Friedrich: Das Entsetzen lässt nicht nach
F.A.Z. BERLIN/ERFURT, 4. November. Zum Jahrestag der Aufdeckung der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) hat ...
F.A.Z. BERLIN/ERFURT, 4. November. Zum Jahrestag der Aufdeckung der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) hat ...
Der Verfassungsschutz soll rechte V-Leute vor Strafverfolgung geschützt haben. Dies geht aus einem geheimen Bericht des Bundeskriminalamts hervor, aus dem „Der Spiegel“ zitiert. Verfassungsschutz-Präsident Maaßen fordert die Einrichtung eines zentralen V-Leute-Registers.
Steckt hinter dem Versagen der Behörden eine Form von Rassismus? Waren Ermittler und der Verfassungsschutz dümmer, als die Polizei erlaubt? Waren auch Staatsanwälte „auf dem rechten Auge blind“? All diese Fragen stellt der NSU-Ausschuss des Bundestags.
Vor einem Jahr wurde die Terrorgruppe NSU aufgedeckt. An diesem Wochenende erinnern Gedenkveranstaltungen und Demonstrationen an den Jahrestag. Die Kritik an den Sicherheitsbehörden reißt derweil nicht ab.
Ein Jahr nach der Aufdeckung der rechtsextremen Terrorzelle NSU haben Politiker und Migranten in Berlin über Rechtsextremismus in Deutschland diskutiert. Der NSU-Untersuchungsausschussvorsitzende Edathy forderte „mehr Sensibiliät bei den Behörden“.
Der Schwarze Block ist kein Verein, keine Partei, kein Bündnis, nicht einmal eine Gruppe. Er ist der linksextremistische Schwarm, der mit Moral und Militanz auf Polizisten losgeht.
Der erste Pflasterstein ist immer der schwerste. Um ihn aus dem Untergrund zu lösen und auf einen Polizisten zu werfen, benötigt man ein Stück Metall, einen ...
Ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes soll den Chef des deutschen Ku-Klux-Klans vor Ermittlungen gewarnt haben. Der Vorfall stehe indes in keinem Zusammenhang mit den Morden des NSU, heißt es aus dem Innenministerium in Stuttgart.
Gestern Abend sollten sich die fünf Talkgäste Anne Wills der Frage widmen, warum junge Muslime radikal werden. Überwiegend befasste sich die Runde allerdings mit Integrationsversäumnissen aller Art.
Wundern darf man sich über die Versäumnisse des Verfassungsschutzes, dem jahrelang das mörderische Treiben der „NSU“-Terroristen nicht auffiel. Die Debatte über eine Reform der Geheimdienste darf aber nicht in ein Scherbengericht münden.
Mit scharfen Worten hat der frühere Verfassungsschutz-Vizepräsident Fritsche Kritik an der Arbeit der Sicherheitsbehörden bei den Ermittlungen gegen die NSU zurückgewiesen. Der Vorwurf „aktiver Vertuschung“ sei „unhaltbar“.
Der Thüringer Innenminister Jörg Geibert setzt in der Aufarbeitung der Taten des rechtsextremen Terrorzelle NSU auf Offenheit. Darüber sind nicht alle Stellen erbaut und verwehren ihm den Zugang zu Akten.
Der Verfassungsschutz hat nach der Aufdeckung der Terrorzelle NSU mehr Akten zum Rechtsextremismus vernichtet als bislang bekannt. Derweil haben sich Mitglieder des NSU-Ausschusses bei Innenminister Friedrich über den Präsident des Verfassungsschutzes Maaßen beklagt.
Ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes in Baden-Württemberg soll ein führendes Mitglied des Ku-Klux-Klans in Schwäbisch Hall darüber informiert haben, dass dessen Telefongespräche abgehört wurden.
Der spektakuläre Prozess zur Neonazi-Terrorzelle NSU wird sich wohl in Bayern abspielen: Es zeichnet sich ab, dass die mutmaßliche Terroristin Zschäpe in München vor Gericht kommt.
Der thüringische Innenminister Jörg Geibert (CDU) hat Kritik an der Übermittlung ungeschwärzter Akten an den Untersuchungsausschuss des Bundestages zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) zurückgewiesen.
Der frühere Verfassungsschutzpräsident in Thüringen, Roewer, hat ein Buch geschrieben. Über die Terrorgruppe NSU lässt er viele Fragen offen. „Verschwörungstheorien“ verweigert er sich, nimmt aber in Anspruch, den Durchblick zu haben.
Bei der Lektüre der verstörenden Informationen über den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) (F.A.Z. vom 28. September) kommt mir als Osteuropahistoriker ...
Politik lebt von Zuspitzung. Und zunehmend von Vereinfachung. Die mündet nun in die Frage, ob Volker Bouffier eine frühere Aufklärung des NSU-Mordes in Kassel verhindert habe.
Hessens Ministerpräsident Bouffier hat vor dem NSU-Untersuchungsausschuss Vorwürfe zurückgewiesen, die Aufklärung der Neonazi-Mordserie erschwert zu haben. Der frühere Innenminister sagte, es habe nie zur Debatte gestanden, V-Leute gar nicht zu vernehmen.
Berlins Innensenator Henkel hat einen Sonderermittler beauftragt, der mögliche Fehlentscheidungen im Zusammenhang mit einem V-Mann des Berliner Staatsschutzes aus dem Umfeld der NSU aufklären soll. Im Untersuchungsausschuss des Bundestages wird der frühere Bundesinnenminster Schily kritisiert.
Das hessische Landesamt für Verfassungsschutz soll künftig routinemäßig durch den Landesrechnungshof überprüft. Dies regt die SPD im Landtag an.
ler. WIESBADEN. Ministerpräsident Volker Bouffier verwahrt sich gegen den Vorwurf, er habe nach dem Mord an einem Kasseler Internetbetreiber im Jahr 2006 die ...
pca. BERLIN, 26. September. Einer der Beschuldigten und mutmaßlichen Unterstützer der Terroristen vom „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) hat ...
Das Bundesinnenministerium lässt Hinweise prüfen, nach denen ein mutmaßlicher Unterstützer der Terrorgruppe NSU zeitweilig als V-Mann für eine Sicherheitsbehörde im Einsatz gewesen sein könnte.
ler. WIESBADEN. Die Forderung der Linkspartei, den Verfassungsschutz abzuschaffen, wird von den anderen Fraktionen im Landtag entschieden abgelehnt.
Wenn den Mitgliedern der Parlamentarischen Kontrollkommission Verfassungsschutz am Ende einer Sitzung künftig alle schriftlichen Aufzeichnungen weggenommen werden sollen, zeugt das für ein übertriebenes Misstrauen untereinander.
Spannungsgeladener Auftritt in Berlin: Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier muss am Freitag als Zeuge vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags aussagen.
Manfred Rouhs und Lars Seidensticker sind „pro Deutschland“. Sie wollen in Berlin das Mohammed-Video „Unschuld der Muslime“ zeigen und wurden dafür auf die Todesliste gesetzt. Ein Besuch.
cho./elo. Berlin. Die Bundesregierung und die Berliner Landesregierung bereiten den Boden für ein Aufführungsverbot des umstrittenen Mohammed-Videos.
Im November 2011 wurden die Morde des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) bekannt. Auch das Land Hessen geriet in die Schlagzeilen.
Die Bundesregierung und die Berliner Landesregierung haben den Plan, das Mohammed-Video vorzuführen, als gezielten Versuch zur Störung der öffentlichen Ordnung bezeichnet. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Böhmer, sprach sich in der F.A.S. gegen eine Aufführung in Deutschland aus.
ler. WIESBADEN. SPD und Grüne haben ihre Forderung nach einer stärkeren parlamentarischen Kontrolle des Verfassungsschutzes bekräftigt.
Ein Neonazi aus dem Umfeld des NSU soll jahrelang V-Mann des Bundesamtes für Verfassungsschutz gewesen sein. Schon in den neunziger Jahren soll er Kontakte zu dem Terroristen Uwe Mundlos gehabt haben.
Das Bundesinnenministerium hat einen Bericht dementiert, nach dem die Linkspartei nicht länger durch das Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet werden soll. Es sei „völlig klar“, dass die Partei weiter vom Bundesamt überwacht werde, sagte ein Sprecher.
Politiker, die heute dauerempört sind, werden morgen nicht glaubwürdig in der Lage sein, eine Reform der Inlandsgeheimdienste als wirkungsvoll darzustellen, die den Grenzen des Machbaren gehorchen muss.