Luschen als Lückenfüller?
Die Bundeswehr steht unter Druck. Sie muss immer mehr Soldaten gewinnen, ohne Wehrpflicht, und auf einem umkämpften Arbeitsmarkt. Es tobt ein Konflikt zwischen Modernisierern und Traditionalisten.
Die Bundeswehr steht unter Druck. Sie muss immer mehr Soldaten gewinnen, ohne Wehrpflicht, und auf einem umkämpften Arbeitsmarkt. Es tobt ein Konflikt zwischen Modernisierern und Traditionalisten.
Die AfD ist mit den Ausbildungsstandards der Bundeswehr unzufrieden. Als Lösung fordert sie die Rückkehr zur Wehrpflicht.
Die FDP kritisiert Kanzlerin Merkel für ihr Nein zu einer deutschen Beteiligung an einem möglichen Militärschlag in Syrien. Amerika brauche womöglich Deutschlands Unterstützung.
Nicht nur die Bundeswehr hat Nachwuchssorgen. Auch ihre Reserve findet zu wenig Aktive unter den ausscheidenden Soldaten. Hoffnung setzt ihr wichtigster Verband in ein Pilotprojekt.
Bei der Bundeswehr laufen laut einem Bericht Ermittlungen wegen mehr als 430 rechtsextremer Verdachtsfälle. Die Linkspartei erhebt Forderungen, wie mit den Tätern umzugehen sei.
Das Kabinett hat die Verlängerung von zwei Bundeswehreinsätzen gebilligt: in Mali und am Horn von Afrika. Jetzt muss noch der Bundestag zustimmen.
Im internationalen Streit nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien schlägt Amerikas Präsident russische Warnungen in den Wind und kündigt einen Angriff an. Was tut Deutschland?
Als der Hubschrauber der Bundeswehr aufgetankt werden soll, kollidiert er mit einem Gebäude des Flughafens Haßfurt-Schweinfurt. Ein Mann verliert dabei sein Leben.
Die Bundeswehr hat in kurzer Zeit einen Sonderverband von Hubschraubern für Geiselbefreiungen aufgebaut – es ist ein Beispiel für eine pragmatische Lösung.
Die Bundeswehr hat sich mit neuen Hubschraubern verstärkt. Sie sollen vor allem dazu beitragen, dass Geiseln im Ausland besser befreit und Spezialkräfte zu ihren Einsätzen transportiert werden können.
Die Bundeswehr hat sich mit neuen Hubschraubern verstärkt. Sie sollen vor allem dazu beitragen, dass Geiseln im Ausland besser befreit und Verwundete transportiert werden können.
Die Militärkooperation zwischen Amsterdam und Berlin wird enger. Die Flugabwehrraketengruppe 61 mit rund 450 Soldaten untersteht nun dem westlichen Nachbarn.
Die Kritik am Zustand der deutschen Streitkräfte reißt nicht ab. Ein Thesenpapier warnt: Der Kurs des Verteidigungsministeriums, um die Bundeswehr besser auszurüsten, sei falsch.
Die Bundeswehr möchte noch in diesem Jahr flächendeckend Umstandsuniformen einführen. Im Schnitt sind rund zwei Prozent der deutschen Soldatinnen schwanger – sie mussten bisher mit Zivilkleidung Vorlieb nehmen.
Ein Gericht in Manhatten hat Schadensersatzklagen von Geschädigten der Anschläge vom 11. September 2001 gestattet. Saudi-Arabien muss mit Forderungen in Milliardenhöhe rechnen.
Es ist unstrittig, dass der gefallene Afghanistansoldat Tobias Langenstein ein ehrenwerter Namensgeber für eine Kaserne ist. Und doch hat der Wehrbeauftragte Bartels recht: Nur mit ruhigem Abwägen ist es möglich zu bewerten, worauf wir stolz sein können und worauf nicht.
Im vorigen Jahr wurden mehrere Wehrmachts-Andenken bei der Bundeswehr gefunden. Nun hat die Verteidigungsministerin an ein neues Traditionsverständnis appelliert. In Hannover wurde erstmals eine Kaserne nach einem in Afghanistan getöteten Soldaten benannt.
Erstmals erhält eine Bundeswehr-Kaserne den Namen eines im Auslandseinsatz getöteten Soldaten. Gut so, sagt der Wehrbeauftragte – und spricht zugleich eine Warnung aus.
Die Bundeswehr kämpft um geeignete Bewerber. Vor allem mit attraktiveren Arbeitsbedingungen. Die Besonderheiten der Seestreitkräfte spielen dabei keine große Rolle.
Das deutsche Offizierkorps kritisiert die politische Führung öffentlich so gut wie nie. Doch einem von ihnen ist nun der Kragen geplatzt.
Bei einem Trainingslauf in Pfullendorf brechen mehrere junge Soldaten zusammen. Nun erhebt die Bundeswehr einem Bericht zufolge schwere Vorwürfe gegen die Ausbilder.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wollte aufräumen im Beschaffungswesen der Bundeswehr. Ganz gelungen ist ihr das offenbar noch nicht. Ihr Ministerium zeigt sich dennoch zufrieden – trotz der weiterhin großen Verzögerungen.
Das Ausbildungsschiff der Bundeswehr, die berühmte „Gorch Fock“, soll bis 2019 saniert werden. Dabei explodieren die Kosten schon vor Sanierungsbeginn. Schon seit zwei Jahren liegt der Großsegler im Dock.
Ungeachtet der diplomatischen Annäherung auf der koreanischen Halbinsel wollen Amerika und Südkorea ihre Militärmanöver wieder aufnehmen. Aus Nordkorea soll es eine überraschende Reaktion geben.
Verteidigungsministerin von der Leyen wollte im Beschaffungswesen der Bundeswehr aufräumen. Der aktuelle Rüstungsbericht zeigt jedoch Gegenteiliges. Ein Projekt soll sich sogar um fast 12 Jahre verzögern.
Nach der Ermordung zweier arabischer Jugendlicher in der malischen Stadt Gao gab es Befürchtungen ethnischer Unruhen. Das Einschreiten der Bundeswehr könnte Schlimmeres verhindert haben.
Für deutsche Soldaten in Afghanistan oder Mali gehört es zur Normalität, dass sich die Rückreise teils um Wochen verschiebt. Schuld ist die miserable Ausrüstung der Truppe.
Auch die Aufgabengebiete der deutschen Soldaten sollen sich künftig ändern, sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen am Donnerstag im Bundestag.
Schwerer Schlag für Ursula von der Leyen: Ihre enge Mitarbeiterin und Staatssekretärin Katrin Suder scheidet aus dem Amt. Sie war von einer Unternehmensberatung ins Verteidigungsministerium gewechselt.
Der amerikanische Präsident wiederholt seine scharfen Worte gegen die deutsche Handels- und Verteidigungspolitik. Noch am Donnerstag soll eine Entscheidung über Strafzölle fallen.
Der Irak-Einsatz der Bundeswehr ist umstritten: Das Soldatenforum „Darmstädter Signal“ wirft der Verteidigungsministerin einen Seitenwechsel vor – und der Wehrbeauftragte des Bundestags warnt, sich zu übernehmen.
Um Fluchtursachen zu bekämpfen, beteiligt sich Deutschland am UN-Einsatz in Mali. Doch die Mission steht vor großen Problemen.
Nun muss nur noch der Bundestag zustimmen: Das Bundeskabinett will mehr Soldaten nach Afghanistan und Mali schicken, auch die Mission im Irak wird erweitert.
Die Bundeswehr setzt im Rahmen der UN-Mission „Minusma“ in Mali auch Drohnen ein. Sie sind mit Aufklärungskameras ausgerüstet und sollen die Soldaten von oben vor möglichen Angriffen schützen.
Am Mittwoch will das Kabinett über die Ausweitung des Bundeswehreinsatzes im Irak entscheiden. Der Sprecher eines Soldatenforums fällt ein gravierendes Urteil über die Einsatzfähigkeit der Truppe.
Der Bundeswehreinsatz im Irak wird sich grundlegend ändern: weniger Aufklärungsflüge sowie das Ende der Ausbildung kurdischer Peschmerga-Kämpfer. Stattdessen wird künftig die irakische Armee geschult.