Das IOC als Zwerg in China
Das Internationale Olympische Komitee gaukelt Größe vor, wird im Fall der Tennisspielerin Peng Shuai aber vorgeführt. Vor Chinas Staatsführung macht es sich ganz klein – seit Jahrzehnten.
Das Internationale Olympische Komitee gaukelt Größe vor, wird im Fall der Tennisspielerin Peng Shuai aber vorgeführt. Vor Chinas Staatsführung macht es sich ganz klein – seit Jahrzehnten.
In Astromeritis wird anschaulich, wie schwierig die Mission von Papst Franziskus auf Zypern ist. Denn Nikosia lässt wieder Zäune bauen. Nicht, um sich an der Demarkationslinie gegen den Norden abzusichern. Sondern um Migranten abzuhalten.
Eine Frau sucht im Internet die Liebe – und findet einen Mann, der sie nicht nur um Geld bringt. Die Geschichte eines Love Scammers, wie sie immer wieder vorkommen kann.
Zur Bundestagswahl ist Gerd Müller schon nicht mehr angetreten. In der neuen Regierung wäre für den CSU-Politiker ohnehin kein Platz gewesen. Nun kümmert er sich um sein altes Thema an neuer Wirkungsstätte.
In Wien beginnt eine neue Verhandlungsrunde um eine Neuauflage des Atomabkommens mit Iran. Die beteiligten Staaten reagieren auf Beteuerungen Teherans äußerst skeptisch.
Auf die künftige Bundesregierung wird außen- und sicherheitspolitisch einiges zukommen. Die Erwartungen an Deutschland sind hoch. Doch kann es ihnen gerecht werden? Wir fragen Christoph Heusgen, bis Juni deutscher UN-Botschafter.
Seit dem Auftreten der Delta-Variante hat keine neue Corona-Variante so große Besorgnis ausgelöst wie die nun in Südafrika entdeckte. Die Weltgesundheitsorganisation und die EU-Staaten haben nun reagiert.
Ghislaine Maxwell wird vorgeworfen, Minderjährige für Jeffrey Epstein rekrutiert zu haben, die vom Multimillionär sexuell missbraucht wurden. Ihre Familie bezeichnet die Inhaftierung der Angeklagten nun als illegal.
Die Organisation warnt vor den schwerwiegenden wirtschaftlichen Kosten und gesellschaftlich Folgen. Je länger die Wiederherstellung des Finanzsystems dauere, desto schwieriger werde es auch, an den internationalen Märkten wieder Vertrauen zu gewinnen.
Ein festes Datum für den Ausstieg aus der Kohleverstromung ist überflüssig. Mit einem hohen CO2-Preis lohnen sich die Kraftwerke ohnehin nicht mehr.
Die Abholzung des Regenwaldes im Amazonasgebiet in Brasilien hat nach neuesten Daten den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht. Umweltschützer werfen der Regierung vor, sie habe das auf der UN-Klima-Konferenz in Glasgow verschwiegen.
Der Fall der Chinesin Peng Shuai sorgt zunehmend für Besorgnis und Forderungen nach Aufklärung. Die WTA droht mit Konsequenzen. UN, Verbände und Athleten äußern sich deutlich.
Über Spanien wird Europa mit Haschisch und Kokain beliefert. Die Dealer werden immer dreister. Sie siedeln sich besonders dort an, wo Deutsche gerne Urlaub machen.
Die CO2-Emissionen zu reduzieren, reicht nicht, denn die Erderwärmung ist nur ein Symptom. Das Verhältnis von Mensch und Erde muss neu gedacht werden. In der Wissenschaft passiert das schon.
In Afghanistan wird immer mehr Opium produziert: Laut einem Bericht der Vereinten Nationen brachte die diesjährige Erntesaison acht Prozent mehr ein als im Vorjahreszeitraum. Die Taliban gelten als Profiteure des Drogengeschäfts.
Auch Thomas Schmid, Präsident des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie, hat die Weltklimakonferenz beobachtet. Sein Resümee: Das 1,5-Grad-Ziel ist nicht mehr realistisch, weil die Entschlusskraft fehlte.
Nach der Klimakonferenz ist das 1,5-Grad-Ziel wieder ein realistisches Ziel. Der Pakt von Glasgow könnte außerdem der Beginn einer sich beschleunigenden Klima-Außenpolitik sein.
Einige Länder verließen die Klimakonferenz enttäuscht. Die Einrichtung eines Fonds für Schäden durch den Klimawandel scheiterte im Lauf der Verhandlungen. Außerdem wurde der Wortlaut zum weltweiten Kohleausstieg abgeschwächt.
Nach zweiwöchigen Verhandlungen hat die UN-Klimakonferenz das Abkommen beschlossen. Auf Betreiben Chinas und Indiens wurde die Erklärung jedoch deutlich abgeschwächt.
Indien hat auf der Klimakonferenz in letzter Sekunde ein Bekenntnis zum Ausstieg aus der Kohle verhindert, und die Entwicklungsländer warten weiterhin auf Kompensation für Klimaschäden. Dennoch: In Glasgow ist viel gelungen.
In letzter Sekunde setzt Kohleland Indien eine Abschwächung der Erklärung durch. Etliche Staaten fühlen sich düpiert. Es kommt zu Tränen. Die deutsche Umweltministerin sieht dennoch einen Erfolg – ganz anders als Greta Thunberg.
Der UN-Klimagipfel geht in die Verlängerung – unter anderem wegen Differenzen über den Kohleausstieg. Den Konferenzteilnehmern in Glasgow liegt ein neuer Entwurf für eine Gipfelerklärung vor, mit deutlich verwässerten Forderungen zur Energiewende.
Mehrere Staaten wehren sich, doch im nun vorgelegten Entwurf für eine Abschlusserklärung findet sich ein globaler Kohleausstieg. Am Nachmittag soll darüber abgestimmt werden.
Ein junger Aktivist und ein erfahrener Regierungsberater kämpfen beide in Glasgow gegen die Erderwärmung – auf völlig verschiedene Weise.
Die Verhandler in Schottland geben sich vorsichtig optimistisch. Trotzdem geht die Klimakonferenz in eine Nachtschicht. Nun beginnen die Stunden des Kuhhandels
Jakob Thomä, Gründer der Plattform Meinfairmögen, spricht darüber, wie Anleger ihren Fokus beim Überbegriff Nachhaltigkeit selbst festlegen müssen und was das mit Glasgow, McDonald’s und Pandabären zu tun hat.
Als Arbeiterkind mit Migrationshintergrund kostet es viel Überwindung, an der Uni ein Attest einzureichen – zumal wegen einer psychischen Erkrankung. Ein Treffen mit dem Politik-Student Iago Romero.
„Die Welt steht in Flammen und ihr fahrt viel zu kleine Geschütze auf“, lautet die Botschaft der Aktivisten. Umwelt-Staatssekretär Flasbarth weist diese Kritik zurück.
Alle reden davon, Emissionen zu verringern. Langfristig führt aber kein Weg daran vorbei, das schon ausgestoßene CO2 aus der Atmosphäre zurückzuholen.
Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth verhandelt bei der Klimakonferenz für Deutschland. Im Interview erklärt er, warum er mit einem Erfolg rechnet, wieso die Industriestaaten mehr tun müssen und warum Obama nicht immer Recht hat.
Für das Jahr 2023 wurden die Vereinigten Arabischen Emirate als Gastgeber auserkoren. In diesem Jahr findet die Konferenz in Glasgow statt.
Eckart von Hirschhausen spricht im Interview über den Patienten Erde und den Zusammenhang von Klimaschutz und menschlicher Gesundheit. Er hält es für falsch, Wohlstand an den Ressourcenverbrauch zu koppeln.
Der geschäftsführende Bundesinnenminister wirft dem belarussischen Machthaber im Flüchtlingsstreit „ganz fiese Methoden“ vor. Im UN-Sicherheitsrat verurteilt der Westen das Vorgehen der Minsker Regierung.
Gelingt die Klimakonferenz in Glasgow? Und wieso sind so viele Gesellschaften gespalten, obwohl die Menschheit wohlhabend wie nie zuvor ist? Ein Gespräch mit der Direktorin der London School of Economics, Nemat „Minouche“ Shafik.
Während die Kanzlerin ein rasches Bund-Länder-Treffen will, berät der Bundestag über die Ampel-Pläne gegen Corona. Die Karnevalssaison beginnt – in Köln ohne das Dreigestirn. Und in Wolfsburg wird Joachim Löw verabschiedet. Der F.A.Z-Newsletter.