleibt.
Donald Trumps Corona-Politik dient längst dem eigenen Vermächtnis-Management. Doch der gewählte Präsident Joe Biden verlangt eine „geteilte Verantwortung“ im Krisenmanagement.
Lange traute sich niemand, der Aggressivität der Kommunisten in Asien entgegenzutreten. Nun will Berlin gemeinsam mit Paris Brüssel zu einem klareren Handeln im indo-pazifischen Raum drängen. Ob und wann dies gelingt, steht in den Sternen.
Tausende Anhänger des scheidenden Präsidenten versammelten sich am Samstag in Washington D.C., um ihre Zweifel über den Wahlausgang zu untermauern. Einige Demonstranten wollen den Wahlbetrug mit eigenen Augen erlebt haben.
Tausende Anhänger von Donald Trump haben in Washington gegen die Abwahl des Präsidenten demonstriert. Sie zeigten sich auch resistent gegenüber den behördlichen Angaben, die Wahl sei „die sicherste in der amerikanischen Geschichte“ gewesen.
Bei einer Kundgebung in Washington protestierten am Samstagnachmittag Tausende Anhänger gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl. Auch Donald Trump ließ sich blicken, hatte dann aber Besseres zu tun.
Große amerikanische Sender haben die Sieger in den letzten beiden Bundesstaaten gekürt: Joe Biden holte demnach Georgia, Trump gewann in North Carolina. Das Weiße Haus beharrt hingegen weiter darauf, dass Trump die Wahl gewonnen hat.
Bidens Sieg, und nun? +++ Pädophilie +++ Shakespeares Gefährte +++ Olaf Scholz im Interview +++ Schule und Islamismus +++ Islamismus in Frankreich +++ Tom Petty
Warum kämpft Trump bis zum letzten Tweet um das Weiße Haus? Schon wegen Bidens Schäferhunden.
Das Weiße Haus setzt 31 chinesische Großunternehmen auf eine Schwarze Liste. Anleger und Investoren aus Amerika müssen ihre Beteiligungen nun verkaufen. Die Börsenkurse einiger chinesischer Unternehmen verloren daher deutlich.
Noch-Präsident Trump will den Wahlsieg von President-elect Biden nach wie vor nicht anerkennen und legt ihm Steine in den Weg. Doch die Basis seiner Unterstützer wird immer brüchiger. Ex-Präsident Obama warnt vor einem „gefährlichen Pfad“ für die Demokratie.
Ron Klain war bei Joe Biden schon in Ungnade gefallen. Nun soll er dessen Stabschef werden. Der gewählte Präsident sendet mit der Benennung des Washington-Insiders auch ein Signal an Trump.
Joe Biden ist erst der zweite Katholik im Weißen Haus. Das kommt nicht von ungefähr: Lange hat man Katholiken nicht zugetraut, Politik und Religion zu trennen. Gilt das auch für den neu gewählten Präsidenten?
Am Mittwochabend kündigt Biden die Ernennung des Demokraten Ron Klain zu seinem Stabschef an. Klain arbeitete erstmals 1989 für Biden und gilt seither als enger Vertrauter des zukünftigen amerikanischen Präsidenten.
Der 59 Jahre alte Klain war schon zur Zeit von Bidens Vize-Präsidentschaft als dessen Stabschef tätig und in der Obama-Regierung zuständig für die Maßnahmen gegen die Ebola-Epidemie. Gegen Trumps Umgang mit der Corona-Pandemie fand er klare Worte.
Joe Biden lässt sich von Donald Trumps Verhalten nicht beirren. Im Übergangsteam weiß er drei langjährige Mitstreiter an seiner Seite. Wer sind die wichtigsten Männer um den gewählten Präsidenten?
Nachdem der amtierende amerikanische Präsident Donald Trump vor zwei Tagen Verteidigungsministers Mark Esper entlassen hat, hat das Weiße Haus nun Ämter im Pentagon mit Gefolgsleute Trumps besetzt. Noch immer hat Trump das Wahlergebnis der Präsidentenwahlen nicht anerkannt und keine Schritte eingeleitet, um sein Amt an seinen Rivalen Joe Biden zu übergeben.
Vor zwanzig Jahren hat Clay Johnson die Amtsübernahme von George W. Bush vorbereitet. Obwohl er nicht wusste, ob Bush wirklich gewählt war. Das sollte auch Joe Biden machen, sagt er im Interview.
Donald Trump wollte erzwingen, dass zumindest das amerikanische Geschäft von Tiktok unter Kontrolle amerikanischer Besitzer kommt. Jetzt ist die Lage unklar. Die chinesische Muttergesellschaft wehrt sich vor Gericht gegen die gesetzte Verkaufsfrist.
Der Vatikan hat die Untaten des früheren Kardinals McCarrick untersucht. Die Schuld für Versäumnisse bei der Aufklärung lägen beim früheren Papst Johannes Paul II. Papst Franziskus habe entschlossen gehandelt, heißt es aus Rom.
Mit den Bidens ziehen auch wieder Hunde ins Weiße Haus ein. „First Pets“ waren bis zum Einzug Donald Trumps beinahe obligatorisch im Oval Office – darunter auch exotische Exemplare wie Tiger und Seidenraupen.
Der abgewählte Präsident feuert den Pentagon-Chef, seine Regierung lässt Bidens Vorausteam auflaufen, sein Justizminister betreibt Ermittlungen wegen Wahlbetrugs. Und die Republikaner stärken ihm den Rücken. Kann Trump sich alles erlauben?
China hat dem gewählten amerikanischen Präsidenten Biden immer noch nicht gratuliert. Dem Propagandaapparat käme Chaos nach der Wahl in Amerika gelegen – vor allem aber fürchtet Peking den Zorn Trumps.
Einst waren sie dem Kaiser vorbehalten, heute sind Goldfische beliebte Farbtupfer im Gartenteich. Und ihre Kulturgeschichte begeistert sowohl Historiker als auch Genetiker.
Für den künftigen Präsidenten war Jill Biden einst die Rettung. Die Lehrerin aus Philadelphia brachte nach Schicksalsschlägen wieder Stabilität in Joe Bidens Familie. Ihre Rolle als neue First Lady wird zentral sein. Ein Porträt.
In seinen Glückwünschen an Joe Biden hebt Boris Johnson die Gemeinsamkeiten hervor. Einem Thema geht er dagegen tunlichst aus dem Weg.
Amerikas Präsidenten sind traditionell Hundeliebhaber und brachten ihre Vierbeiner mit ins Weiße Haus. Donald Trump war seit hundert Jahren der erste Mann im Amt, der keinen Hund hatte. Das könnte sich nun wieder ändern.
Joe Biden hat die Wahl gewonnen. Doch Amerikas Noch-Präsident Trump hat mitten in einer Pandemie und Wirtschaftskrise Millionen Wählerstimmen hinzugewonnen. Er wird weiterkämpfen – und seine Bewegung bleiben.
Hupkonzerte, tanzende Menschen, spontane Gefühlsausbrüche – lange schien Amerika nicht mehr so ausgelassen. Auch vor dem Weißen Haus feierten viele den künftigen Präsidenten.
Verbarrikadiert sich Trump jetzt im Weißen Haus? Das muss nicht die größte Sorge des gewählten Präsidenten sein. Viel gefährlicher könnte für Biden werden, was Trump nach seinem Auszug tut.
Joe Biden gewinnt die Präsidentenwahl in Amerika. Nachdem der Vorsprung für den Demokraten in Pennsylvania größer wird, legen sich mehrere amerikanische Medien auf den Sieger fest. Biden ruft zur Versöhnung auf, Donald Trump will seine Niederlage nicht anerkennen.
Amerika hat keinen Bundeswahlleiter. Ein offizielles Ergebnis gibt es erst im Januar. Die Medien füllen die Lücke. Wie tun sie das? Warum zögern sie noch? Und: Kann Trump ihnen trauen?