Ringen um Waffenruhe im Gaza-Konflikt
Auch Ramadan Schallah, der Anführer des Islamischen Dschihad, hält sich zu diesem Zweck in Kairo auf. Ägypten versucht seit Tagen, ein Abkommen über eine ...
Auch Ramadan Schallah, der Anführer des Islamischen Dschihad, hält sich zu diesem Zweck in Kairo auf. Ägypten versucht seit Tagen, ein Abkommen über eine ...
Auch am Montag haben Israel und Palästinenser den gegenseitigen Beschuss fortgesetzt. Die EU-Außenminister forderten ein Ende aller Angriffe. Im Gazastreifen wurden unterdessen zivile Opfer beigesetzt.
Trotz intensiver Bemühungen um eine Waffenruhe dauert die Gewalt im Gaza-Konflikt an. Israel bombardiert den Gazastreifen weiter. Tel Aviv war am Abend abermals Ziel palästinensischer Raketen. Außenminister Westerwelle erwägt eine Reise in den Nahen Osten.
Der amerikanische Präsident Barack Obama bekräftigte das Recht Israels auf Selbstverteidigung. „Wir unterstützen das Recht Israels voll und ganz, sich gegen ...
hcr./rüb./oe. JERUSALEM/WASHINGTON/BUENOS AIRES, 18. November. Trotz Bemühungen um eine Waffenruhe dauert die Gewalt im Nahen Osten an.
hcr. JERUSALEM, 12. November. Trotz ägyptischer Bemühungen um eine Waffenruhe zwischen Israel und den bewaffneten Gruppen im Gazastreifen ist es am Montag zu ...
Ägypten hat eine Waffenruhe zwischen Israel und den bewaffneten Gruppen im Gazastreifen vermittelt. Trotzdem kam es am Montag zu weiteren Angriffen. Auch die letzte Waffenruhe hielt gerade einmal zwei Wochen an.
Chinas Kommunisten tagen und die Führung ist auf alles vorbereitet, selbst auf Undenkbares wie Proteste. Zahlreiche Bürgerrechtler erhielten Hausarrest und Interviewverbot. Der schöne Schein geht über alles.
Der Sondergesandte von Vereinten Nationen und Arabischer Liga, Lakhdar Brahimi, hatte vergeblich für eine Feuerpause während der Feiertage geworben.
Obwohl die Waffenruhe offiziell noch bis Montagabend anhält, gehen die Kämpfe in Syrien weiter: Oppositionelle berichteten am Montag von dem Einsatz von Kampfflugzeugen, bei einem Anschlag in Damaskus wurden mindestens zehn Menschen getötet.
Ein friedliches Opferfest gibt es auch in diesem Jahr in Syrien nicht. Trotz angekündigter Waffenruhe werden Gewaltexzesse aus dem ganzen Land gemeldet. Die Opposition warnt vor einem zweiten Somalia.
In Syrien wird das Opferfest gefeiert. Eigentlich hätte Waffenruhe herrschen sollen. Doch das hat nicht funktioniert. Zuletzt haben syrische Kampfflugzeuge einen Vorort von Damaskus angegriffen.
Auch am zweiten Tag der vereinbarten Feuerpause gehen landesweit die Kämpfe unvermindert weiter. Dabei setzten die Regierungstruppen von Präsident Baschar al Assad Aktivisten zu Folge auch schwere Waffen ein. In der Provinz Deir el Sur tötete eine Explosion offenbar fünf Menschen.
Bei einem Anschlag in Damaskus sollen Dutzende Personen zu Schaden gekommen sein. Trotz der Ankündigung einer Waffenruhe für die Zeit des islamischen Opferfests kommt es in Syrien weiter zu Gefechten zwischen Regierungstruppen und Aufständischen.
cheh. FRANKFURT, 26. Oktober. In Syrien hat es trotz der Zusagen zu einer Waffenruhe am Freitag abermals Gefechte und einen schweren Bombenanschlag gegeben.
Von Freitag an will die syrische Armee alle Militäreinsätze einstellen. Die Waffenruhe soll bis Montag dauern. Die Kämpfe zwischen Einheiten des Assad-Regimes und Aufständischen gingen zunächst indes weiter.
Keine andere Branche steht so in der öffentlichen Kritik wie die Zeitarbeit. Daran dürften auch die neuen Branchenzuschläge nichts ändern. Im Streitgespräch diskutieren IG-Metall-Funktionär Armin Schild und Zeitarbeitslobbyist Werner Stolz mit F.A.Z.-Redakteur Sven Astheimer.
Es wird die letzte Atempause für die Syrer für lange Zeit sein. Eine politische Lösung zur Beendigung des Bürgerkriegs ist längst Illusion.
mrb. KAIRO, 24. Oktober. Die syrische Regierung ist angeblich bereit, einer vier Tage währenden Waffenruhe zum muslimischen Opferfest Eid al Adha zuzustimmen.
Die syrische Regierung hat nach Angaben des internationalen Sonderbeauftragten Lakhdar Brahimi einem Waffenstillstand während des islamischen Opferfestes zugestimmt. Das sagte Brahimi am Mittwoch in Kairo.
Die humanitäre Intervention ist ein gefährliches, missbrauchsanfälliges Werkzeug für die gute Sache menschenrechtlich fundierter Gerechtigkeit. Wenn im Ernstfall zu wählen ist zwischen Intervention und Wahrung des Gewaltverbots, also zwischen Gerechtigkeit und Frieden, und die Abwägung kein klares Ergebnis zeitigt, sollte im Zweifel die Entscheidung für den Frieden ausfallen.
Laut einem Bericht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Israel, will Ministerpräsident Benjamin Netanjahu alle jüdischen Siedlungen im Westjordanland legalisieren. Das israelische Innenministerium forderte derweil Bauunternehmen auf, Gebote für etwa 800 Wohneinheiten in dem besetztem Gebiet abzugeben.
Der UN-Sondergesandte für Syrien Brahimi geht von einer „mikroskopisch kleinen“ Chance auf einen länger andauernden Waffenstillstand in Syrien aus. Offenbar wirft nun auch Frankreich dem Assad-Regime vor, geächtete Streubomben einzusetzen.
Die Chancen der Friedensgespräche zwischen kolumbianischer Regierung und Farc-Guerrilla stehen gut: nach fünfzig Jahren könnte der brutale Konflikt endlich enden. Bogotá hat die Guerrilla mit militärischer Härte zermürbt.
Papst Benedikt XVI. will in den kommenden Tagen eine Delegation nach Syrien schicken: Die Katholische Kirche könne angesichts der syrischen „Tragödie“ kein „stiller Beobachter“ bleiben, erläuterte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone angesichts des blutigen Konflikts in Syrien.
Die Auszeichnung der Europäischen Union mit dem Friedensnobelpreis ist in Europa begeistert aufgenommen worden. Kommissionspräsident Barroso bezeichnete die Auszeichnung als „große Ehre“. Bundeskanzlerin Merkel sprach von einer „wunderbaren Entscheidung“.
Die Europäische Union erhält in diesem Jahr den Friedensnobelpreis. Das gab das Nobelkomitee in Oslo bekannt. In der Begründung wurde ausdrücklich Bezug auf die derzeitige Wirtschaftskrise genommen.
Seit wenigen Wochen gibt es in Nordrhein-Westfalen ein neues Fach: IRU - Islamischer Religionsunterricht. Die Konstruktion wurde mittels eines Provisoriums durchgesetzt und steht auf wackligen Füßen.
Von Südafrika über Triest in die Steiermark: Bei „Clarissas Geheimnis“ stimmt außer der Reiseroute so gut wie nichts. Wir sehen den Schnulzenfilm der Woche - oder wir lassen es besser.
Wenn Mitarbeiter in Krisengebiete fliegen, ist es mit dem Kauf eines Flugtickets nicht getan. Die Sicherheitslage spielt in mehreren Ländern eine große Rolle. Unternehmen sollten auf den Ernstfall vorbereitet sein.
Viele türkische Geschäftsleute hatten auf die guten Beziehungen Ankaras zum Assad-Regime gesetzt - einigen droht nun die Pleite. In der Provinzhauptstadt Antakya nahe der syrischen Grenze wird nicht geschossen - aber trotzdem trauen viele dem Frieden nicht.
Die Bundesregierung und die Berliner Landesregierung haben den Plan, das Mohammed-Video vorzuführen, als gezielten Versuch zur Störung der öffentlichen Ordnung bezeichnet. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Böhmer, sprach sich in der F.A.S. gegen eine Aufführung in Deutschland aus.
Zum Abschluss des Deutschen Juristentages diskutierte eine prominent besetzte Runde aus Juristen, Philosophen und Politikern über Europa. Das Fazit: An der Vormachtstellung des Bundesverfassungsgerichts wird sich vorerst nichts ändern.
Nicht Gott, sondern unsere Sicherheit und der öffentliche Frieden sind vom Rechtsstaat zu schützen. Deshalb sollte der Mohammed-Schmähfilm nicht öffentlich aufgeführt werden.
Benedikt XVI. bot im Libanon der Region das Gegenmodell zur Gewalt an: Frieden und Demut. Die „Wutmuslime“, die sich über den biligen Schmähfilm über den Propheten Mohammed empörten, hörten seine Botschaft indes nicht.
Frieden muss her, sagt der Papst mitten in den Protesten gegen einen Islamfilm. Eine Friedenskultur solle sich im Nahen Osten ausbreiten - eine Erziehung zum Schutz des Lebens mit Verzicht auf jede Gewalt.