Militärisches Leichtgewicht
Künftig soll die Bundeswehr nach dem Willen der Verteidigungsministerin Seite an Seite mit den Verbündeten auch kämpfen. Ist die Truppe darauf wirklich vorbereitet? Eine Analyse.
Künftig soll die Bundeswehr nach dem Willen der Verteidigungsministerin Seite an Seite mit den Verbündeten auch kämpfen. Ist die Truppe darauf wirklich vorbereitet? Eine Analyse.
Vor ihrem Parteitag macht die CDU einen aufgescheuchten Eindruck. Der stellvertretende Parteivorsitzende und NRW-Ministerpräsident, Armin Laschet, spricht im F.A.Z.-Interview über die Querelen in der CDU, über AKK, über Windkraft – und Kopftücher.
Der Bundesgerichtshof setzt ein Verfahren gegen den ehemaligen Bundeswehrsoldaten Franco A. vor dem Oberlandesgericht Frankfurt an.
Anspruch und Wirklichkeit klaffen bei den deutschen Streitkräften seit langem auseinander. Ein Ende des Missstandes ist nicht in Sicht. Eine Gruppe von Transatlantikern beschreitet einen neuen Weg, um das zu ändern.
Frankreichs Staatschef will bei dem Nato-Gipfel im Dezember grundsätzlich über den Sinn der westlichen Allianz sprechen. Er hatte das Militärbündnis zuvor für „hirntot“ erklärt.
Die Bundeswehr soll aus Sicht von Amnesty International ihre Zusammenarbeit mit der chinesischen Armee sofort stoppen. Für das kommende Jahr sind offenbar Lehrgänge für mehrere Soldaten aus China geplant.
Im Juli wird ein türkischstämmiger Soldat in Berlin-Neukölln mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Er behauptet, er sei attackiert und fremdenfeindlich beschimpft worden. Nun glaubt die Staatsanwaltschaft, dass der Angriff womöglich nur vorgetäuscht war.
Immer wieder kommt es beim Prestigeprojekt A400M zu Problemen. Jetzt verweigert die Bundeswehr die Abnahme von zwei neuen Flugzeugen – wegen Problemen am Propeller.
Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr müssen erleben, dass sie vom Volk und dessen Vertretern nicht als Söldnertruppe betrachtet werden, mit der man nichts zu tun haben will.
Bisher war die Bundeswehr am Jahrestag ihrer Gründung stets auf Zurückhaltung bedacht. In diesem Jahr ist das anders. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nennt sie ein „wesentliches Element unserer wehrhaften Demokratie“ und will künftig neue Akzente bei der Ausrüstung setzen.
Mit dem Rekruten-Gelöbnis vor dem Reichstagsgebäude in Berlin will die Bundeswehr ein Zeichen für ihre Verankerung in der Gesellschaft setzen. Verfolgen Sie die Reden von Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer und Bundestagspräsident Schäuble live.
Der brandenburgische AfD- und Fraktionschef Andreas Kalbitz soll nach einem Bericht schon als Soldat wegen rechtsextremistischer Verstrickungen aufgefallen sein. Kalbitz weist die „Verdachtsmomente“ zurück.
Der amerikanische Außenminister Pompeo und Heiko Maas widersprachen Macrons Aussagen, die Nato sei hirntot. An vielen Stellen arbeite man eng zusammen, wie zum Beispiel in der Ukraine oder im Umgang mit dem Iran. Pompeo sagte, Deutschland sei ein wichtiger und wertvoller Partner.
Der französische Präsident kritisiert, dass es bei strategischen Entscheidungen „keinerlei Koordination“ zwischen den Vereinigten Staaten und den europäischen Nato-Partnern gebe – und mahnt, Europa müsse seine militärische Souveränität wiedererlangen.
Mit dieser Interview-Forderung hat Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zuletzt Aufsehen erregt. Bei einem Besuch der Bundeswehr-Universität bei München wiederholt sie ihren Vorschlag.
Deutschland könne bei internationalen Konflikten nicht einfach „am Rande stehen und zuschauen“, sagt die Verteidigungsministerin bei einer Grundsatzrede vor jungen Offizieren – und erinnert an den Münchner Konsens.
Vor dem Besuch Mike Pompeos in Deutschland hat die Verteidigungsministerin die Bedeutung der transatlantischen Partnerschaft hervorgehoben – und ein stärkeres Engagement Deutschlands gegen Terrorismus und zum Schutz eigener Interessen gefordert.
Die Beziehung der Regierung zum Waffenhersteller Heckler & Koch ist belastet. Ausgerechnet jetzt steht aber die Vergabe für ein neues Sturmgewehr für die Bundeswehr an.
Das amerikanische Heer verlegt im nächsten Frühjahr Tausende Soldaten zum Manöver nach Europa. Russland soll wissen: Wir wollen und wir können noch.
Das amerikanische Verteidigungsministerium zeigt erstmals, wie der Einsatz gegen den früheren IS-Anführer abgelaufen ist. Ein General korrigiert dabei Angaben von Präsident Donald Trump.
Zwei Bücher, die dazu beitragen können, dass eine kirchliche Friedensethik Gehör findet.
Mit Oberstleutnant Alexander Vindman sagt erstmals ein Mitarbeiter des Weißen Hauses im Kongress gegen Donald Trump aus. Die Demokraten erhöhen den Druck.
Die Verteidigungsministerin hatte eine Idee, sie weihte nur wenige ein. Den Außenminister und die SPD überrumpelte sie. Die Schlagzeilen gehörten ihr, doch zuständig für Sicherheitspolitik ist ein anderer.
Satellitenfotos sollen den Schmuggel syrischen Staatseigentums nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums beweisen. Die Ölfelder im Osten des Landes sind seit langem begehrt und umkämpft.
Der Bundestag hat über die Fortsetzung des Syrien-Einsatzes der Bundeswehr debattiert. Die Verteidigungsministerin war nicht dabei. Dabei hätte sie dort einen Erfolg feiern können – den sie in der derzeitigen Situation wohl gut gebrauchen kann.
In der Ukraine-Affäre bleiben Präsident Trump und seinen Getreuen nur drei Verteidigungsstrategien. Eine davon birgt ein sehr großes Risiko – hat aber auch potentiell die größte Durchschlagskraft.
Annegret Kramp-Karrenbauer verteidigt ihren Vorstoß für eine Schutzzone in Nordsyrien – und gibt zu, dass sie nicht überzeugt ist, erfolgreich damit zu sein. Ihr Koalitionspartner ist weiterhin verärgert.
Die Verteidigungsministerin fordert eine internationale Schutzzone in Nordsyrien – und schließt auch den Einsatz deutscher Soldaten dabei nicht aus. Damit irritiert sie die SPD und vor allem Außenminister Maas. Die Kritik lässt nicht lange auf sich warten. Auch der Kreml äußert sich.
Bisher hätten sich Deutschland und Europäer wie „Zaungäste“ verhalten, findet Kramp-Karrenbauer. Nun will die Verteidigungsministerin eine Sicherheitszone in Nordsyrien – möglicherweise auch unter Beteiligung der Bundeswehr.
Bei der bisher größten gemeinsamen Übung dieser Art proben Bundeswehr und Polizei in Baden-Württemberg den Ernstfall: den Schutz und die Rettung von Menschen bei einem Terroranschlag.
Doch ein Geben und Nehmen?: Bei einem Auftritt in Dallas wird Donald Trump von seinen Anhängern gefeiert. Doch sein Stabschef bringt ihn mit einer Aussage zur Ukraine-Affäre in Erklärungsnot.
Fraktionschef Thomas Kreuzer steht für die traditionelle CSU, während um ihn herum Söder immer flexibler und Dorothee Bär immer digitaler wird. Gerade deswegen könnte er in der Partei noch gebraucht werden.
In Deutschland und den Niederlanden hat eine geheime Bündnisübung begonnen. Bei „Steadfast Noon“ werden deutsche Kampfbomber mit Atomwaffen bestückt.
Der Kosovo-Krieg 1999 war ein historischer Meilenstein. Warum? Dieses dünne Buch erklärt es.
Im Baltikum beobachtet man Amerikas sprunghaften Präsidenten mit wachsender Sorge. Man hofft auf Europa – und wünscht sich mehr Engagement Deutschlands. Der Besuch der Verteidigungsministerin hat aber auch taktische Hintergründe.
Die türkischen Streitkräfte können für ihre Operation in Nordsyrien auf deutsche Panzer setzen. Zwar wurden einige Rüstungslieferungen seit dem gescheiterten Militärputsch nicht mehr genehmigt. Bestehende Verträge aber werden erfüllt.