Merkel: Trumps Kritik sollte uns nicht beirren
Russland lobt Trump für dessen Äußerung, die Nato sei „obsolet“. Aber die Europäer sind nach Angaben von Außenminister Steinmeier irritiert. Nun schaltet sich die Bundeskanzlerin in die Debatte ein.
Russland lobt Trump für dessen Äußerung, die Nato sei „obsolet“. Aber die Europäer sind nach Angaben von Außenminister Steinmeier irritiert. Nun schaltet sich die Bundeskanzlerin in die Debatte ein.
Die Türkei setzt Verbände ihrer Leopard-Panzer im Syrien-Krieg ein. Für den Exportschlager der deutschen Rüstungsindustrie ist es die bisher intensivste Bewährungsprobe mit ersten Verlusten. Das hat vor allen zwei Gründe.
Im Norden Afghanistans sind zwei Hubschrauber der Bundeswehr beschossen worden. Die Kugeln der Handfeuerwaffen trafen eine der Maschinen.
Unser Staat muss auf schwierige Zeiten noch besser vorbereitet werden als bisher. Um Deutschland, aber auch Europa, krisenfest zu machen, sind Neuordnungen erforderlich. Ein Gastbeitrag.
Hans Speidel engagierte sich nach 1945 vehement für eine Entlassung der „Kriegsverurteilten“ - was er als Voraussetzung für den Bundeswehr-Aufbau ansah. Demgegenüber übte Ernst Jünger nach dem Kriege zunächst heftige Kritik an der Generalität.
Die Mehrheit der Deutschen ist für eine stärkere Beteiligung Deutschlands am Kampf gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“. Doch diese Meinung hat eine Grenze.
Der Anschlag von Berlin bestimmt weiter die Sicherheitsdebatte. Linkspartei-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht gibt der deutschen Politik eine Mitverantwortung für die Schlagkraft der Terrormiliz IS in Europa.
Zum fünften Mal innerhalb von drei Jahren ist die Verteidigungsministerin zu Besuch in Afghanistan. Die Sicherheitslage in dem Land hat sich in diesem Jahr verschlechtert.
Die Union streitet wieder über die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Obwohl die Umstände des Anschlags von Berlin noch unklar sind, fordert CSU-Chef Seehofer ein Umdenken bei Zuwanderung und Sicherheit. Widerspruch kommt aus dem Merkel-Lager.
Das von China abgefangene Mini-U-Boot ist wieder in Besitz der Amerikaner. Die Rückgabe sei nach „freundschaftlichen Beratungen“ erfolgt, heißt es aus Peking.
Verteidigungsministerin von der Leyen wollte eigentlich noch am Sonntag deutsche Soldaten in Mali besuchen. Doch ihr Zwischenstopp in Nigeria dauert nun länger als geplant.
Der designierte amerikanische Präsident mischt sich auf Twitter in den Konflikt um die beschlagnahmte Unterwasserdrohne im Südchinesischen Meer ein. Doch seine Nachricht bringt Donald Trump vor allem Hohn ein – wegen einer Wortneuschöpfung.
Die Koalition gegen die Terroristen vom „Islamischen Staat“ meldet einen Erfolg. Offenbar hat sie wichtige Mitglieder der Miliz getötet.
Mit einem „leichten Fußabdruck“ wollte die internationale Gemeinschaft in den vergangenen 15 Jahren aus dem von Stammesgesellschaften geprägten Land Afghanistan einen modernen Staat machen. Was ist daraus geworden?
350 zusätzliche Soldaten der Bundeswehr in Nordafrika: Um das Friedensabkommen zu überwachen und den Abzug der Niederlande auszugleichen, will die Bundesregierung den deutschen Einsatz in Mali intensivieren.
Erst lobt die Verteidigungsministerin, dann kritisiert sie scharf: Von der Leyen würdigt die Reformagenda Saudi-Arabiens, jetzt stellt sie die Praxis des Prügelns und Auspeitschens im Land in Frage
Der Angriff auf das deutsche Konsulat in Mazar-i-Sharif zeigt, dass auch die Stadt im Norden Afghanistans zunehmend von den Taliban bedroht ist. Das Ereignis ist nicht das erste dieser Dimension.
Die Taliban haben bei einem Anschlag vor dem deutschen Konsulat in Nordafghanistan mindestens sechs Menschen getötet und mehr als 120 verletzt. Bundeswehrsoldaten erschossen am Tatort zwei Motorradfahrer.
Das deutsche Generalkonsulat in der afghanischen Stadt Masar-i-Scharif ist Ziel eines Selbstmordanschlags geworden. Vier Menschen werden getötet, fast 120 verletzt.
Im nordafghanischen Masar-i-Sharif ist vor dem deutschen Generalkonsulat eine Bombe explodiert. Schüsse sind gefallen. Es gibt mindestens zwei Tote und mehr als hundert Verletzte.
Trotz der jüngsten Verhaftungswelle in der Türkei soll der dortige Anti-IS-Einsatz der Bundeswehr verlängert werden. Am Donnerstag wird der Bundestag darüber entscheiden.
Die Marine der Bundeswehr kann zurzeit die Mindestanforderungen der Nato nicht erfüllen. Also geht das Verteidigungsministerium auf Marine-Einkaufstour – und gibt Milliarden aus.
Nach einer schiefgelaufenen Luftbetankung hat der Pilot nicht mehr genug Treibstoff, um zum deutschen Stützpunkt zurückzukehren – er muss am nächsten Flughafen landen.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty wirft der Allianz gegen die Terroristen vor, zu wenig auf den Schutz von Zivilisten zu achten. In den vergangenen Jahren seien bei elf Angriffen rund 300 Unschuldige getötet worden.
Erst das wirtschaftliche Bündnis, jetzt das militärische: Der philippinische Präsident Duterte hat angekündigt, das Verteidigungsabkommen mit Amerika zu beenden – ein anderes Land dürfte das freuen.
Der Linken-Politker Jan van Aken würde gern die Bundeswehr-Soldaten im türkischen Incirlik besuchen, doch die türkischen Behörden verweigern ihm die Erlaubnis. Das müsse Konsequenzen haben, fordert er.
Die deutsche Marine erhält offenbar Verstärkung. Fünf neue Korvetten sollen sicherstellen, dass sie ihren Aufgaben auf den Meeren nachkommen kann. Nur die offizielle Entscheidung fehlt noch.
Zukünftig werden deutsche Soldaten auch ihren Dienst an Bord von Awacs-Flugzeugen an der türkischen Grenze verrichten. Bestimmte Funktionen bleiben ihnen jedoch verwehrt.
Vor einigen Wochen wurde noch über den Abzug der Bundeswehr aus der Türkei diskutiert. Jetzt wird der Einsatz sogar ausgeweitet. Den Weg dafür hat eine Parlamentarier-Reise in der vergangenen Woche frei gemacht.
Bundeskanzlerin Merkel hat Mali weitere Unterstützung bei der Stabilisierung und Entwicklung des Landes zugesichert. Auch die aktuelle Flüchtlingskrise soll bei den weiteren Reisestationen thematisiert werden.
Wegen eines technischen Defekts können ausgerechnet die modernsten „Tornados“ der Bundeswehr vorerst nicht abheben. Darunter sind auch Flugzeuge, die für die Aufklärung gegen die Terrormiliz IS eingesetzt werden.
Es gibt keine Pflicht zur Entschädigung der Opfer des Luftangriffs nahe Kundus. Die Bundeswehr verteidigt dort das Recht.
Der Bundesgerichtshof hat Entschädigungsforderungen von Opfern des Luftangriffs in Kundus vom September 2009 abgelehnt. Der damalige Bundeswehroberst Klein habe nicht erkennen können, dass sich im Zielbereich Zivilisten befanden, so das Gericht.
Das Misstrauen gegen „Schlapphüte“ und „Schnüffler“ wollen Thomas Grumke und Rudolf van Hüllen abbauen und sich den historischen, rechtlichen und organisatorischen Grundlagen, den Veränderungen nach dem Kalten Krieg sowie der Zukunft des Verfassungsschutzes widmen.
Schweden steht kurz davor, die Wehrpflicht wieder einzuführen. Diesmal wohl auch für Frauen. Bundestagspolitiker halten davon wenig. Doch außerhalb des Parlaments gibt es Befürworter.
Die Nato plant, als Abschreckung gegenüber Russland, Kampftruppen in Osteuropa zu stationieren. Auch ein deutsches Bataillon soll ab 2017 im Einsatz sein. Verteidigungsministerin von der Leyen ist zuversichtlich, dass der Plan aufgeht.