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In der Champagne üben französische und deutsche Soldaten gemeinsam für den Einsatz in Mali. In der Militärkultur beider Länder gibt es große Unterschiede – aber funktioniert die Zusammenarbeit?
In der Champagne üben französische und deutsche Soldaten gemeinsam für den Einsatz in Mali. In der Militärkultur beider Länder gibt es große Unterschiede – aber funktioniert die Zusammenarbeit?
Bundeswehr-Fernspäher in Mali arbeiten meist lautlos und verdeckt. Sie legen weite Wege zurück – und könnten jederzeit auf feindliche Milizen treffen. Wir begleiten sie auf ihrer gefährlichen Mission.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz musste sich Irans Außenminister teils schwere Vorwürfe anhören. Beinahe hätte Dschawad Sarif dort wohl gar nicht teilnehmen können. Erst die Bundeswehr konnte Hilfe leisten.
Trotz neuer Zahlen zu Ausrüstungsmängeln bei der Bundeswehr sieht das Verteidigungsministerium keine Einschränkung ihrer Einsatzfähigkeit. Ursula von der Leyen weist jegliche Verantwortung von sich.
Die Streitkräfte brauchen Panzer und Personal. Das Ministerium bemüht sich um Verbesserungen, doch wo ein Wille ist, fehlt immer noch das Geld. Die gravierenden Mängel im Bericht des Wehrbeauftragten beunruhigen die Nato.
Der Bundeswehr fehlt es an Material, viele Waffensysteme sind nur beschränkt einsetzbar. Die Verteidigungsministerin fordert mehr Geld und Geduld, um aufzuholen, was „25 Jahre lang abgebaut und gespart worden ist“.
Weniger als ein Drittel der Jets ist einsatzbereit – und auch der Kampfpanzer Leopard macht Probleme: Ein Bericht des Verteidigungsministeriums verdeutlicht die schlechte Ausrüstungslage der Bundeswehr. Eine Besserung sei erst mittelfristig zu erwarten.
Seit fünf Jahren ist die Bundeswehr im Rahmen der UN-Mission „Minusma“ in Mali stationiert. Der Norden des Landes ist Krisengebiet, hier bewegen sich Terroristen und Aufständische. Die deutschen Soldaten versuchen sich in Patrouillen ein Bild zu machen, wer wo das Sagen hat.
Der Vorsitzende des Bundeswehr-Verbandes lobt die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen für die Trendwende in der Bundeswehr. Die schlechte Einsatzbereitschaft gehe auf Planungsfehler aus dem Jahr 2011 zurück.
Was bedeutet der Traditionserlass für die Bundeswehr? Ein Anknüpfen an Vorgängerorganisationen ist heikel, reine Selbstreferenz aber reicht nicht. Ein Gastbeitrag.
Mit dem „Puma“ verfügt die Bundeswehr über den weltweit teuersten Schützenpanzer, er sollte alle Wünsche auf einmal erfüllen. Doch das High-Tech-Gefährt entwickelt sich zum Sorgenkind.
Der Bundeswehr fehlt es trotz vollmundiger Reformversprechen an Geld und Gerät – und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Denn gerade die SPD spricht in diesem Fall mit gespaltener Zunge.
Durch die stabilisierte Waffenanlage kann der Puma auch aus der Bewegung heraus treffsicher feuern, so die Bundeswehr. Damit im Einsatz alles funktioniert, seien das Justieren des Gewehrs und Schießübungen wichtig.
Die Bundeswehr will künftig auch die Armeen aus der Zeit von DDR und deutschem Kaiserreich in ihre Traditionspflege einbeziehen. Das wäre eine gewagte Wende.
Gemessen daran, dass von verschiedenen Seiten an ihnen gezerrt wird, leisten viele Soldaten Beachtliches. Aber wie lange kann ihnen das bei chronischer Unterfinanzierung noch gelingen?
Nach Ansicht des Wehrbeauftragten Hans-Peter Bartels hat sich die Ausrüstungslage der Bundeswehr in den vergangenen Jahren verschlimmert. Nun soll der Zustand in politische Entscheidungen einbezogen werden.
Trotz erheblicher Reformanstrengungen hat sich der Zustand der Bundeswehr nach dem aktuellen Jahresbericht des Wehrbeauftragten Bartels nicht verbessert. Im Gegenteil.
Aus Sicherheitsbedenken dürfen die Luftwaffen-Tornados in Jagel in Schleswig-Holstein derzeit nicht fliegen. Dem Kerosin war zu viel Bio-Diesel zugemischt worden.
Die Bundeswehr müsse in der Lage sein, ihren Beitrag in „dieser schwierigen weltpolitischen Lage“ zu leisten, findet der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet. Darum müsse sich die neue Regierung kümmern.
Die Bundeswehr hat nicht nur Probleme mit Hubschraubern und Panzern – es mangelt sogar an grundlegender Ausrüstung. Verteidigungsexperten sprechen von einem Skandal.
Beim Thema Sicherheit kann Europa sich nicht mehr auf seine altbewährten Verbündeten verlassen. Wichtigste Partner sind nun Deutschland und Frankreich.
So sehr Frankreich und Deutschland Einigkeit demonstrieren: Ihre Sicherheitsagenden entscheiden sich grundlegend. Das muss sich dringend ändern.
Wenn sicherheitspolitische Reden wie Gute-Nacht-Geschichten klingen, kann die Weltlage ruhig sein. Im Fall der Eröffnungsrede von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sind die Gründe aber woanders zu suchen.
Die Streitkräfte sollen Übel von der Heimat fernhalten – wünschen sich neun von zehn Deutschen. Warum fällt es den Politikern so schwer, sie dazu in die Lage zu versetzen? Ein Gastbeitrag.
Germanys hesitant spendings on military expenditures worries Poland. The country fears German naivity when it comes to economical relations to Russia.
Die zwei-Prozent-Grenze für Militärausgaben erreicht Deutschland seit Jahren nicht, auch in der nächsten Legislaturperiode scheint sich das nicht zu ändern. Besonders in Polen stößt dieser Zustand auf Besorgnis. Ein Gastbeitrag.
Im Koalitionsvertrag ist zwar vorgesehen, dass die deutschen Streitkräfte mehr Geld erhalten sollen, doch reicht das Vielen nicht. Der Wehrbeauftragte bemängelt die mangelnde Einsatzfähigkeit der Truppe.
Die EU will eine Verteidigungsunion aufbauen. Der amerikanische Verteidigungsminister James Mattis hat Bedenken – und spricht die bei einem Nato-Treffen offen aus.
Deutsche Soldaten sollen nach dem Sieg über die Extremistenmiliz IS künftig im gesamten Irak bei der Ausbildung und Beratung der einheimischen Truppen helfen.
Der Wehrbeauftragte des Bundestages schlägt Alarm: Deutschland dürfe keine neuen maritimen Missionen mehr beginnen. Die Marine sei angesichts des Materialmangels schlicht überlastet.
Die IS-Terrormiliz ist im Irak zwar in der Fläche geschlagen, verübt aber mit einer Guerilla-Taktik weiter Anschläge. Die Bundeswehr will sich deshalb nicht zurückziehen – sondern ihr Engagement ausweiten.
Die Bundeswehr sucht weiter einen Nachfolger für ihr Sturmgewehr G36. Nach SigSauer ist nun auch Rheinmetall/Steyr-Mannlicher ausgestiegen. Möglicherweise bleibt damit nur ein Anbieter übrig.
Als „Jihadi John“ sorgte IS-Kämpfer Mohammed Emwazi mit Enthauptungsvideos für Entsetzen. Die letzten beiden Mitglieder seiner Gruppe wurden nun gefasst.
Die Nato will ihre Kommando- und Streitkräftestruktur stärken. Dafür benötigt das Bündnis auch neue Standorte. Einer davon soll in Deutschland entstehen.
Deutschland und die Türkei eint ein Problem: Ihre Leopard-2-Kampfpanzer brauchen Nachfolger. Doch das könnte noch länger dauern.
Knapp 20 Atombomben lagern noch immer auf dem Eifel-Stützpunkt Büchel. Daran wird weder die neue amerikanische Nuklearstrategie noch die Koalitionsvereinbarung etwas ändern.