Einrichtung von Gaza-Hafen dauert bis zu zwei Monate
Die Not in Gaza ist groß, eine Waffenruhe nicht in Sicht. Im Ramadan droht nun auch in den besetzten Gebieten eine Eskalation der Gewalt. Der Überblick.
Die Not in Gaza ist groß, eine Waffenruhe nicht in Sicht. Im Ramadan droht nun auch in den besetzten Gebieten eine Eskalation der Gewalt. Der Überblick.
Die Bundeswehr bekommt Milliarden aus einem Sondertopf, auch das Gesundheitswesen soll sich gegen militärische Konflikte wappnen. Die Kommunen fordern das nun auch für den Bevölkerungsschutz.
Deutschland hat auch Defizite mentaler Art: Wer Angst hat, kann nicht abschrecken. Ein Witz, wenn es in diesem Zustand auch noch führen will.
Der Verteidigungsminister nennt die Taurus-Abhöraktion ein „perfides Spiel“ Putins. Obwohl er schwere Fehler aufseiten der Bundeswehr sieht, will er niemanden entlassen.
Die Mitgliedstaaten kaufen für 80 Prozent ihres Rüstungsetats Waffen und Munition außerhalb der EU. Diese Quote soll auf die Hälfte verringert werden. Dafür stehen der Kommission jedoch nur 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung.
Verteidigungsminister Pistorius (SPD) sagte, er habe im Austausch mit Verbündeten keine Verärgerung bemerkt. Dass Russland mithören konnte, sei dennoch ein schwerer Fehler.
Der Fehler, der die Taurus-Abhöraffäre ermöglichte, gehe auf einen Teilnehmer des Gesprächs in Singapur zurück. Das sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius nach einer ersten Untersuchung.
Die USA leiten die größte Militärübung des Verteidigungsbündnisses seit dem Kalten Krieg. Auch die Bundeswehr nimmt an „Dragon 24“ in Nordpolen teil, um die Reaktion auf einen russischen Angriff auf Bündnisgebiet zu proben.
Russland kann sich freuen, dass die Führung der Luftwaffe nicht ganz auf der Höhe der Zeit ist. Für die Sicherheit Deutschlands heißt das nichts Gutes.
„Weder sicher noch zuverlässig“: Aus Großbritannien kommen nach der Taurus-Abhöraffäre scharfe Worte. Paris ist bemüht, Solidarität mit Deutschland zu zeigen. Heftige Kritik gibt es dort weiter an Kanzler Scholz.
MAD-Chefin Martina Rosenberg soll die Spionageabwehr gegen russische Cyberattacken stärken. Doch der Innenschutz der Bundeswehr scheint noch nicht den Standard zu haben, der nötig wäre.
Moskau nutzt den Mitschnitt der Bundeswehrbesprechung, um zu behaupten, dass Deutschland Angriffe auf Russland plane. Dmitrij Medwedjew bezeichnet die Deutschen als „eingeschworene Feinde“.
Es reicht nicht, die Bundeswehr zu stärken, damit Deutschland wirklich verteidigungsfähig wird. Lauterbachs Pläne, das Gesundheitswesen auf den Ernstfall vorzubereiten, sind richtig.
Pistorius hat recht: Der Kreml spaltet, wo er kann. Deshalb darf man ihm nicht auch noch Material dafür an die Hand geben. Der Schaden ist groß.
Der SPD-Politiker begrüßt die Aufklärung der Taurus-Abhöraffäre. Einen Untersuchungsausschuss hält er jedoch nicht für angemessen.
Laut neuen Zahlen des Verteidigungsministeriums in Paris ist der Umfang der Rüstungslieferungen deutlich höher als bisher bekannt.
Luftwaffeninspekteur Gerhartz spricht mit drei seiner Fachleute darüber, was es bedeuten würde, der Ukraine Taurus-Marschflugkörper zu liefern. Dabei werden sie abgehört. Eine Zusammenfassung des Gesprächs.
In Deutschland fehle es zum Teil am Gespür für die richtigen Kommunikationsmittel, sagt der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter zum abgehörten Luftwaffen-Gespräch. Den eigentlichen Skandal sieht er aber nicht bei der Bundeswehr.
In den Streit um die Taurus-Lieferung an die Ukraine platzt Moskau mit einem abgehörten Gespräch. Russland versucht den Kanzler vor sich herzutreiben – und auch in Deutschland wächst der Druck.
Olaf Scholz will Kiew keine weit reichenden Marschflugkörper liefern, weil dann deutsche Soldaten vor Ort helfen müssten. Fachleute widersprechen. Das abgehörte Luftwaffen-Gespräch spricht auch dagegen.
Russland veröffentlicht ein mitgeschnittenes Gespräch hoher deutscher Offiziere zum Marschflugkörper Taurus. CSU-Politiker Dobrindt fordert Kanzler Scholz nun auf, sich vor dem Bundestag zu erklären.
Luftwaffeninspekteur Gerhartz spricht mit drei seiner Fachleute darüber, was es bedeuten würde, der Ukraine Taurus-Marschflugkörper zu liefern. Dabei werden sie abgehört. Eine Zusammenfassung des Gesprächs.
Zum Inhalt des Gesprächs macht das Ministerium keine Angaben. Der Kanzler spricht von einer „sehr ernsten Angelegenheit“. Seine Haltung zu Taurus-Lieferungen habe sich nicht geändert, erfuhr die F.A.Z. aus Scholz’ Umfeld.
Er werde keine Soldaten in die Ukraine schicken, sagt Bundeskanzler Scholz. Darauf könne sich die Bevölkerung verlassen.
Im Roten Meer hat die Fregatte Hessen irrtümlich auf die Drohne eines Verbündeten geschossen. Welchem Land diese Drohne im Nachhinein zugeordnet wurde, teilte die Bundeswehr zwar nicht mit. Berichten zufolge soll sie zum US-Militär gehören.
Die Fregatte „Hessen“ ist im Einsatz, um Handelsschiffe im Roten Meer vor Angriffen der islamistischen Huthi-Miliz zu schützen. Nun hat die Besatzung erstmals scharf geschossen und dabei zwei Drohnen unschädlich gemacht.
Der SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich stellt sich hinter die Entscheidung des Bundeskanzlers, der Ukraine keine Taurus zu liefern. Und verbindet das mit einer Mahnung an die Koalitionspartner.
Erstmals nennt Kiew eine offizielle Opferzahl. Zum zweiten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine ruft Scholz Deutschland und Europa zu größeren Anstrengungen für eine effektive Verteidigung auf.
Israels Regierungschef hält trotz laufender Verhandlungen über eine Waffenruhe an seinen Kriegsplänen fest. Derweil kommt es bei Protesten in mehreren israelischen Städten zu Chaos. Der Überblick.
Seit zwei Jahren unterstützt Berlin die Ukraine in ihrer Abwehrschlacht gegen Russland. Weder Kanzler noch Opposition stellen die Hilfe infrage. Doch intern wird längst diskutiert, wie es weitergeht.
20 Jahre lang war die Bundeswehr in Afghanistan im Einsatz. Ein Erfolg war die Mission nicht. Die Enquete-Kommission, die den Einsatz untersucht, stellt ein vernichtendes Zeugnis aus.
Die Europäische Union hat in kürzester Zeit einen ihrer bislang gefährlichsten Militäreinsätze geplant. Nun geht es los. Eine deutsche Fregatte ist schon auf dem Weg ins Rote Meer.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz diskutieren Fachleute über die Luftwaffe der Zukunft. Demnach wird die Vernetzung zwischen unterschiedlichen Systemen immer wichtiger – und Künstliche Intelligenz.
Hilfe für die Ukraine gebietet nicht nur der Friedensauftrag der Vereinten Nationen. Das Grundgesetz verpflichtet geradezu zur Unterstützung des Opfers eines Angriffskriegs.
In München treffen sich mehr als 50 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt, dazu mehrere Dutzend Minister. Ein hoher Aufwand, der viel Geld kostet. Lohnt sich das?
Außenministerin Annalena Baerbock mahnt eine Stärkung von Europas Verteidigungsfähigkeiten an. Dafür müsse auch das Sondervermögen für die Bundeswehr aufgestockt werden.