Der kurze Werdegang eines Künstlers
Über Gyalwa Karmapa, den Sänger, den Dramatiker, den höchsten Lama der Karma-Kagyü-Schule und meinen Traum, eines Tages mit ihm ein Lied zu singen. Eine dringende Bitte an den deutschen Außenminister.
Über Gyalwa Karmapa, den Sänger, den Dramatiker, den höchsten Lama der Karma-Kagyü-Schule und meinen Traum, eines Tages mit ihm ein Lied zu singen. Eine dringende Bitte an den deutschen Außenminister.
Nach wochenlangen Auseinandersetzungen steht nun fest: Das Deutsche Galopp-Derby bleibt in Hamburg. Die Differenzen zwischen Renn-Club und dem Dachverband aber bestehen fort.
Kolumbiens Präsident Santos will während der geplanten Friedensverhandlungen mit der Farc-Guerrilla keine Waffenruhe einhalten, sondern die Militäraktionen sogar intensivieren. Erst am Donnerstag waren bei einem Angriff auf ein Lager der Farc bis zu 15 Rebellen getötet worden.
Der neue Syrien-Sondergesandte Lakhdar Brahimi zweifelt schon jetzt an einem Erfolg seiner Vermittlungen. Am Dienstag treffen sich Vertreter der syrischen Opposition im Auswärtigen Amt, um mit Westerwelle über den Wiederaufbau des Landes zu beraten.
Unter Chinas Regierungschefs Wen Jiabao haben sich die Beziehungen zu Deutschland vertieft. Der Mega-Besuch der Kanzlerin war der protokollarische Höhepunkt dieser Nähe. Doch die Abhängigkeit birgt auch Gefahren.
Auf den ersten Blick herrscht im spanischen Baskenland Ruhe. Doch dort, wo die Eta-Sympathisanten regieren, haben viele Menschen Angst. Viele Separatisten weigern sich, der Terror-Opfer zu gedenken.
Wer die Vereinigten Staaten von Europa will, sollte eine Urtugend dorthin mitnehmen: Ehrlichkeit. Dann merkt er nämlich, dass nicht alles „alternativlos“ ist. Ein Plädoyer für mehr Aufklärung.
Die UN sind nach dem Rückzug ihres Syrien-Gesandten Kofi Annan mit sich selbst beschäftigt. In Aleppo rüsten sich Militärs und Aufständische für den „Hauptkampf“.
Der künftige ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat in einer „Botschaft des Friedens“ die Achtung aller internationaler Abkommen angekündigt. Die ägyptische Wahlkommission hatte den 60 Jahre alten Muslimbruder am Sonntag zum Sieger der Stichwahl gegen Ahmed Schafik erklärt.
Bei seinem ersten Besuch in Israel hat Bundespräsident Joachim Gauck sich klar zum Existenzrecht Israels bekannt und Jerusalem die Unterstützung Deutschlands versichert. Zugleich warnte er vor einem „Präventivschlag“ gegen Iran.
Frank Hanebuth, der Präsident der Hells Angels von Hannover, lebt privat wie in einer Festung: Stacheldraht, Kamera, Aufpasser. Am Donnerstag wurde sein Fachwerkhaus von Spezialkräften der GSG 9 gestürmt. Ein Besuch am Tag danach.
Angola hat dreißig Jahre Bürgerkrieg und zehn Jahre Frieden hinter sich - und eine Menge Öl vor der Küste. Auf Touristen ist das Land im Südwesten Afrikas nicht vorbereitet. Eine Reise mit Predigern, Soldaten, Goldsuchern und Lenin.
Bundesinnenminister Friedrich (CSU) hat vor weiteren gewalttätigen Ausschreitungen von Salafisten gewarnt: „Wir werden uns das nicht gefallen lassen, dass gewaltbereite Salafisten den Frieden im Lande stören.“ Wolfgang Bosbach forderte Vereinsverbote.
Während syrische Regierungskräfte erneut auf Demonstranten schießen, erwägt das Weiße Haus neue Schritte gegen das Assad-Regime.
Europa war einst Kunst, Geist und Demokratie. Heute geht es nur noch um Haushaltsdefizite, Schulden und Sparprogramme. Wir müssen uns auf unsere Ursprünge besinnen!
Bei einem Selbstmordanschlag im Zentrum der syrischen Hauptstadt sind mehrere Zivilisten getötet worden. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon warf der syrischen Regierung vor, sie verletze ständig die Regeln der vereinbarten Waffenruhe.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat beschlossen, 300 unbewaffnete Beobachter nach Syrien zu senden: sie sollen die vereinbarte Waffenruhe überwachen. Die Mission soll zunächst für 90 Tage im Land bleiben.
Die Vereinigten Staaten verschärfen den Ton in der Syrien-Krise: Außenministerin Clinton bringt härtere Sanktionen ins Spiel, die notfalls auch mit Gewalt durchgesetzt werden könnten. Verteidigungsminister Panetta warnt vor der militärischen Option.
Die Waffenruhe in Syrien ist zerbrechlich. Das liegt nicht nur an Assads Absichten oder der Uneinigkeit der Aufständischen im Land. Auch die Nachbarstaaten verfolgen in Syrien ihre eigenen Interessen.
Die Resolution nahmen die Mitglieder des Gremiums einstimmig an: Nun kann die UN eine Beobachtermission nach Syrien schicken. Sie soll die Einhaltung der Waffenruhe in Syrien durch Regierungstruppen und Rebellen überwachen.
Die Verhandlungen im UN-Sicherheitsrat über eine Beobachtermission für Syrien gestalten sich zäh. Unterdessen berichtet die syrische Opposition, dass Homs wieder bombardiert werde.
Die Waffenruhe in Syrien bleibt brüchig. Aufständische und Regierungstruppen sollen laut Oppositionsangaben in der Provinz Idlib aufeinander geschossen haben.
Kofi Annan hat sich vorsichtig zufrieden über den deutlichen Rückgang der Gewalt in Syrien geäußert. Der UN-Sondergesandte empfahl die Entsendung einer Vorausmission von Beobachtern. Die Opposition rief zum friedlichen Protest auf.
Scharf wie selten hatte der Westen im Februar Moskaus Syrien-Politik gerügt. Auf dem G-8-Treffen sind die Töne leiser. Am Samstag will man Iran geeint gegenübertreten.
Wie in Libyen klammert sich auch in Syrien der Diktator mit äußerster Brutalität an die Macht. Doch in Libyen setzte die westliche Welt dem Blutvergießen ein Ende. Das Stichwort für die damalige militärische Intervention hieß „Responsibility to Protect“.
Gemäß des Internationalen Friedensplans gilt in Syrien seit den Morgenstunden eine Waffenruhe. Berichten zufolge scheint es bislang keine Gefechte zu geben. Die Armee meldete indes einen Anschlag, die Opposition berichtet von drei Erschossenen auf ihrer Seite.
Die aktuelle Entwicklung in Syrien bestimmt das Außenministertreffen der G8-Staaten in Washington. Die syrische Regierung hat angekündigt, alle Kampfhandlungen einzustellen. Amerikas Außenministerin ist skeptisch.
Der Syrien-Sondergesandte Annan hat sich abermals optimistisch gezeigt, dass beide Seiten am Donnerstag die Kampfhandlungen einstellen werden. Am Mittwoch beschoss das Assad-Regime indes mehrere Städte des Landes. Die Türkei fordert derweil eine UN-Resolution zum Schutz der syrischen Bevölkerung.
Trotz internationaler Appelle, die Waffenruhe einzuhalten, gehen die Truppen des syrischen Machthabers Assad weiter mit aller Härte gegen die Opposition vor. UN-Sondervermittler Kofi Annan ringt um seinen Friedensplan. Der Flüchtlingsstrom in die Türkei hält an.
Der Nachbar Türkei wird immer tiefer in den syrischen Bürgerkrieg hineingezogen. Nach einem Grenzbeschuss durch syrische Truppen verstärkt Ankara seine Truppen. Dass Assad am Dienstag tatsächlich eine Feuerpause einleitet, scheint ausgeschlossen.
Am 10. April 1987 starb Birgit Dressel. In ihren letzten beiden Lebensjahren nahm die Siebenkämpferin mehr als hundert Medikamente. Trainer, Ärzte, Funktionäre schweigen bis heute. Das Prinzip des Vertuschens und Verdrängens lebt fort.
Ban Ki-moon hat die syrische Führung scharf verurteilt. Angesichts der anhaltenden Gewalt forderte der UN-Generalsekretär das Assad-Regime auf, sofort alle Militäroperationen gegen die Bevölkerung zu beenden. Am Samstag wurden nach Oppositionsangaben rund 100 Menschen getötet.
Mit einer einstimmig verabschiedeten Erklärung hat der UN-Sicherheitsrat in New York den Druck auf Syriens Führung erhöht. Assads Truppen sollen das Feuer einstellen. Trotzdem fliehen weiter viele Menschen aus den umkämpften Gebieten.
Die Kämpfe zwischen Streitkräften und Rebellen in Syrien haben sich vor der UN-Vollversammlung, in der der Sondergesandte Kofi Annan über seine Vermittlungsversuche berichten will, weiter verschärft. Aktivisten zufolge greift die Armee inzwischen auch im Umland von Aleppo an.
In Syrien gehen die Kämpfe zwischen Rebellen und der Opposition weiter. Aktivisten meldeten, in den Provinzen Daraa, Idlib und im Umland von Damaskus habe es Gefechte gegeben.
Das syrische Regime hat sich offenbar zu einer Waffenruhe ab dem 10. April bereit erklärt. Dies teilte der Vermittler Kofi Annan mit. Annan schränkte aber gleich ein, dass er ein Gefühl der Dringlichkeit bei der syrischen Regierung vermisse.