Die Grenzen Merkels und Macrons
Nach langem Herausreden hat Berlin endlich eine Antwort auf die Pariser Vorschläge gegeben. Aber der Ertrag ist mager. Und wird sofort unter innenpolitisches Feuer genommen.
Nach langem Herausreden hat Berlin endlich eine Antwort auf die Pariser Vorschläge gegeben. Aber der Ertrag ist mager. Und wird sofort unter innenpolitisches Feuer genommen.
Airbus stellt ein neues System der modernen Kriegsführung vor: mit Datenübertragung per Satellit und Hilfe unbemannter Flugkörper greifen moderne Kampfflugzeuge gar nicht mehr selbst an.
Auf dem alten Luftwaffenstützpunkt in Penzing haben sich zahlreiche Einsatzorganisationen an BAYTEX 2018 beteiligt. Das ist die erste praktische Großübung zur Zusammenarbeit bei der sogenannten „Terrorabwehr“.
Ausrüstungsmisere, kollabierende Soldaten, fragwürdige Aufnahmerituale: Trotz der vielen Vorurteile sucht die Bundeswehr dringend gestandene Persönlichkeiten. Wer entscheidet sich heutzutage überhaupt für eine Karriere bei der Bundeswehr?
Dramatisch unterfinanziert oder nicht – vom Zwei-Prozent-Ziel der Nato ist Deutschlands Wehretat weit entfernt. Die Verteidigungsministerin will 25 Milliarden mehr. Eine unseriöse Forderung, sagen die Grünen.
Nach jahrelangem Streit beschafft die Bundeswehr Kampfdrohnen für fast eine Milliarde Euro – allerdings ohne Bewaffnung. Ob und wie die Drohnen künftig mit Munition ausgestattet werden, soll erst später entschieden werden.
Die Koalition will heute im Bundestag eines der umstrittensten Rüstungsprojekte auf den Weg bringen. Kritiker laufen Sturm. Dabei steht der Verlierer schon fest.
Die Bundesregierung will den Verteidigungshaushalt erhöhen. Aber langsamer, als den Nato-Partnern versprochen. In der Union regt sich Widerstand, der selbst in der SPD auf Verständnis stößt.
Das Verteidigungsministerium treibt die Privatisierung der Heeresinstandsetzungslogistik voran. Doch den militärischen Bedürfnissen der Bundeswehr wird dieses Konzept kaum gerecht. Eine Analyse.
Ungewohnter Zuspruch für Berlin beim Treffen der Nato-Verteidigungsminister. Und das, obwohl Deutschland hinter der Forderung von Donald Trump zurückbleibt.
Drei Tage, 50 Kilometer, knapp einen halben Zentner auf dem Rücken. Die Ausbildung zum Einzelkämpfer der Bundeswehr braucht harte Burschen – und ist bei den Soldaten gefürchtet.
Die Bundeswehr soll sich nach dem Willen der Verteidigungsministerin mehr auf Landes- und Bündnisverteidigung fokussieren. Eine Studie, die FAZ.NET exklusiv vorliegt, hält dagegen: Deutschland drohe, den Fehler von vor 25 Jahren zu wiederholen.
In der Bundeswehr knirscht es an allen Ecken und Enden. Jetzt hapert es auch noch an der Schießausbildung der Soldaten. Von Problemen will das Verteidigungsministerium aber nichts wissen und widerspricht damit Aussagen von Soldaten.
Offenbar gibt die Bundeswehr Waffensysteme als einsatzbereit an, die es überhaupt nicht sind. Das kritisiert der Bundesrechnungshof. Das Verteidigungsministerium weist die Kritik zurück.
Die Bundeswehr stufte die Liste mit den entwendeten Waffen als Verschlusssache ein. Sie könnte „einen Vertrauensverlust in die Funktionsfähigkeit der Bundeswehr“ verursachen. Die Grünen kritisieren das.
Amerikas Präsident Donald Trump verlangt von Deutschland höhere Militärausgaben. Bundesfinanzminister Scholz kontert: „Die Bäume wachsen leider nicht in den Himmel.“
Im Konflikt um die Höhe der Verteidigungsausgaben stellt sich Finanzminister Olaf Scholz gegen Merkel und von der Leyen – die hatten zuletzt mehr Geld für die Bundeswehr in Aussicht gestellt.
Weil vier Soldaten auf einem Marsch bei sengender Hitze zusammenbrachen, musste sich der verantwortliche Hauptfeldwebel vor Gericht verantworten. Der Prozess wird nun gegen eine Geldstrafe eingestellt.
Die Kanzlerin hat mit Führungskräften der Bundeswehr über die Modernisierung der Streitkräfte diskutiert – die Finanzierung ist dabei der größte Streitpunkt. Für den Syrien-Krieg wählt Merkel in ihrer Rede einen dramatischen Vergleich.
Die Bundeswehrtagung dreht sich heute um Können und Aufgaben der deutschen Armee. Doch für mehr schweres Gerät braucht es auch eine funktionierende Infrastruktur, die nicht nur der Truppe zu Gute käme. Ein Gastbeitrag.
Der Wehrbeauftragte des Bundestags hat Verteidigungsministerin von der Leyen aufgefordert, einen konkreten Kostenplan für den Umbau der Bundeswehr vorzulegen. Zustimmung bekommt Leyen von der SPD.
Die Probleme beim Eurofighter sind offenbar größer als bisher bekannt. Ein Zulieferer kann laut einem Bericht derzeit keine Ersatzteile liefern.
Ein „Aufrüster“ will niemand sein, auch die Union nicht. Deutschland aber muss sich und seine Verbündeten verteidigen können.
Ein Oberleutnant postete auf Facebook rechte Hetzkommentare. Jetzt hat ein Gericht eine Bewährungsstrafe und eine Geldstrafe gegen ihn verhängt, die den Angefeindeten zugute kommen soll.
Deutschland wird nicht mehr nur am Hindukusch verteidigt, sondern auch vor der eigenen Haustür – nach diesem Motto will die Verteidigungsministerin die Bundeswehr offenbar von Sparzwängen befreien. Das könnte teuer werden.
Die Bundeswehr soll in Zeiten des Kalten Krieges im großen Stil Chemiewaffen von Amerika verlangt haben. Trotz der Ablehnung waren die Pläne für einen möglichen Einsatz offenbar schon weit gediehen.
Weil nur ein Drittel aller Hubschrauber der Bundeswehr einsatzfähig sind, müssen einige Bundeswehrpiloten ihre Lizenzen ständig neu erwerben. Und das bei einer hohen Belastung durch Auslandseinsätze.
Ein kleiner Sensor im Flügel des „Eurofighters“ macht der Bundeswehr Probleme. Weil dieser nicht richtig gekühlt wird, ist nach einem Bericht ein Großteil der Flotte nicht einsatzfähig.
Wer nicht mehr kann, darf aufhören: Die Bundeswehr setzt auf weniger Härte in der Ausbildung – und sucht nach einer Antwort darauf, dass Rekruten unsportlicher werden.
Die Bundeswehr wird auch weiterhin in Mali zur Stabilisierung des Landes beitragen – und sogar mit noch mehr Soldaten vor Ort sein. Auch andere Einsätze verlängert der Bundestag.
Die Ausrüstung und Einsatzfähigkeit der Bundeswehr stehen in der Kritik. Nun stellt der Bundeswehrverband konkrete Forderungen an die Regierung – und warnt vor Gefahren.
Soll auch die Bundeswehr mit Drohnen töten dürfen? Die Entscheidung wurde auf die lange Bank geschoben. Langsam wird es Zeit, mahnt der Wehrbeauftragte des Bundestags.
Ein Geheimdienst ist dazu da, Informationen zu sammeln. Manchmal tut er aber noch viel mehr.
18 Verträge für jeweils mehr als 25 Millionen Euro will Verteidigungsministerin von der Leyen Zeitungsberichten zufolge abschließen. Mehr als eine Milliarde kostet allein das Leasing israelischer Drohnen.
Die russische Chartergesellschaft für Antonow-Jumbos verlängert ihren Vertrag mit der Nato nicht. Bei den Grünen vermutet man, es könnte sich um eine Retourkutsche für die Russland-Sanktionen handeln.
Ein Oberleutnant ist als möglicher Komplize des terrorverdächtigen Bundeswehrsoldaten Franco A. aufgefallen. Er arbeitet für den AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Nolte. Der kann kein Problem erkennen.