Ausharren in Kabul
Mehr als 5000 Menschen hat Deutschland seit der Machtübernahme der Taliban aus Afghanistan ausgeflogen. Doch Tausende warten noch auf Hilfe.
Mehr als 5000 Menschen hat Deutschland seit der Machtübernahme der Taliban aus Afghanistan ausgeflogen. Doch Tausende warten noch auf Hilfe.
Präsident Emmanuel Macron spricht von einem großen Erfolg im Kampf gegen Terrorgruppen. Die Miliz des getöteten Extremisten soll für Anschläge in Westafrika verantwortlich sein.
Laut der französischen Regierung verhandelt die Militärjunta in Mali über eine Zusammenarbeit mit der russischen Söldnertruppe Wagner. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer stellt wie Paris das militärische Engagement in Frage.
Mit einem Raketentest verstößt Nordkorea abermals gegen Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. Wenige Stunden später legt Südkorea nach.
Jedes Jahr fließen global 540 Milliarden Dollar an Subventionen in die Landwirtschaft. Doch für eine nachhaltige und faire Wirtschaftsweise müsste ein Großteil der Gelder umverteilt werden, kritisiert der Bericht.
Eine neue Studie zeigt: Zahlreiche Staaten haben die Planungen für neue Anlagen in den vergangenen Jahren drastisch reduziert.
Merkel und Laschet wollen gemeinsam auftreten. Wer sich in Deutschland nicht impfen lässt, soll die Kosten tragen. Und die internationale Gemeinschaft sagt Afghanistan finanzielle Hilfe zu. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Deutschland kündigt humanitäre Hilfe in Höhe von 100 Millionen Euro an. Außenminister Heiko Maas fordert von den Taliban die Einhaltung grundlegender Menschenrechte.
Kim Jong-un hatte bereits im Januar verkündet, sein Land habe Marschflugkörper mittlerer Reichweite „mit den wirkmächtigsten Sprengköpfen der Welt“ entwickelt. Japan zeigt sich „extrem beunruhigt“.
Ziele in 1500 Kilometern Entfernung sollen Nordkoreas neue Marschflugkörper bei ihren Tests getroffen haben – ohne dabei UN-Sanktionen zu verletzen. Zwei Jahre lang hatte das Land an der strategischen Waffe gefeilt.
Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde, Rafael Grossi, trifft kurzfristig zu Gesprächen den neuen Chef des iranischen Atomprogramms. Es sei „Zeit für Diplomatie“ gewonnen worden.
Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt zieht eine positive Bilanz der eigenen Arbeit im Corona-Jahr. Die Sorgen um die Welt sind freilich nicht geringer geworden – vor allem bezüglich des Amazonas-Regenwaldes.
Antonio Guterres warnt vor einem wirtschaftlichen Kollaps Afghanistans. Millionen Menschen seien vom Hungertod bedroht. Es gehe nun um die „Solidarität mit dem afghanischen Volk“.
Vor den Winterspielen 2018 hatte Thomas Bach das abgeschottete Land noch umworben. Nach dem Verzicht Nordkoreas auf seine Teilnahme an den Sommerspielen in Tokio endet die Geduld des IOC-Präsidenten.
Die Plünderung des Amazonas geschieht so radikal wie nie. Wer stoppt das: die Politik, die Industrie? Bis jetzt nicht. Dafür hofft die UN auf die indigenen Bewohner des Waldes. Bekommen sie eine Chance?
In jüngster Zeit hat die Evakuierung Deutscher in Afghanistan und afghanischer Ortskräfte viel Diskussion und Kritik generiert. Die verfassungsrechtliche Grundlage dieser Rettungsaktionen wird jedoch kaum beleuchtet. Ein Gastbeitrag.
Seit Wochen gibt es Gerüchte über einen landesweiten Angriff auf das Militär. Der Präsident der Opposition ruft zum Kampf „in jedem Winkel des Landes“ auf. Das Regime hat derweil einen islamfeindlichen Mönch freigelassen.
Der UNHCR sieht im Zuge der Pandemie Fortschritte bei der Einschulung von Flüchtlingskindern gefährdet. Vor allem bei der weiterführenden Bildung hapert es.
Deutschland müsse mit den USA reden und nicht länger eine Außenpolitik machen, die sich „im Zweifel wegduckt“, sagte Baerbock. In der Eifel lagern Schätzungen zufolge noch etwa 20 Atombomben.
Inklusion +++ Impfmuffel +++ Krankenmord +++ Europäischer Gerichtshof +++ Genderdebatte +++ Salzburger Festspiele
Die Taliban wollen nach eigenen Angaben die letzte nicht unter ihrer Kontrolle stehende Provinz erobert haben. Die Widerstandskämpfer machen dazu bislang keine offiziellen Angaben.
Laut Informationen der Deutschen Welle wurde Präsident Alpha Conde von einer kleinen Gruppe Soldaten festgenommen. UN-Generalsekretär Guterres verurteilte indes jegliche Waffengewalt und forderte die Freilassung des Präsidenten.
International führende Medizin-Journale dringen mit einem gemeinsamen Editorial die Politik, sofort gegen die ökologische Großkrisen durchzugreifen. Erderhitzung und Artenschwund schadeten schon massiv unserer Gesundheit.
Die Taliban liefern sich in der letzten noch nicht eroberten Region Afghanistans Gefechte mit Widerstandskämpfern. Die Vereinten Nationen planen eine internationale Hilfskonferenz.
In Uganda und Ruanda haben bereits die ersten Flüchtlinge aus Afghanistan einen vorübergehenden Aufenthaltsort gefunden. Die südafrikanische Regierung will keine Menschen aufnehmen – und verweist stattdessen auf Pakistan.
Der Westen ist aus Afghanistan abgezogen. Internationale Organisationen warnen vor einem baldigen Zusammenbruch, wenn nicht mehr Hilfsflüge und Gelder genehmigt werden. Die Taliban scheinen überfordert.
Die Marginalisierung des Völkerrechts schreitet weiter voran. Das zeigt sich auch an der Ignoranz, mit der über die jüngsten Drohnentötungen in Afghanistan berichtet wird. Ein Gastbeitrag.
Merkel: Zu früh, um über Kontingente für Flüchtlinge zu sprechen +++ UN wollen humanitäre Luftbrücke aufrechterhalten +++ Maas fordert Taliban auf, Zusagen einzuhalten +++ Taliban feiern Abzug der Amerikaner +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
Wachsen, ohne dabei die Grundlagen für eben jenes Wachstum zu zerstören: Die DZ BANK treibt das Thema Nachhaltigkeit voran – und will gemeinsam mit ihren Kunden einen verantwortungsvollen Umgang mit begrenzten Ressourcen erreichen.
Die letzten US-Soldaten verlassen Afghanistan, Laschet will in die Offensive gelangen, Lokführer kündigen Streik an und Hurrikan „Ida“ verursacht schwere Schäden. Was sonst noch wichtig wird, erfahren Sie im F.A.Z. Frühdenker.
Amerika zieht aus Afghanistan ab, die Kanzlerkandidaten streiten im ersten TV-Triell und Hurrikan „Ida“ trifft auf Land. Was sonst noch wichtig wird, erfahren Sie im F.A.Z Frühdenker.
Frankreich will seine Truppen aus dem Irak nicht abziehen – egal, was die Amerikaner tun. Laut Macron dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass der Westen seine Verbündeten fallenlasse.
In Afghanistan stehen die Taliban bereit, den Kabuler Flughafen von den Vereinigten Staaten zu übernehmen. Doch deren Botschaft warnte vor einem erneuten Anschlag radikaler Islamisten. Bei den Vereinten Nationen ist derweil von einer Sicherheitszone die Rede.
Nach dem Ende der deutschen Evakuierungsflüge haben die Amerikaner laut Diplomaten rund 150 Personen mit Deutschlandbezug ausgeflogen. Wenn am Montag der UN-Sicherheitsrat tagt, soll über eine „sichere Zone“ in Kabul beraten werden.
Von Beginn hat der Westen mit Kriegsverbrechern zusammengearbeitet. Afghanen, die an die Demokratie glaubten, waren in der Unterzahl. Eine Analyse aus persönlicher Sicht.
Der Chef des Welternährungsprogramms spricht von einer Luftbrücke nach Kabul, um UN-Mitarbeiter und humanitäre Helfer nach Afghanistan zu bringen. Aber ob und wie sie unter den Taliban arbeiten können, ist noch unklar.