Zitterpartie in Amerikas Haushaltsstreit
Der Haushaltsstreit macht die Akteure an der Wall Street nervös. Der Angstindex der Börse ist bereits gestiegen.
Ohne einen Kompromiss im Kongress werden in den Vereinigten Staaten ab Dienstag Behörden geschlossen. Das könnte Konsequenzen für die internationalen Finanzmärkte haben.
Die Israelis fürchten, im Atomstreit mit Iran ins Hintertreffen zu geraten. Aus Angst vor einer wachsenden Isolation gibt es in Israel aber auch Kritik an Netanjahus harter Linie.
Mehr als 30 Jahre lang herrschte diplomatische Funkstille zwischen Amerika und Iran. Jetzt greifen die Präsidenten Obama und Rohani zum Telefon. Sie wollen die Verhandlungen zur Lösung des Atomstreit vorantreiben.
Der Vorstandsvorsitzende der amerikanischen Großbank JP Morgan Chase verhandelt persönlich mit dem amerikanischen Justizminister über einen Milliardenvergleich. An den Börsen gab es eine neue Computerpanne.
Die amerikanischen Notenbank Fed hat die Anleger damit überrascht, ihre lockerere Geldpolitik erst einmal doch fortzusetzen. Womöglich aber nicht alle. Wurden Informationen vorzeitig verbreitet?
Mitte Oktober hat die amerikanische Regierung nur noch weniger als 50 Milliarden Dollar Bares, schätzt Finanzminister Jacob Lew. Dennoch zeichnet sich keine Einigung im Fiskal- und Schuldenstreit ab.
Die amerikanische Notenbank hat mit der Fortsetzung ihrer lockeren Geldpolitik an den Börsen den Willen zum Risiko gestärkt.
Die Entspannungssignale aus Iran machen Israel nervös. Der Westen dürfe sich von den Avancen des neuen iranischen Präsidenten Rohani nicht täuschen lassen, warnt Regierungschef Netanjahu.
Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) hat eine erste Erklärung der syrischen Regierung über deren Giftgasarsenal erhalten. Jetzt werden die Informationen überprüft.
Das geldpolitische Drama in den Vereinigten Staaten liegt auf Wiedervorlage. Jetzt ist die Finanzpolitik am Zuge. In Washington bahnt sich eine neue Runde im Fiskalstreit an, die das Zeug hat, sich zur Krise auszuweiten.
Die amerikanische Notenbank setzt ihre Anleihenkäufe fort, und in Jakarta, Tokio und Singapur legen die Kurse kräftig zu. Gute japanische Konjunkturdaten stützen.
Seit Jahren haben amerikanische Waffenlobbyisten die Kaffeekette Starbucks für ihre Zwecke vereinnahmt. Dort werben sie mit Pistolen an ihren Gürteln für das offene Herumtragen von Waffen. Starbucks-Chef Howard Schultz will das nicht länger dulden.
Nach dem Massaker auf einem Marine-Stützpunkt diskutiert Amerika über die Sicherheitsüberprüfungen beim Waffenkauf. Zu einer Verschärfung der Waffengesetze wird es wohl trotzdem nicht kommen.
13 Tote, zahlreiche Verletzte: Ein 34 Jahre alter früherer Reservist hat in einem Stützpunkt der amerikanischen Marine in Washington anscheinend wahllos auf Menschen geschossen. Schon vor der Tat war der Schütze polizeibekannt.
Am Mittwoch dürfte die Fed über das Volumen ihrer Anleihekäufe entscheiden. Am Sonntag wählt Deutschland. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
John Kerry hat nach der Einigung mit Sergej Lawrow weitere schwierige Gespräche zu führen, um die Verbündeten zu überzeugen.
Ob Russland sich von Amerika abwendet oder auf den Kontrahenten zugeht: Außenminister Sergej Lawrow ist dabei. Mit seinen Verhandlungen im Syrien-Konflikt hat er Amerika die Schau gestohlen - und wird in Russland als Friedensmakler gefeiert.
Die Nachricht von der Lehman-Pleite kam im Auto.
Das Assad-Regime soll innerhalb einer Woche seine Chemiewaffenarsenale offenlegen. Darauf haben sich die Außenminister Kerry und Lawrow verständigt. Syriens Rebellen lehnen den Kompromiss ab.
In Genf verhandeln die Außenminister Kerry und Lawrow zur Syrien-Krise. Ein Beitrag des russischen Präsidenten in der „New York Times“ löst Unmut in Washington aus. Syrien beantragte unterdessen bei der UN den Beitritt zur Chemiewaffenkonvention.
Moskau präsentiert vor Beginn des amerikanisch-russischen Außenministertreffens in Genf einen Plan zur Vernichtung der syrischen Chemiewaffen. Washington verlangt von Assad zügig eine Geste guten Willens.
Der Versuch, die Chemiewaffen des syrischen Regimes unter internationale Kontrolle zu stellen, wäre mit vielen Gefahren verbunden. Vor allem weil nicht bekannt ist, ob die Waffen bereits scharf sind.
Nach dem Amoklauf in Newton treibt die Waffenpolitik vieler amerikanischer Schulen seltsame Blüten. Zweitklässler, die Cowboy-und-Indianer spielen, werden vom Unterricht ausgeschlossen.
Nach einem Tag vorsichtiger Hoffnungen auf eine Wende im internationalen Konflikt um die Kontrolle syrischer Chemiewaffen ist zwischen Moskau und den Regierungen in Washington und Paris kein Kompromiss in Sicht. Eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates wurde wieder abgesagt.
Hat ein Patzer seines Außenministers Obama einen Weg aus der Syrien-Falle eröffnet? Die russische Initiative, die Kerry ins Spiel brachte, entlastet den Präsidenten. Dabei kann sich kaum jemand vorstellen, dass Assad wirklich seine Giftgas-Depots leert.
Gleich sechs Fernsehsendern gewährte Präsident Obama Interviews, um Amerika und den Kongress von der Notwendigkeit einer Intervention in Syrien zu überzeugen. Neue Beweise blieb er schuldig, weckte aber Hoffnungen auf einen diplomatischen Durchbruch, der Militärschläge überflüssig machen könnte.
Syrische Kommandeure sollen nach einem Bericht vom syrischen Präsidenten Assad mehrfach vergeblich verlangt haben, Giftgas gegen die Aufständischen einzusetzen. Das Weiße Haus soll derweil seine Angriffspläne erweitert haben.
Präsident Obama will mit einem Militärschlag in Syrien auch Iran abschrecken. Das sagt er aber nicht, denn er will eine Annäherung im Atomstreit nicht gefährden.
Der amerikanische Arbeitsmarkt hat sich im August schwächer entwickelt als erwartet. An der Wall Street mehren sich Zweifel, ob die Notenbank wirklich schon in diesem Monat anfängt, weniger Anleihen zu kaufen.
Nach dem Treffen mit dem russischen Präsidenten Putin in Moskau bemüht sich der amerikanische Präsident Obama, den Streit über Militärschläge in Syrien herunterzuspielen.
An der Grenze zu Syrien treffen die Staaten Vorkehrungen für die Folgen eines möglichen Militärschlags der Amerikaner gegen das Assad-Regime. In Europa steht derweil ein Verhandlungsmarathon zur Lage in Syrien bevor.
Ein amerikanischer Einsatz in Syrien wird immer wahrscheinlicher: Der außenpolitische Ausschuss des Senats will sich offenbar für eine begrenzte Intervention aussprechen. Außenminister Kerry sagte vor dem Ausschuss: „Das ist nicht die Zeit, Zuschauer bei einem Gemetzel zu sein.“
Ausgerechnet John McCain soll nun für Obama die Zustimmung des Kongresses holen. Die Glaubwürdigkeit Amerikas und die Reputation des Präsidenten stehen bei der Abstimmung auf dem Spiel.